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ARD-Osterkrimi: Der neue "Tatort" mit Heike Makatsch im Schnellcheck
SWR/ Julia Terjung

Ego im Sturzflug: Zwei Jahre nach ihrem ersten Fall ist Heike Makatsch als bindungsgestörte Kommissarin Berlinger in Mainz zu sehen. "Tatort"-Auferstehung zu Ostern? Nicht wirklich.

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debahn 02.04.2018, 21:08
10. eigentlich

eine interessante Story!
Aber leider, wie so oft, das "Privatleben"der Ermittler. Total unglaubwürdig, total langweilig und einfach nur nervend. Und Blomberg mimt, wie immer, den nuschelnden Lappen.

@ emobil
wer zwingt SIE eigentlich, manche Kommentare zu kommentieren? Sie müssen das nicht lesen oder gar ihren Senf dazu geben. Es darf hier jeder seine Meinung kundtun, ob ihnen das passt oder nicht.

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al_barka 02.04.2018, 21:12
11. Immer das Gleiche,

schlechte Drehbuch!
Ich möchte mal wieder einen Tatort sehen, wo der / die Ermittler nicht verwandt oder verschwägert mit Tätern oder Opfern sind - oder sie aus dem Kindergarten kennen. Und psychisch halbwegs stabil sollten sie auch sein, - ist das zuviel verlangt.
P.S. Schlechten Sex kann man woanders noch besser beobachten!

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poetnix 02.04.2018, 21:18
12.

Zitat von emobil
wieder mal eine Kritik, bevor man eine einzige Szene gesehen hat. Wie aufregend!
Richtig, aber ich kann diese billig abgedrehten Szenen nach Billigdrehbüchern einfach nicht mehr sehen.
Sie unterfordern mich dann doch in unerträglicher Weise.

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debahn 02.04.2018, 21:28
13.

es wird von Minute zu Minute schlechter! Schade!
Und die Makatsch, mit Verlaub, die kann nicht schauspielen.

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debahn 02.04.2018, 21:39
14.

ja, so geht's mir auch. Ärgerlich.
Mich würde ja mal interessieren, wie so ein Drehbuch entsteht. Wer da wie lange für arbeitet und was dabei rum kommt. Und ob das dann jemand frei geben muss. Und ob man als Schauspieler auch "nein" sagen kann.

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pressionist reloaded 02.04.2018, 21:52
15. Wie gut ...

... dass ich den Schei xxx hier immer erst hinterher lese und glücklicherweise meine Meinung nicht mit mir Unbekannten in dieser oberlehrerhaften Art teilen muss.

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lektra 02.04.2018, 22:07
16.

Zitat von shaboo
... mittels derer SPON regelmäßig über die Tatorte berichtet, schon "der gesellschaftspolitische Auftrag" lautet, dann weiß man sofort, was in unserer zwangsfinanzierten Fernsehlandschaft falsch läuft. Einfach furchtbar, wie man es in diesem unserem Lande schafft, sich selbst bei Themen wie Humor oder Unterhaltung stets bierernst und pseudo-anspruchsvoll zu gerieren. Für mich als Mittvierziger ist es eine immer wieder deprimierende Erkenntnis, dass sich Reformstau bei uns niemals durch Einsicht oder demokratischen Konsens auflöst, sondern schlicht und einfach nur dadurch, dass ganze Generationen erst mal wegsterben müssen, um Platz für neues Denken zu machen. Arme Jugend!
Wenn SPON eine Rubrik namens "der gesellschaftspolitische Auftrag" hat, sagt das doch bloß etwas über die Sichtweise der SPON-Redakteure, weniger über den jeweiligen Tatort. Einen Auftrag, ob gesellschaftspolitischer oder sonstiger Art, konnte ich nicht entdecken.

Was mich in letzter Zeit irritiert, ist die massierte Auftreten von Charakteren, die unter dem Asperger-Syndrom leiden, in Krimis (angefangen hat das mit der hochgelobten skandinavischen Serie "Die Brücke – Transit in den Tod"). Es ging hier nicht einfach um einen "superschlauen" Jungen, sondern um ein Kind, das unter einer bestimmten Art von Autismus leidet. Leider stimmte da einiges nicht, z.B. hielt das Kind eher überdurchschnittlich lange Augenkontakt. Menschen mit Asperger vermeiden es, anderen in die Augen zu schauen, sie sehen nach Blickkontakt sofort weg und schauen schräg am Gesprächspartner vorbei. Auch das überkühlte Auftreten, mit dem der Junge hier dargestellt wurde, hat mit der Realität wenig zu tun. Autisten haben ein ebenso reiches Gefühlsleben wie andere Menschen und bringen das der Umwelt gegenüber auch zum Ausdruck. Sie werden allerdings von der Übermacht der Sinneseindrücke dazu gezwungen, sich abzuschotten. Menschen mit leichtem Autismus (Asperger) sind nicht in der Lage, Gefühlsausdrücke anderer (z.B. in der Mimik) wahrzunehmen und können deshalb Gefühle anderer nicht einschätzen, was sie im Kontakt mit anderen linkisch und unsicher erscheinen lässt. Das unterkühlte, fast roboterhafte der angeblichen Asperger-Autisten in Filmen hat nichts mit der Wirklichkeit zu tun.

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Margaretefan 02.04.2018, 22:22
17. Puh...

... haarsträubend. Schlimmer geht's nimmer. 0 von 10

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Little_Nemo 03.04.2018, 08:32
18. Auf auf zum fröhlichen Morden!

Wenn ich einige der Kommentare hier so lese, scheint es im deutschen öffentlich-rechtlichen TV wohl eine Unterversorgung mit fröhlichen Mordgeschichten zu geben. Aber natürlich geht es auch darum uns in unnachgiebiger Monotonität einzuhämmern, wir würden durch eine böse, von diesen Kommentatoren so genannte "Zwangsgebühr" ausgenommen, die u.a. unabhängigen investigativen Journalismus finanziert und damit ein fundamentales Instrument der Demokratie ist. Und das kann diesen Leuten natürlich nicht recht sein und ist ihnen offensichtlich so wichtig, dass sie nicht mal abwarten können ihren immer gleichen Stuss schon vor Ausstrahlung der Sendung rauszuhauen, die den willkommenen Anlass für ihre kleine Stänkerei gibt. Naja, um Glaubwürdigkeit geht es ja auch gar nicht, gell?

Was diesen "Tatort" anbelangt: Ganz so schlecht wie Herr Buss fand ich ihn nicht. Ein bisschen überambitioniert vielleicht. Hatte jedenfalls viele schöne Momente, die aber letztlich irgendwie kein wirklich rundes Ganzes ergaben.

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stoffi 03.04.2018, 08:33
19. Och,

trotz der vielen Verrisse hier, mir hat es gefallen. Ich bin nicht eingeschlafen, wie des öfteren beim Tatort und erziehen wollte man mich auch nicht. Einfach nur unterhalten. Solche Filme sollte man zu sehr hinterfragen und künstlerisch abwägen

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