Forum: Kultur
ARD-Sonntagskrimi: Der Dortmund-"Tatort" im Schnellcheck
WDR/ Thomas Kost

Grenzerfahrung als Ermittlungsclou: Faber und sein Team untersuchen mit Selbstexperimenten den Erstickungstod einer Ärztin. Düster, irre, inspiriert - eben ein "Tatort" aus Dortmund.

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Dramaturgen-Frau 14.04.2019, 19:47
1. Vor der Osterflaute noch mal ein richtig guter Tatort?!

Da Ostersonntag ja ne Wiederholung ansteht und Ostermontag einzig deshalb zur Tatort-Freude wird, weil die Bäckereifachverkäuferin ihren finalen Abschied zelebriert, und wir sie nie, nie wieder sehen müssen in einem neuen Tatort, ist der heutige Tatort aus Dortmund sicher ein einziger Genuss. Bereits die Ankündigung, dass wir es nicht mit einem infantilen Whodunit für all die regressiven Haferkamp-Stöver-und-Co-Adepten wie Ekkehard Grube et al. zu tun bekommen, sondern mit einem Fernsehfilm, der die Charaktere und ihre Befindlichkeiten in den Vordergrund rückt, lässt mich freudig die Rotweinflasche öffnen. In diesem Sinne: Ick freu mir, wa?!

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cater 24567 14.04.2019, 21:44
2. Unerträglich dümmlich

Wie immer unerträglich dümmlich, sowohl der Hartmann-Tatort mit dem ich habe keine Mimik Hartmann als auch die Besprechung von Buß.

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g.wessels 14.04.2019, 21:58
3. Schlechtester "Tatort" for ever ...

unerträglich diese Psyco - Sch…. , das hat gar nichts mit der schauspielerischen Leistung der Darsteller zu tun, allein die "Story" ist ein Griff in die Schüssel. Werde also nie wieder einen Do -Tatort anschauen.

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Ekkehard Grube 14.04.2019, 21:59
4. Guter Ansatz, leider verschenkt

Das Thema „Überforderung in der Notaufnahme ist sehr aktuell und wurde auch beklemmend gut dargestellt.

Bei der Auflösung jedoch verfiel diese Ausgabe des DO-Tatorts wieder in die Anfangsschwäche aus den ersten Folgen – die viel zu überzogene Darstellung von Fabers Psychoproblemen. Das am Schluss erst Faber das Auto des falschen Arztes zu Schrott fährt und dieser dann mit einer Eisenstange auf Fabers Auto eindrischt (so, wie Faber selbst in der Folge "Mein Revier" auf ein Auto eingedroschen hatte), das nahm den eigentlich guten Ansätzen ihre Wirkung.

Die Kommissarin Dalay war dagegen wieder in der Spur, nachdem sie ja in der letzten Folge einen nicht ganz nachvollziehbaren Konflikt mit Kollegen Pawlak hatte. Ihr angekündigter Weggang ist sehr zu bedauern. Allgemein war sie in diesem Team von Kaputtniks noch die Normalste.

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Küstenfreund 14.04.2019, 21:59
5.

Endlich mal wieder ein Tatort aus Dortmund, in dem der Fall mehr im Vordergrund stand als das Zerfleischen des Teams. Und Faber war endlich mal wieder durchgeknallter als seine Kollegen. Back to the roots, mMn ein richtiger Schritt zurück.

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sunshine001 14.04.2019, 22:01
6. Frust Frust Frust

Ein Team von vier Ermittlern, davon 3 mit psychischen Problemen. Dazu der Täter mit psychichen Problemen und das Opfer mit psychichen Problemen und dessen Mann ebenfalls.
Frust wohin man schaut. Es gab in dieser Folge keinen einzigen Menschen, der ein normales Leben hat.
Mal einfach einen Mord aufklären im Tatort geht heute nicht mehr, immer muss bis ins Extrem der Gesellschaft gegangen werden. Der Sonntag Abend als Fenster in den Frust und die Probleme der Welt, so möchte man das Wochenende ausklingen lassen.
Von den ganzen unrealistischen und weltfremden Abläufen der Polizeiarbeit rede ich erst gar nicht.

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odenkirchener 14.04.2019, 22:14
7. Bäckereifachverkäuferin?!?

Mist, da kämen bei mir jetzt mehrere in Frage. Ich tippe, ohne Google, mal auf Bremen. . .

Es war unterhaltsam, aber ein besonders gutes Schauspiel-Quartett ist das nicht. Warum man da jetzt zwei Kommissare ohne Mimik beschäftigen muß. . .

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barney9 14.04.2019, 22:18
8. Drehbuchschmierern

Fällt auch nix mehr ein, hoffentlich ist der Psychopad endlich rausgeschrieben! Wenn die Zuschauer mit abwegigen Blödsinn abseits der Realität unterhalten werden sollen, dann mit einem richtigen Science Fiction.

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Little_Nemo 14.04.2019, 22:21
9. Faber im kranken Haus

Großartig! Dortmund in Höchstform. Nachdem Faber in den letzten Folgen schon fast weichgespült und gebügelt rüberkam, haben wir ihn nun in all seiner Crazyness wieder. Und exzellent gespielt. Schon die Anfangsszene mit dem Autoknacker war groß. Und das Niveau wurde gehalten, bis zum Schluss. Und auch der Rest des Teams war hervorragend. Auch der Neue, dem ich nach dem Abgang von Herrn Konarske zunächst skeptisch gegenüber stand. Zu Unrecht. Keine Frage, das Dortmunder Team ist Referenzklasse. Mehr davon!

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