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ARD-Sonntagskrimi: Der München-"Tatort" im Schnellcheck
BR/ Claussen+Putz/ Hendrik Heiden

So feiern die Reichsbürger-Hillbillys: Die Münchner "Tatort"-Ermittler nehmen in Niederbayern Kontakt mit rechten Aussteigern auf. Sonniger Anfang, blutiges Ende - starker Krimi.

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srinivasa.r.aiyangar 03.06.2018, 20:05
1.

Hatten wir so ein ähnliches Tatort-Szenario nicht erst neulich?

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waniel 03.06.2018, 20:32
2. eben noch im Schwarzwald.....

ich finds auch beeindruckend wie sich die produzierenden Sendeanstalten sich thematisch absprechen......

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Edgard 03.06.2018, 21:00
3. Beeindruckend in seiner Schlichtheit ...

... ist auch das natürlich nicht ausbleibende Verschwörungsgeschwurbel.
Da die "Reichsbürger"-Szene ein hohes Gewaltpotential beinhaltet und solche Figuren selbst im Staatsdienst sind bzw. waren (kann man sich nicht ausdenken...) ist weder das Ausdenken eines Szenario noch irgendeine Ansprache notwendig.
Das rechte Lager liefert die Themen frei Haus - nicht nur für den "Tatort".

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gersois 03.06.2018, 22:02
4. Langweilig

Eine Mischung aus absurdem Theater und Bayern-Western! Erstaunlich, wie Bayerns Polizisten so die Zeit vertrödeln dürfen! Wenn sie gründlich ermittelt hätten, hätten sie wohl den vertuschten Selbstmord eher erkannt. Maximal 1 Punkt dafür.

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gersois 03.06.2018, 22:06
5. Whole lotta love

spielen nicht die Reichsbürger, sondern der alte Einheimische, der sie beobachtet. Da ist Herr Buß wohl beim Schauen auch eingeschlafen!

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mueller1 04.06.2018, 23:23
6. So ist das eben bei uns auf dem Land

War wieder einmal ein typischer Klischeetatort: So ungefähr stelle ich mir ein Machwerk als Tatort vor, das urbane Drehbuchschreiber und Regisseure über die Provinz produzieren.
Etwas Ähnliches war bei uns in der Pfalz bereits Anfang der Neunziger mit "Tod im Häcksler" ein kleiner Aufreger. Eine Pizzeria in der Nachbarschaft machte sich damals darüber lustig, indem sie als Deko eine Puppe kopfüber in einen Häcksler steckte.
Ja liebe Städter, kommt bloß nicht zu uns auf's Land, die Sitten sind rauh, die Fahrzeuge uralt, die Unterkünfte schäbig und das Essen miserabel.
Und ja, Mobilfunk und feste Internet-Anschlüsse gibt's bei uns natürlich auch nicht - wir sind glücklich, wenn wir uns manchmal mit viel Glück per Akkustik-Koppler ins Netz einwählen können.

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bernstein9 04.06.2018, 23:50
7. VIelleicht sollte sich ein Tatort ein wenig an Fakten orientieren.

Es gibt auch in Niederbayern keine Dorfpolizisten, die zu zweit ihr "Revier" bewachen. Der ganze Ermittlungsablauf war schräg.

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dollenschmiere 04.06.2018, 10:16
8. Spinner...

man hätte in diesem Drehbuch nur wenige Passagen ändern müssen, und man hätte einen Tatort in der linken Hausbesetzer-Szene gehabt. Der hätte dann nicht in Bayern, sondern in Berlin gespielt. Extremisten sind sich so ähnlich in ihrer Argumentation. Ein paar Looser und ein Demagoge und fertig ist die braune/rote Soße.
Spinner aller Länder vereinigt euch.

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zeisig 04.06.2018, 10:49
9. Richtig gut gemacht.

Was mir gefehlt hat war Spannung, etwas mehr Krimi hätte es schon sein dürfen. Aber das Milieu, dargestellt von durchweg guten Schauspielen, und die Entspanntheit, mit der die Kommisare ihre Rolle verkörperten, das war schon gut. Der Film war handwerklich einfach gut gemacht. Ich denke noch mit Grausen an diesen Schwarzwaldtatort mit den identitären Biobauern - kein Vergleich !

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