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ARD-Sonntagskrimi: Der Münchner "Tatort" im Schnellcheck
BR/ Hendrik Heiden

Das Eigenheim als Hightech-Mäusefalle, die elektronische Puppe als Mordwerkzeug: Der München-"Tatort" um einen selbst ernannten Rächer missbrauchter Kinder zeigt die Kehrseite digitaler Lebenswelten.

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Aberlour A ' Bunadh 03.12.2018, 00:02
10. Mit großen Erwartungen an den Lieblingstatort gestartet,

hat sich doch leider zum Schluss ein schaler Beigeschmack bemerkbar gemacht. Sicherlich schien eine Variation des Themas "es geschah am hellichten Tag" mit Smart-Puppen für's Digi-Zeitalter interessant. Gleichzeitig wollte man noch das Thema Selbstjustiz und ihre Fallstricke abarbeiten. Die Trüffel waren hier also vergiftet und zielten auf die Erwachsenen. Allerdings kam mir das alles gerade am Schluss als viel zu konstruiert rüber, zumal die Täterauflösung vorher längst besiegelt war. 5 von 10 Punkten.

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realist1964 03.12.2018, 08:19
11. Und das schönste ist,

Zitat von lou cassis
So ein klassischer 90-Minuten Krimi ist doch was Feines! Kreativ, spannend, .....
die Tatortfans hätte die theoretische Möglichkeit, ihre Stars persönlich kennen zulernen. Für die paar Leute müssten die Schauspieler doch Zeit haben. Müssen halt nur ins Altenheim gehen.

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curiosus_ 03.12.2018, 09:23
12. Na ja, wer...

Zitat von realist1964
die Tatortfans hätte die theoretische Möglichkeit, ihre Stars persönlich kennen zulernen. Für die paar Leute müssten die Schauspieler doch Zeit haben. Müssen halt nur ins Altenheim gehen.
...im Glashaus sitzt (von 1964 ist) sollte nicht mit Steinen werfen...

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Aberlour A ' Bunadh 03.12.2018, 09:45
13. Für die paar Leute müssten die Schauspieler doch Zeit haben

Zitat von realist1964
die Tatortfans hätte die theoretische Möglichkeit, ihre Stars persönlich kennen zulernen. Für die paar Leute müssten die Schauspieler doch Zeit haben. Müssen halt nur ins Altenheim gehen.
Hauptproblem: die Streaming-Dienste machen um Zuschauerquoten ein Staatsgeheimnis. Belastbare Zahlen werden relativ selten ermittelt. Ob die "erfolgreichsten Serien aller Zeiten" wirklich so erfolgreich sind, wissen wir nicht. Das kann reines Marketing sein. So versucht der Anbieter Symphony Advanced Media seit 2015 Quoten von digitalen Angeboten zu messen. Dabei kommt Überraschendes heraus: Serien wie Amazons "Transparent", die als qualitativ hochwertig gelten kann, wird aber von kaum jemanden geschaut. Nur 1,49 Millionen Zuschauer insgesamt. Zu den schwächsten Serien - für die Zahlen existieren - gehören auch die beiden Netflix-Comedys "Flaked" und "With Bob & David". Dagegen ist eine 8-Millionen Tatortqoute hervorragend. Wenn Sie also jemanden suchen der Zeit hat, wäre also eher der eine oder andere Netflix-Serienschauspieler frei.

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ancoats 03.12.2018, 12:48
14.

Gutes Thema, die erste Hälfte auch durchaus interessant inszeniert. Danach herrschte allerdings eher wieder Bräsigs Kappe, das Ganze lahmte und verläpperte, und ich habe kurz vor Ende gelangweilt abgeschaltet. Ein höheres, strafferes Erzähltempo hätte hier wohl den Unterschied gemacht. Für mich 6 Punkte.

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