Forum: Kultur
ARD-Sonntagskrimi: Der neue "Tatort" im Schnellcheck
ARD

Brutale Väter, nebelverhangene Wälder, traurige Ermittler: Ausgerechnet mit einem besonders düsteren Schweizer "Tatort" beendet die ARD die Sommerpause. Respekt!

Børner 18.08.2013, 19:57
1. Einer muss es ja sagen...

Kein Verriss?! Ob der Tatort dann wirklich was kann?! Wir werden sehen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-facebook-10000172069 18.08.2013, 20:33
2. Schnellcheck kurz vor Toresschluss

Eigentlich ging der Artikel ja erst nach Sendebeginn online - man musste ja echt pünktlich sein, um den noch vorher zu lesen. Wenn der Schnellcheck also irgendeinen Sinn haben soll, dann den Hinweis, dass man in Mediatheken und auf fernsehstrom die Augen aufhalten soll. Auch mal was Neues nach der Sommerpause, finde ich gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schnuffschnuff 18.08.2013, 20:51
3.

Zitat von sysop
Brutale Väter, nebelverhangene Wälder, traurige Ermittler: Ausgerechnet mit einem besonders düsteren Schweizer "Tatort" beendet die ARD die Sommerpause. Respekt!
Sommerpause? Gab's die bei der GEZ auch und ich hab's nur verpasst? Krieg ich jetzt Geld zurück? Die Tatorte der letzten Wochen hatten wir ja schon vor Jahren bezahlt. Odrr?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
spon-494-82d0 18.08.2013, 21:04
4. optional

Warum ist dieser Tatort schon wieder so miserabel vertont? Ebenso wie der letzte Streifen (der mit dem Karneval). Ich meine die Schauspieler sprechen doch sicher alle deutsch, und irgendwie scheint es echt als wären alle Personen neu vertont. Phasenversetzt. Das muss man doch heute hinbekommen, wo alles digital vorliegt. Ist peinlicher als ein drittklassiger brasilianischer Film. Gebührengelder verpuffen... Danke schön.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gustavsche 18.08.2013, 21:12
5.

Reicht es denn nicht, wenn Blum und Perlmann über den Bodensee in die Schweiz schippern, dort ermitteln und die Hohheitsrechte der Schweiz missachten? Schon das ist furchtbar langweilig. Und der Schweizer Tatort ist noch langweiliger. Der ist ja noch schlimmer als Leipziger Tatort mit der Thomalla (Wuttke macht einiges gut).

Als ich heute morgen in der Zeitung las, dass der heutige Tatort aus der Schweiz kommt, stand mein Entschluss fest, dass ich diesen nicht schaue. Dabei schaue ich immer Tatort und auch gerne Wiederholungen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
d.enkmalwieder 19.08.2013, 07:40
6.

Zitat von spon-494-82d0
Warum ist dieser Tatort schon wieder so miserabel vertont? Ebenso wie der letzte Streifen (der mit dem Karneval). Ich meine die Schauspieler sprechen doch sicher alle deutsch, und irgendwie scheint es echt als wären alle Personen neu vertont. Phasenversetzt. Das muss man doch heute hinbekommen, wo alles digital vorliegt. Ist peinlicher als ein drittklassiger brasilianischer Film. Gebührengelder verpuffen... Danke schön.
Es scheint nicht nur so... die CH Tatorte werden nachsynchronisiert- gedreht werden sie im Idiom (und auch so im CH Fernsehen ausgestrahlt) Warum man die original Tonspur nicht auf der 2ten Tonspur mitsendet (wie in anderen Fällen auch) ist und bleibt dagegen ein Geheimniss der ARD

Beitrag melden Antworten / Zitieren
albert schulz 19.08.2013, 21:54
7. vom Saulus zum Paulus

Zitat von Børner
Kein Verriss?! Ob der Tatort dann wirklich was kann?! Wir werden sehen.
Was ist nur mit dem Christian Buß passiert, wird sich jeder gefragt haben. Im Urlaub, im Theater, krank, verhindert wegen der vielen Schmähkritiken seiner Schmähkritiken, Elefantenfriedhof ? Hat er schreiben lassen ? Oder mußte er schreiben lassen ? Oder hat er endlich eingesehen, daß man dem Tatort nichts anhaben kann, dem letzten Felsen in der darstellenden Brandung ? Daß die Schweizer einen deutschen Provinzfeuilletonisten ohne jede Öffentlichkeitswirkung schmieren könnten erscheint ausgeschlossen.

Die Schauspieler waren ausgezeichnet wie immer, die Fabel, die Dialoge, die Kameraführung. Keine Hektik, keine Schießereien oder andere Abartigkeiten wie etwa das längelange Einparken eines deutschen PKW der allerneuesten Luxusklasse. In der Schweiz fahren die Polizisten mit ganz normalen Autos, die gut und gern zehn Jahre alt sind. Das macht die Schweizer menschlich.

Eine ganz spezielle Technik hätte dem Kommentator allerdings auffallen können. Gefühlte neunzig Prozent des Filmes spielten sich in absoluter Dunkelheit ab, hin und wieder von Sequenzen unterbrochen, in denen schemenhaft Schatten zu sehen waren, bei denen man ahnen konnte, daß es sich um einen Menschenkopf, einen Bildschirm oder ein Buch halten konnte. Ein philosophisch– erkenntnistheoretisches Vexierspiel, das in seiner Perfektion an das Höhlengleichnis gemahnte. Hier wäre Raum gewesen für allerlei kulturhistorische Betrachtungen unendlicher Reichweite, ganz sicher nicht für irdische Begründungszusammenhänge wie den wahnwitzigen Sparzwang, unter dem die Fernsehanstalten seit Jahrzehnten leiden. Es ist allerdings zu fragen, warum 110 immer besser wird und ganz ohne diesen Abdunkelungsschnickschnack und andere Faxen auskommt.

Irgendwie fühle ich mich total verunsichert. Das einzig Verläßliche an SPON ist, daß der jeweilige Schreiber den Film nicht gesehen haben kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren