Forum: Kultur
"ARDcheck" zur Haushaltsgebühr: Die große Rechtfertigungs-Show
NDR/Thorsten Jander

Die Einnahmen der ARD steigen dank der zwangsweisen Haushaltsgebühr - aber was macht der Sender eigentlich mit dem ganzen Geld? Das wollten die Verantwortlichen erklären und stellten sich dafür Fans und Feinden. Eine bizarre Veranstaltung.

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andromeda793624 20.10.2015, 03:14
10. Entbehrlich!

Nun ich finde es ja immer lächerlich,den öffentlich-rechtlichen Rundfunkbeitrag mit z.b. Müllgebühren zu vergleichen.
Natürlich hat man als Bürger auch pflichten. Doch für dinge die unentbehrlich sind.
Müllentsorgung,Polizei,Feuerwehr usw. sind sehr wichtig!
Doch auf den den öffentlichen Rundfunk kann man verzichten! Ist nun mal nicht lebensnotwendig! Der Zwangsbeitrag ist eine Farce! Warum soll man Menschen vorschreiben was sie zu konsumieren haben? Die öffentlich-rechtlichen Sender sind Konsum-Produkte mehr nicht!

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broväsor 20.10.2015, 03:27
11. Enttäuschend

In dieser Sendung sollte es ja auch um Glaubwürdigkeit gehen. Nun hatte die ARD die Möglichkeit diese unter Beweis zu stellen und nutzte sie nicht. Eine von der NDR Redaktion "Zapp" eigens in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage ergab, dass 69% der Zuschauer wenig bzw. gar kein Vertrauen in die ÖR- Medien haben, und es werden ja nicht alle Pegida- Anhänger sein. Gott sei Dank! Aber:
Die Umfrage-Werte sind seit 10 Monaten bekannt und leider hat sich nichts geändert. Der Zuschauer wird nicht ernst genommen, man spult das Programm ab, und auf Ausgewogenheit ("was ist das eigentlich?", wird man sich in den Redaktionen fragen) verzichtet man weitestgehend. Und wenn der TV- Konsument nicht vertraut, kann er ja umschalten- die eigene Pension ist auf jeden Fall sicher.

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dancas 20.10.2015, 03:29
12. Bildungs-und Informationsauftrag

Früher war die Zwangsgebühr wenigstens an das Vorhandensein eines Fernsehers gebunden. Dann kam das Internet mit seinen Milliarden von Internetseiten aus Deutschland und der ganzen Welt, und viele tauschten ihren Fernseher gegen einen PC. Auch die öffentlich-rechtlichen richteten Internetseiten ein.Diese Internetseiten machten und machen im Vergleich zum gesamten Internet ein so gerringes Volumen aus, dass es lächerlich wäre hier eine ernsthafte Relation herstellen zu wollen. Dennoch meinten die Verantwortlichen, die Ministerpräsidenten der Länder, dass das Angebot der öffentlich-rechtlichen so wichtig sei, dass sie praktisch das gesamte Internet zum ureigenen Vertriebsweg erklärten. Kurzum wurden internetfähige Computer zu "neuartigen Rundfunkgeräten" erklärt;haben zwar nichts mit Rundfunk zu tun, aber so konnte man eben auch diejenigen abkassieren die ihren Fernseher durch einen PC ersetzten. Man stelle sich mal vor, sie wären auf die Idee gekommen wöchentliche Postwurfsendungen zu verschicken, dann wäre der Briefschlitz in jeder Haustür eben auch ein "neuartiges Rundfunkgerät". Nun gut, das waren die Unverschämtheiten der Vergangenheit. Heutzutage braucht man gar keine Geräte mehr um beitragspflichtig zu sein. Es genügt ein Dach über dem Kopf, um zwangabkassiert zu werden. Deshalb heißt es ja auch nichtmehr Gebühr, sondern Beitrag, da Gebühren an konkrete Leistungen gebunden sind. Schließlich fordere ich alle auf sich mal Gedanken darüber zu machen, wieviel Bildung man mit 8 Milliarden Euro vermitteln könnte, Telekoleg, echte Hochschulvorlesungen für jederman, u.v.m., statt Fussball und Tatort und die schrecklich schlechten deutschen Fernsehproduktionen!

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Nabob 20.10.2015, 04:33
13. Lächerliche Figuren mit überhöhten Gehältern

stellen dich dar, als habe der Vatikan einen Tag der offenen Tür.

Der Bürger zahlt Zwangsgebühren, die betreffenden Zahlen unverschämte Gehälter plus Betriebsrenten, die Programme werden inhaltlich immer armseliger, durchsetzt mit Werbung.

Alles von der wie immer egozentrischen und inzwischen überheblich wirkenden Maischberger in Szene gesetzt, die nach Belieben mit den Zuschauern umgeht, als seien es kleine dumme Gören.

Das durch diese Sendung transparenter gewordene Problem liegt offenbar darin, dass auch dort der Fisch vom Kopf zuerst stinkt.

Intendant muss ein Traumjob sein: Den ganzen Tag nichts Sinnvolles tun, die dicken Gelder einstreichen und sich als Creme der Gesellschaft geben - mithin: finsterstes Mittelalter.

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mischamai 20.10.2015, 04:34
14. eine Schande

Eine unmögliche Selbstbereicherung mit einem eher mageren Gesamtkonzept das Heute nur noch am Rande Beachtung findet.Das deutsche,gebührenfinanzierte Tv mit Zwangsabgabe ist weltweit einzigartig und hat so keine Bestandsberechtigung.Jeder einzelne Mitarbeiter sollte sich schämen sich mit solch erpresserischen Mitteln zu bereichern,einem Model das ansonsten nur bei der Mafia Bestand hält.Menschen die sich diesem Sytem entziehen möchten haben keine Chance,eine Schande.

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mimas101 20.10.2015, 04:58
15. tststs

Also die ARD erwartet das die Leute alt genug werden damit sie sich dann am Programm erfreuen dürfen.
Für Musik hat man die bei den Quoten abstürzende Stadl Show und den Eurovision Contest, ansonsten als Domäne Fußball und Nachrichten.
Der Rest des Programmauftrags kann nicht funktionieren weil nicht genügend Geld da ist, die Gagen zu niedrig und die Tatort-Etats nicht hoch genug sind.
Dann soll man sich mit den Dritten begnügen wenn man sich mehr informieren will (Sport) oder man weicht auf andere TV-Sender aus wenn man kritische Dokus pp sehen möchte (arte).

Von dem Etat von ca 2,4 Mrd DM p.A. für Fußball, Fußball und evtl. Olympia, die ein Herr Marmor jüngst nannte, ließe sich da einiges in andere Projekte stecken.

Und das ist noch nicht alles:
Neben horrenden Gagen gibt es teuer produzierte armselige Kochshows und Regenbogenmagazine, billige allabendliche Quizshows, unsägliche Talkshows pp was allerdings nicht mal zum Programmauftrag, für den Gebühren zu bezahlen sind, gehört.
Auch nicht die Dauerberieselung mit Fußball und Co.
Siehe auch das NDR-Gutachten in dem mal dargelegt wurde was das BVerfG an die Gebührenpflicht eigentlich knüpft.

Und da haben wir nicht mal was davon gehört das die gewerblichen Töchter der ARD pp auch einen ordentlichen Gewinn erwirtschaften mit Material das der Gebührenzahler bezahlt hat.
Und auch nicht das z.B. das Herstellen TV-Produktionen pp schon längst an Firmen, die reichlich und sehr gut extra bezahlt werden, ausgelagert wurden.

Insgesamt mehr als nur ein bizarre Märchenstunde was sich die TV-Verantwortlichen leisteten.
Anstelle das man sich modernisiert erwartet man das sich die TV-Zuseher mit dem was gesendet wird abzufinden haben und dann irgendwann mal alt genug fürs Programm sind.

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Miere 20.10.2015, 05:19
16. Ich hab's mir nicht angesehen.

Lobenswert, dass sie sowas veranstalten, aber so eine Show mit handverlesenem Publikum tue ich mir nicht an, wenn auf Pro7 "Big Bang Theory" läuft.

Was welche Sendung kostet weiß ich nicht, aber auch die ARD hat gute. "Henker&Richter" fand ich zB sehr nett. Und sonst kann man ja bei der BBC anfragen, was geht, wie Sie sagen. Oder mal so gesagt: Früher ging es doch auch, mit Loriot und Ekel Alfred, oder nicht?

Ich persönlich wäre die meiste Zeit ja auch mit Wiederholungen zufrieden. Expeditionen ins Tierreich von Grzimek über Sielmann bis Ahrend&Schweiger, das ist doch zeitlos.
Was ich dagegen gar nicht einsehe sind Talkshows mit Leuten, die nichts wissen oder nichts sagen möchten.

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karabaaas 20.10.2015, 05:25
17. 8 Milliarden...

... und trotzdem kein Geld. Einfach unfassbar. Was für ein Sch...verein. Wenn das Programm das Geld wenigstens wert wäre! Was der Musikantengulag oder der Tatort mit dem öffentlich-rechtlichen Informationsauftrag zu tun hat, wissen auch nur die Richter, die regelmäßig Klagen gegen die überzogenen GEZtapo-Gebühren abweisen. Hurra Deutschland!

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melmag 20.10.2015, 05:47
18. Bürokratismus und Beamtentum

Der Laden strahlt nichts Leichtes aus. Das ist eine reine Geldverteilungs- und verbrennungsmaschine. Wer drin ist ist drin und lebt gut für immer. Rücklagen fürs Alter selbst bilden? Wozu, die Zwangsumlage kommt doch ständig frisch herein. Staatsauftrag Seniorenbespassung und Fussballgrundversorgung. Ach ja... tendenziell gesteuerte Nachrichtenaufführungen. Wie einfach und wie schön.

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K:F 20.10.2015, 05:49
19. Schafft den Sendeanstalten ab!

Dem Bürger bleibt die Zwangsabgabe, Zwangssteuer erspart, dem Bürger bleiben die rüden Methoden der Zwangeintreibung der GEZ erspart. Dem Bürger bleiben die veralteten Sendungen erspart. Der Bürger hat sich längst für ein anders Fernsehen entschieden. Und nicht für ARD. Ein Unternehmen, welches keine Zuschauer mehr hat muß vom Markt verschwinden. Aber es ist für unsere altgedienten Politiker und Funktionäre in diese nepotistischen Anstalt immer noch ein gut dotiertes Ruhekissen.

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