Forum: Kultur
Aufregung um doppelte Stimmabgabe: Jauch springt di Lorenzo bei
DPA

"Das ist einfach nur daneben": Günther Jauch hat in einem Beitrag für die "Bild"-Zeitung seinen Talkshow-Gast Giovanni di Lorenzo verteidigt und die Aufregung um dessen doppelte Stimmabgabe bei der Europawahl verurteilt.

Seite 1 von 14
alexvsommerfeld 28.05.2014, 03:15
1.

Ich begreife nicht die Aufregung um Herrn diLorenzio!
Entweder war seine Tat taktisch, oder extrem dämlich!
Was ich viel interessanter finde: Warum fragt sich kein Medium, keine Fernsehsendung, keine Zeitung, warum europaweit für EU-Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft mehrfach Wahlbescheinigungen ausgegeben worden sind?
Und warum fragt kein Medium, ob das nicht verfassungswidrig ist?
Warum fragt niemand, ob diese Wahl eigentlich wiederholt werden müßte?

Beitrag melden
palpiteiro 28.05.2014, 03:18
2. Hausverstand

Da braucht man doch kein Rechtsexperte zu sein, um zu wissen oder zu fühlen, dass es nur eine Stimme pro Europäer gibt. Um solche Tricks ohne große Bürokratie abzustellen, hilft vielleicht der gefärbte Daumen (wie in Afghanistan).

Beitrag melden
joe_3 28.05.2014, 03:38
3. Jauch

mag das ja gerne als Petitesse bezeichnen und sich ärgern, dass von seiner Sendung nichts anderes in Erinnerung bleibt. Das zeigt sein Politikverständnis und ist ein (weiterer) Hinweis für die ARD. Fakt ist, dass der Chefredakteur einer sehr renommierten politischen Wochenzeitung nicht weiß, was "one man - one vote" bedeutet. Das mag für den unpolitischen Mann von der Straße durchgehen, für jemand in einer solchen Position der - mit hohem moralischen Anspruch - in Talksshows seine Meinung zum Besten gibt, geht das gar nicht. Insofern ist es nur gerechtfertigt, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg aktiv geworden ist.

Beitrag melden
ppete 28.05.2014, 03:50
4. Das ist peinlich

Bei dem geistigen Niveau von Herrn DI Lorenzo äußerst unverständlich, aber nicht zu ändern. .....tut mi leid !

Beitrag melden
cato. 28.05.2014, 03:52
5.

Zitat von sysop
In einem Gastbeitrag für die "Bild"-Zeitung schreibt Jauch, was in der öffentlichen Debatte aus dieser "Petitesse" entstanden sei, habe ihn fassungslos gemacht. Von der Diskussion in seiner Sendung bleibe nun nur hängen, dass di Lorenzo ein Wahlfälscher sei. "Das ist für mich so absurd, dazu noch gemein und im Namen angeblicher 'political correctness' einfach nur daneben", so Jauch.
Di Lorenzo ist kein Opfer politischer Korrektheit. Politische Korrektheit ist Faschismus der vorgibt es handle sich um Manieren, mit der Zielsetzung, dass die Menschen ihre bestehenden Freiheiten durch Selbstzensur aus Angst vor Verläumdung in Wort und Tat einschränken.
Di Lorenzos Straftat, die er einem Millionenpublikum gestand ist aber keine Petitesse sondern ein Verbrechen, dass gleichzeitig die demokratischen Defizite der EU beläuchtet. Wobei die Relevanz des zweiteren wohl bedeutend höher ist. Denn sollte sich herausstellen, dass dies im großen Stil passierte, müsste die Wahl für ungültig erklärt werden, mindestens aber, egal ob dies im großen Stil oder vereinzelt geschieht, für die Zukunft das Problem behoben werden.

Beitrag melden
Peter Eckes 28.05.2014, 04:14
6. Na dann,

ist ja alles in Ordnung. Wer sonst als Günther Jauch hat in Deutschland das Recht zu entscheiden was Richtig und was Falsch ist und wo Political Correctness anzufangen und wo sie aufzuhören hat.

Beitrag melden
danielw13 28.05.2014, 05:25
7. Dumm?

Jeder, der auch nur ein bisschen gesunden Menschenverstand besitzt, der auch nur ansatzweise versteht, was Demokratie heißt, sollte doch darauf kommen, dass es nicht richtig sein kann, wenn manche Leute doppeltes Stimmengewicht haben. Ist Giovanni di Lorenzo tatsächlich so dumm, dass ihm das nicht in den Sinn kam? Offensichtlich! Hätte er mit Absicht betrogen, dann hätte er das wohl kaum einfach so im Fernsehen ausgeplaudert. Nur stellt sich jetzt die Frage: Ist so ein Hohlkopf als Chefredakteur der Zeit tragbar? Wohl kaum. Jauch hat sich da schon direkt das richtige Blatt ausgesucht, um seinen geistig umnachteten Kollegen zu verteidigen.

Beitrag melden
o.schork 28.05.2014, 06:03
8. das Volk

Das Volk liebt es eben, ab und an mal einen hängen zu sehen. Mehr ist an all diesen Dingen nicht dran. Christian Wulff eingeachlossen.

Beitrag melden
h.stuermer 28.05.2014, 06:04
9. optional

Wenn ein Mann mit dem Kenntnisstand von di Lorenzo nicht weiß, dass man bei einer Wahl nur einmal wählen darf, was erwartet er dann eigentlich vom Durchschnittswähler?

Beitrag melden
Seite 1 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!