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Aus für US-Arztserie : "Dr. House" legt den Stock weg
dapd

House soll nicht der letzte sein, der die Party verlässt: In einer bei Facebook veröffentlichten Erklärung gaben die Produzenten, unter ihnen Hauptdarsteller Hugh Laurie, das Ende der populären US-Arztserie "Dr. House" bekannt. Sender Fox akzeptiert die Entscheidung mit "Kloß im Hals".

frubi 09.02.2012, 13:15
1. .

Zitat von sysop
House soll nicht der letzte sein, der die Party verlässt: In einer bei Facebook veröffentlichten Erklärung gaben die Produzenten, unter ihnen Hauptdarsteller Hugh Laurie, das Ende der populären US-Arztserie "Dr. House" bekannt. Sender Fox akzeptiert die Entscheidung mit "Kloß im Hals".
Ich weis gar nicht, wie man 8 Staffeln House gucken kann. Für mich war nach der 2ten Staffel schluss weil es immer das selbe Muster war: Patient mit unbekannter Krankheit (kurz vor´m sterben) wird eingeliefert - House macht einen auf "juckt mich kein bisschen" - House beleidigt seine Hilfsärzte - House weist die Hilfsärzte an, ungewöhnliche Untersuchungen anzuwenden - House streitet sich mit befreundetem Arzt und der Cheffin - House löst den Fall, kurz bevor der Patient stirbt.

Natürlich gab es dazu noch einige Nebenschauplätze aber die waren meiner Meinung nach einfach nicht spannend genug. Zudem nervt mich bei vielen US-Serien diese permanente überdramatisierung. In jeder Folge kracht die Decke ein. Serien wie The Shield oder The Wire lassen sich einfach mehr Zeit und wirken daher auf mich wesentlich glaubwürdiger.

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BlakesWort 09.02.2012, 13:21
2.

Zitat von sysop
House soll nicht der letzte sein, der die Party verlässt: In einer bei Facebook veröffentlichten Erklärung gaben die Produzenten, unter ihnen Hauptdarsteller Hugh Laurie, das Ende der populären US-Arztserie "Dr. House" bekannt. Sender Fox akzeptiert die Entscheidung mit "Kloß im Hals".
Mach's gut altes House!

Meiner Meinung nach sollten Serien besser auf fünf Staffeln beschränkt werden, dem Zuschauer würde viel Langeweile auf den letzten Metern entgehen zumal die USA ein wirklich riesiges Reservoir an außergewöhnlich guten Serien haben, von denen in Deutschland nur Insider etwas wissen.

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LeToubib 09.02.2012, 14:59
3.

Ich würde ohne "Cuddy" auch nicht mehr praktizieren wollen ...

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tradtke 09.02.2012, 15:18
4. E.R. und mehr...

15 Staffeln E.R. waren für mich klasse, fast zu kurz.
Michael Crichton allerdings auch ein Ausnahmetalent.

11 Staffeln M.A.S.H. für Fans eine Freude.

8 Staffeln Dr. House sind mir schon deutlich zu lang(weilig).

Schön, dass nun mal ein Ende gefunden wird.

Hollywood neigt ja sonst dazu, ein Pferd nach dem Tode noch weiter zu reiten bis es unerträglich stinkt.
Siehe z.B. Nip/Tuck ... gähn :-(

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sttng 09.02.2012, 15:54
5. the show must go on

Zitat von frubi
Ich weis gar nicht, wie man 8 Staffeln House gucken kann. Für mich war nach der 2ten Staffel schluss weil es immer das selbe Muster war: Patient mit unbekannter Krankheit (kurz vor´m sterben) wird eingeliefert - House macht einen auf "juckt mich kein bisschen" - House beleidigt seine Hilfsärzte - House weist die Hilfsärzte an, ungewöhnliche Untersuchungen anzuwenden - House streitet sich mit befreundetem Arzt und der Cheffin - House löst den Fall, kurz bevor der Patient stirbt. Natürlich gab es dazu noch einige Nebenschauplätze aber die waren meiner Meinung nach einfach nicht spannend genug. Zudem nervt mich bei vielen US-Serien diese permanente überdramatisierung. In jeder Folge kracht die Decke ein. Serien wie The Shield oder The Wire lassen sich einfach mehr Zeit und wirken daher auf mich wesentlich glaubwürdiger.
Oh, da haben Sie aber lange ausgehalten. Der geneigte Fernsehkonsument hätte bei dieser Erwartungshaltung schon nach drei Folgen ausschalten können.
Es geht im Grunde gar nicht um die Diagnose oder um die Glaubwürdigkeit (welcher Patient wird schon von so vielen Ärzten versorgt? Und dann kaum nachvollziehbaren Verdachtsdiagnosen erst!), sondern der Weg ist das Ziel, und der dauert ob der sarkastisch-bösen Scherze humpelnderweise etwas länger. Und ob der etwas spaßarme "Schoki-"Foreman (nicht abwertend gemeint), dem seine alte Rolle besser zugeschnitten war, einen adäquaten Ersatz zur telegenen Cuddy darstellt, sei dahingestellt. Jedenfalls ist die finale Staffel um einige potentielle Konfliktherde kleiner und damit weniger unterhaltsam geworden. Daran ändern die neuen, bläßlichen Charaktere nicht viel.

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floydpink 09.02.2012, 17:00
6. (°_*)

Ich bin eigentlich kein Fan von Serien (ja,ja, nur von M*A*S*H natürlich)
aber die erste Staffel von House fand ich interessant.
Danach ging's hauptsächlich nur noch um die offenbar unvermeidliche
Beziehungssülze. Da war's dann schon vorbei.

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dent42 09.02.2012, 19:28
7.

Zitat von frubi
Ich weis gar nicht, wie man 8 Staffeln House gucken kann. Für mich war nach der 2ten Staffel schluss weil es immer das selbe Muster war: Patient mit unbekannter Krankheit (kurz vor´m sterben) wird eingeliefert - House macht einen auf "juckt mich kein bisschen" - House beleidigt seine Hilfsärzte - House weist die Hilfsärzte an, ungewöhnliche Untersuchungen anzuwenden - House streitet sich mit befreundetem Arzt und der Cheffin - House löst den Fall, kurz bevor der Patient stirbt. Natürlich gab es dazu noch einige Nebenschauplätze aber die waren meiner Meinung nach einfach nicht spannend genug. Zudem nervt mich bei vielen US-Serien diese permanente überdramatisierung. In jeder Folge kracht die Decke ein. Serien wie The Shield oder The Wire lassen sich einfach mehr Zeit und wirken daher auf mich wesentlich glaubwürdiger.
Glückwunsch, Sie haben verstanden wie ein procedural funktioniert. Ist wie bei einer Krimiserie, ein Verbrechen wird begangen, die Cops ermitteln und am Ende steht der Täter fest. House ist dasselbe in Grün nur mit obskuren Krankheiten. "The Shield" und "The Wire" dagegen sind serialisierte Formate mit episodenübergreifender Handlung und daher etwas völlig anderes.

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dent42 09.02.2012, 19:31
8.

Zitat von BlakesWort
Mach's gut altes House! Meiner Meinung nach sollten Serien besser auf fünf Staffeln beschränkt werden, dem Zuschauer würde viel Langeweile auf den letzten Metern entgehen zumal die USA ein wirklich riesiges Reservoir an außergewöhnlich guten Serien haben, von denen in Deutschland nur Insider etwas wissen.
Die Laufzeit von Serien wird immer noch von deren Erfolg bestimmt, warum sollte man das ändern. Das Deutsche Publikum schätzt das außergewöhnliche auch nicht in dem Maße, das diese Serien Deutschland die nötigen Quoten holen und die, die es schätzen versorgen sich schon lange vorher mit dem entsprechenden Material.

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BerlinerGöre72 09.02.2012, 23:14
9.

Zitat von tradtke
15 Staffeln E.R. waren für mich klasse, fast zu kurz. Michael Crichton allerdings auch ein Ausnahmetalent. 11 Staffeln M.A.S.H. für .....
Von M.A.S.H hätt ich auch noch ein oder 2 Staffeln gucken können... aber die wollten ja auch alle mal nach Hause... ;-)

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