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Babymaschinen: Rage against the Gebärmutter
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Konservative wünschen sich, dass mehr Kinder geboren werden. Aber bitte nur solche, die sich durch deutsche Geburtskanäle auf die Welt gekämpft haben. Echt, brauchen wir wirklich noch mehr Menschen?

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freier_europäer 22.07.2017, 16:32
1. Verstehe ich Sie da richtig?

Also wenn es Deutsche gibt die die demografische Katastrophe mit mehr Kindern und Familien lösen wollen, ist das konservativ und sowieso rechts. Sagen Sie es doch deutlich, eigentlich sind deutsche Kinder eh nicht so wichtig... Brauchen wir die überhaupt noch? Ist das nicht auch schon rechts? Überhaupt ist Familienförderung ein Unterdrückungswerkzeug gegen die Frau. Natürlich freut sich Vater (darf ich das noch schreiben?) Staat über doppelte Steuereinnahmen. Nur blöd dass das Schneeballprinzip "Rente" genau das braucht, nämlich kein allzu gravierendes demografisches Defizit. Aber die linken Träumer werden uns schon eine Lösung präsentieren. Diese haben allsamt die letzten Jahre wunderbar funktioniert. Und wenn nicht, dann war es nur die Unfähigkeit Konservativer diese zu begreifen. Dieses linke Geschwafel, mehr ist das nämlich nicht mehr, ist einfach nur noch pathetisch, weltfremd und peinlich.

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wahrscheinlichwahr3 22.07.2017, 16:33
2. Eigene Kinder

Am besten keine deutschen Kinder mehr. Die Einwanderer aus diversen Ländern arbeiten dann für unsere bequeme Gesellschaft. Die Weltbevölkerung ist groß genug. Wir importieren also einfach Menschen. Warum nicht? Die Frage ist aber, wenn nichts mehr Eigenes geschaffen wird, was passiert dann mit dieser Gesellschaft? Sie wird versinken und mit ihr ganz Europa. Viel Spaß in der Zukunft bei solchen Ideen von dem Nichtsnutz der eigenen Nachkommen.

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freier_europäer 22.07.2017, 16:33
3. Verstehe ich Sie da richtig?

Also wenn es Deutsche gibt die die demografische Katastrophe mit mehr Kindern und Familien lösen wollen, ist das konservativ und sowieso rechts. Sagen Sie es doch deutlich, eigentlich sind deutsche Kinder eh nicht so wichtig... Brauchen wir die überhaupt noch? Ist das nicht auch schon rechts? Überhaupt ist Familienförderung ein Unterdrückungswerkzeug gegen die Frau. Natürlich freut sich Vater (darf ich das noch schreiben?) Staat über doppelte Steuereinnahmen. Nur blöd dass das Schneeballprinzip "Rente" genau das braucht, nämlich kein allzu gravierendes demografisches Defizit. Aber die linken Träumer werden uns schon eine Lösung präsentieren. Diese haben allsamt die letzten Jahre wunderbar funktioniert. Und wenn nicht, dann war es nur die Unfähigkeit Konservativer diese zu begreifen. Dieses linke Geschwafel, mehr ist das nämlich nicht mehr, ist einfach nur noch pathetisch, weltfremd und peinlich.

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Nobody X 22.07.2017, 16:35
4. Au weia!

Liebe Frau Berg, Ihre verquere Denkweise in allen Ehren - aber fällt Ihnen nichts besseres mehr ein, als mit einem solchen Unsinn mal wieder Aufmerksamkeit zu erhaschen? Ja, die Welt hat vermutlich mehr als genug Menschen - aber das liegt sicher nicht an der Geburtenrate in Europa oder in D. Die höchsten Geburtenraten gibt es bekanntlich nach wie vor in Afrika, und daran wird die westliche Welt auf absehbare Zeit vermutlich nichts ändern (können oder wollen). Ja, die Geburtenzahl von Migranten spielt möglicherweise eine kleine Rolle - noch, aber daran wird sich ganz sicher etwas ändern. So gesehen mag der Gedanke ja durchaus wünschenswert sein, aber wer um alle Welt soll denn die Absicht haben, in den nächsten zwanzig Jahren ein der Restwelt überlegenes Heer von westlichen jungen Menschen auf die Beine zu stellen? Mit diesem Beitrag haben Sie sich mal wieder selbst übertroffen.

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bbrot99 22.07.2017, 16:39
5. vor vielen Jahren hatte ich einmal eine Vorlesung zum Thema

Es ging dort um Naturwissenschaft und deren Verantwortung. Neben ganz vielen interessanten Theman kam auch die Sprache auf die Überbevölkerung auf Deutschem Boden. Schlaue Wissenschaftler haben festgestellt, dass bei dem Resourcenverbrauch der Einwohner Deutschlands gerade einmal 16 Mio Menschen hier leben dürften - danach geht es an's eingemachte und zwar irreparabel...Es wurden auch Rechenmodelle diskutiert, welche einen Übergang zu dieser Zahl finanzierbar gestalten würden. Vielleicht haben sich die Wissenschaftler um ein paar Millionen Bürger hin oder her geirrt, die Botschaft ist allerdings eindeutig.
Wer also auch noch fordert, dass die Bevölerung wachsen sol, sollte mal wieder die Schulbank drücken. 6, setzen

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DerDifferenzierteBlick 22.07.2017, 16:42
6. Nein, Frau Sibylle Berg!

Ich bin ja nun wahrlich kein Konservativer (um Gottes Willen...), aber die Forderung, dass in Deutschland die Geburtenrate steigen sollte, halte ich für (Achtung) alternativlos (ein Wort, das der SpOn-Rechtschreiberkennung offenbar nicht bekannt ist). Denjenigen, die eine solche Forderung stellen, jetzt zu unterstellen, dass das irgendwas mit Krieg, Heer und allgemeiner militärischer Überlegenheit zu tun hat, zeugt in meinen Augen von einem extrem konservativen Weltbild.

Aber nun zu den Argumenten: Mit der aktuellen Geburtenrate und ohne externe Effekte wird die deutsche Bevölkerung in den nächsten 100 Jahren dramatisch abnehmen, das ist schlicht eine zwingend logische Rechnung. Dass das für die Rentensysteme und die gesamte Gesellschaft (es werden nicht nur in einzelnen Bereichen, sondern in so gut wie allen Bereichen dramatisch Arbeitskräfte fehlen) ein Riesenproblem darstellt, ist ebenfalls absolut offensichtlich. Es bräuchte schon eine sehr hohe Zuwanderung, um die Probleme eventuell in den Griff zu bekommen. Ob eine so hohe Zuwanderung allerdings überhaupt dauerhaft und kontinuierlich möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Ich persönlich hätte auch nichts gegen eine entsprechend sinnvolle Einwanderungsstrategie (anders als wir sie bislang haben). Aber zu bestreiten, dass eine Zuwanderung in erforderlicher Größenordnung zu massiven gesellschaftlichen Problemen führen würde, ist mindestens naiv - insbesondere, wenn man sich die unschönen Entwicklungen der letzten Jahre angesehen hat: AFD, massive Zunahme von Angriffen auf Flüchtlingsheime, deutliche Zunahme von rechts- und linksextremistischer Gewalt etc.

Ich frage mich auch, was es für die Ressourcen der Welt bringen würde, wenn die deutsche Bevölkerung sich in den nächsten 100 Jahren halbiert (-40 Mio), aber gleichzeitig im Rest der Welt (wovon nach aktuellen Prognosen auszugehen ist) die Bevölkerung um 3-5 Mrd. zunimmt. Und warum sollte es überhaupt unsere Pflicht sein, die massive Überbevölkerung der Welt durch eigenes Schrumpfen auszugleichen? Und was ist das eigentlich für Argument zu sagen, eine höhere Geburtenrate würde schon deswegen nichts bringen, weil es nicht unseren heutigen (bislang kaum vorhandenen) Fachkräftemangel sofort beheben würde? Wo doch der entscheidende Fachkräftemangel erst in den nächsten Jahrzehnten kommen wird? Ich bin sprachlos...

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helmut.alt 22.07.2017, 16:46
7. Das Problem der Überbevölkerung besteht darin,

dass sie besonders dort überhand nimmt wo die Lebensbedingungen am schlechtesten sind (z.B. in Afrika, Teilen von Asien und Südamerika). Kein Wunder wenn dann Migrationsbewegungen ausgelöst werden, die bestehende soziale Gleichgewichte durcheinander bringen.

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ecdora 22.07.2017, 16:52
8. Sind ca. 80.000.000 Menschen in Deutschland genug?

Der Handel braucht Konsumenten! Sonst sieht es leider nicht gut aus für die Masse an Menschen. Bildung, Arbeit, Kinderbetreuung, Rücksichtslosigkeit, kontaminierte Lebensmittel, versagende Behördenakteure, Skandale auf vielen Ebenen, Entgeltgefälle, usw.
Ich werde meinen Kinder nicht raten unter diesen Bedingungen, dass Elend noch zu vergrössern.
Die jahrzehnte währende christliche Politik zeigt Wirkung.

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carn 22.07.2017, 16:52
9. Damit es hoffentlich auch für

SPON-Kolumnisten und deren Fans geistig verarbeitbar ist.

1. Wenn in einer Region über lange Zeit die ansässige Population einer Spezies zu wenig Nachwuchs zum Erhalt der Zahl hat, dann ist das ein starkes Indiz dafür, dass die Lebensbedingungen für die betreffende Spezies in der Region irgendwelche Mängel haben.

Wenn man um das Wohlergehen der Spezies besorgt ist, dann sollte man klären woran das liegt und dann - wenn denn möglich - Abhilfe schaffen.


2. Eine Gesellschaft, die nur durch Einwanderung Bestand haben kann, muss entweder Ausbeuten oder Untergehen; denn sie hat zwingende Existenzvoraussetzung, dass es anderen Menschen woanders schlechter geht, denn sonst kämen ja gar keine Zuwanderer.

Folglich ist es unethisch eine auf Dauer niedrige Geburtenrate zu haben und das eigene Wohlergehen vom Kommen passender Zuwanderer abhängig zu machen.


Einfach akzeptieren, statt rumlabern.

Es ist ethisch geboten, das zulässige zur Abhilfe zu tun; ob etwas getan werden kann und was genau, da kann man dann munter und viel streiten und anderer Meinung sein.

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