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Background-Band Nashville Cats: Alle für Cash!
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Kein verschnarchtes Country-Kaff: Nashville in Tennessee wandelte sich Ende der Sechziger zum Hotspot der Popwelt. An die Ära und eine umtriebige Gang von Studio-Assen namens Nashville Cats erinnert nun eine fabelhafte Sammel-CD.

Emderfriese 17.07.2015, 11:28
1. Lovin' Cats

Zugegeben, Charlie McCoy, Wayne Moss, Pete Drake und Kenny Buttrey waren mir als Normalkonsumenten der Rockpopbluesmusik nicht bekannt. Joe South allerdings sollte eigentlich jeder noch kennen, der in den 70ern diese Musik hörte. Sein "Games People Play" schwingt immer noch angenehm in meinem Ohr...
Und zu erwähnen wäre vielleicht auch noch ein Song mit dem Titel "Nashville Cats" von den unvergessenen "Lovin' Spoonful"! Mal wieder reinhören!

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adubil 17.07.2015, 17:24
2.

....und 'Hush', 'Rosegarden' und 'Walk a mile in my shoes'..."nie ein Begriff" ist in Bezug auf South sicher nicht zutreffend.

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betschpoly 21.07.2015, 22:55
3. Blödsinn

Johnny Cash als Vertreter der als erzkonservativ und behäbig verschrienen Country-Szene in Nashville? Viel weniger über Johnny Cash kann man nicht wissen Christoph Dallach. Johnny Cash war der Outlaw in Nashville. Er war es, der in einem Inserat Nashville den Stinkefinger zeigte. Er sang Lieder über Indianer, die auf gewaltige Ablehnung stießen. Er kritisierte die Vietnam-Politik und verteidigte die Jugend. Er gab dem verfemten Commie Pete Seeger eine Chance zum Auftritt im Country TV. Im Vergleich zu Johnny Cash waren selbst spätere Rebellen wie Willie Nelson in ihren Liedern nur Softies.

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