Forum: Kultur
"Batman V Superman": Zwei super Männer - und doch kein guter Film
Warner Bros.

Böses Beef oder aufkeimende Bromance? In "Batman V Superman" gerät das historische Aufeinandertreffen der beiden Comichelden zum freudlosen Spektakel versäumter Chancen. Doch immerhin einen Lichtblick gibt es.

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bjbenz 24.03.2016, 23:59
20. Dark Knight

Entschuldigung, aber wer die Dark Knight Reihe als schlecht bezeichnet, hat absolut keine Ahnung von DC oder Marvel Filmen. Es gab schon einige schlechte Verfilmungen, aber wer Batman kennt, weiss dass es düster zu geht. Und seit es den neuen Superman gibt, kann man endlich auch diese Filme ansehen. Endlich Helden mit Ecken und Kanten.

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Atavist 24.03.2016, 00:45
21. Aus welchem Paralleluniversum ...

Zitat von daggenhamdave
(...) aber es war ja klar, dass so eine Nullgröße von Filmkritiker für den Spiegel einen großartigen Film, der bislang fast einhellig euphorische Kommentare ausgelöst hat verreißen muss, wie gut dass es niemanden interessiert
... entstammt dieser Unsinn? "Einhellig euphorische Kommentare" sind jedenfalls das Gegenteil von dem, was man im Netz an unzähligen Stellen hören und lesen kann. In Foren wie "cinefacts.de" rauscht gerade ein Verriss nach dem nächsten rein - von "bisherige Filmenttäuschung des Jahres" über "filmischer Unfall epischen Ausmaßes" bis hin zu blanker Verärgerung ist da alles vertreten, was die Grundaussage dieses Artikels stützt ...

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Untertan 2.0 24.03.2016, 01:02
22. Rohrkrepierer

Zitat von Shredhead
Zack Snyder hat einem Superhelden ohne jegliche Persönlichkeit, ohne jegliche Ecken und Kanten mit "Man of Steel" überhaupt erstmal einen Charakter gegeben. Der wirklich hervorragende Film wird hier wie selbstverständlich entwertet und abgekanzelt, hat er doch des Autors offensichtlichem Liebling, dem unfehlbaren, aalglatten Übermoralisten Superman lange notwendige Ecken, Kanten und Beulen verpasst.
Man of Steel... vor ein paar Monaten erst gesehen, kann mich aber kaum noch dran erinnern. Häuser sind eingestürzt. Und Russel Crowe war ziemlich cool. Ich denke, dass fasst den Film inhaltlich gut zusammen...

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kendrick 24.03.2016, 01:02
23.

Man of Steel & die Dark Knight Reihe waren die besten Superhelden-Verfilmungen, so dass ich mich nach dieser Kritik doch entschlossen hab diesem mash-up ne Chance zu geben. Wie kann man die nolan-Batman Reihe so mies bewerten? Insbesondere der zweite war klasse, gefolgt vom ersten und einem schwächelnden dritten. Man of Steel war der erste Superman ohne Fremdscham und Metro-Touch

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mstone 24.03.2016, 01:09
24. Das das nichts werden kann...

(und damit meine ich den Artikel)
war eigentlich schon bei diesem stumpfsinnigen Titel klar.
Ein Wortspiel? Wirklich? Und was für eines ^^.
Dann der Verriss der Nolan Filme.
Dann dieses hochtrabende Geschwafel "Allzu menschliches Misstrauen versus messianischen Glauben an das Gute von oben, Selbstjustiz gegen altruistisches Sendungsbewusstsein, ..."
Den Rest des Artikels spar ich mir.

Tip an den Author: Irgendein FIlmforum im Netz suchen, Heul-Thread aufmachen und da rumflamen.
Dieser "Artikel" ist nämlich kein seriöse Kritik.

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bjoern_grewe 24.03.2016, 01:41
25. Kann mich swestside nur anschließen...

...die Batman-Interpretation von Nolan hat ganz neue Maßstäbe gesetzt: Ich mochte seinerzeit Michael Keaton als Batman, aber wie Christian Bale die Zerrissenheit von Bruce Wayne / Batman rüberbringt, die Bruce Wayne zwingt, sein persönliches Glück dem Rachefeldzug seines Alter Ego zu opfern, ist schlicht genial.
Dass der Rezensent diese Filme herabwürdigt (zumindest den letzten), macht seine Kritik für mich persönlich nicht unbedingt brauchbarer, wenn es darum geht, die Qualität des neuen Films einzuschätzen!
Ein Bashir des Artikels halte ich aber für ebenso wenig hilfreich: Geschmäcker sind nun einmal verschieden und eine Filmkritiker ist IMMER eine subjektive Angelegenheit. Ob man das Urteil eines bestimmten Kritikers für sich als Entscheidungsgrundlage z.B. für einen Kinobesuch heranzieht, sollte man eher daran festmachen, wie der- bzw. diejenige in der Vergangenheit Filme bewertet hat, die man selbst auch gesehen hat: Da stellt man dann ja relativ schnell fest, ob man ähnlich "tickt"...
Wenn man hingegen feststellt, dass man einen grundlegend anderen Geschmack hat, ignoriert man die Kritik halt einfach - das ist aber kein Grund, sich großartig darüber aufzuregen: Für andere, die den Geschmack des Kritikers teilen, mag die Rezension ja durchaus wertvoll bzw. hilfreich sein...

Ein letzter Gedanke zum neuen Film: Ich weiß nicht, was ich davon erwarten soll?!? Das Hauptproblem, das ich (für mich) sehe, ist, dass ich ihn an der "Dark Knight"-Reihe messen werde - und diese Messlatte liegt verdammt hoch...

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Vikko 24.03.2016, 05:50
26. Was zu erwarten war...

Der Vorgänger Man of Steel ist einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe. Er krankt an den gleichen Stellen, wie jene die hier beschrieben wurden und weißt sogar noch feine, aber für mich störende unlogische Komponenten auf... Daher ist das wohl eine der ersten Spiegel-Filmkritiken, der ich vorbehaltlos glaube, während ich mich auf Marvels Civil War freue.

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sven17 24.03.2016, 08:38
27.

Ich habe den Film gestern gesehen und muss mich leider der Kritik zum größten teil anschliessen. Es ist eine Sache den Figuren Ecken und Kanten zu geben, eine andere aber ihnen jede Form von positiver Ausrichtung auszutreiben. Superman sollte jemand sein der gut und positiv ist aber wenn es nicht anders geht, den Gegner ausschaltet.

Batman und Lex Luthor haben unter anderem das Problem, das für Genies sie entweder ziemlich an der Nase rumgeführt werden oder ihr "genialer" Plan keinen Sinn ergibt und eine gefährliche Lücke aufweist die ihnen den Kopf kosten kann.

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mr.andersson 24.03.2016, 08:55
28.

"als zuvor Christian Bales endlos dahinröchelnder Abschied von der Rolle. Ohnehin ist das gesamte Unterfangen "Batman v Superman" passabler geraten als die Vorläufer - Christopher Nolans bleischwere Fledermausoper "The Dark Night Rises""
Passabler geraten als Dark Knight Risies....
Über 1 Mrd. eingespielt. Platz 16 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Von Kritikern gelobt und von vielen Fans gefeiert wie die gesamte Trilogie. Aber der neue Film, der kaum was taugt, ist wenigstens etwas passabler. Was soll man dazu noch sagen?

Superman v Batman lehnt ist stark von "Dark Knight returns" inspiriert. Grottendüster. Und ein Meilenstein der Batmanmythologie. Wäre der Film "humorvoll", wäre das ein Schuss in den Ofen.

Material mit Batman ist nicht "lustig" wie Iron Man. Das ist eine ganz andere Ausrichtung. Zurecht kann man DC vorwerfen bei sozialen Themen und der Tiefe der Aufarbeitung gesellschaftlicher Konflikte nicht mit Marvel mithalten zu können. Das liegt aber an der Ausrichtung des Grundmaterials.
Hab den Film noch nicht gesehen. Vielleicht ist er Mist, oder auch nicht. Aber unter keinen Umständen ist er "passabler" als DKR. Denn der war nicht passabel, sondern in fast jeder Hinsicht ein Hit. SvB ist also entweder schlechter (was wohl zu erwarten ist), oder er ist spitzenmässig wenn er DKR übertrifft.

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Rockaxe 24.03.2016, 09:13
29. Als Comicfann

gerade in Bezug auf die "Rivalen" DC und Marvel, fällt mir auf, dass immer der Vergleich mit der Trilogie von Nolan gezogen wird.
Vergleicht man den Film mal mit dem selbstironischen Serial der 60er mit Adam West, oder gar mit den grellbunten Filmen mit George Cloony (obwohl die auch was hatten) denke ich doch, dass diese Verfilmung nicht schlecht ist.
Problematisch ist natürlich immer daran, dass ein Wesen wie Superman "übermächtig" ist und sich so - obwohl er immer den Pfadfinder in Strumpfhosen gibt - sich sehr wohl als "Menschenretter und Herrscher der Welt" aufschwingen könnte.
Ben Affleck einfach zu verteufeln ist leicht, die Rolle von einem zerrissenen Bruce Wayne aka Batman zu spielen wohl eher nicht.
Dem Forist, der rottentomatoes erwähnte, sei gesagt, dass diese Seite ja sehr aufschlußreich ist. Denn wie vieles was man sieht und hört (zur Unterhaltung) ist eine immense Geschmackssache.

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