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Bayerischer Filmpreis: Stehende Ovationen für Bruno Ganz - und die Frauen
DPA

Nicht einmal ein Viertel der deutschen Filme werden von Frauen gemacht. Beim Bayerischen Filmpreis in München wurden nun gleich fünf Regisseurinnen ausgezeichnet.

quark2@mailinator.com 21.01.2017, 01:51
1.

Also 6 Menschen werden ausgezeichnet, davon 5 Frauen. Das wird als geschlechtergerecht dargestellt und statt das man sich über Kunst unterhält, dreht sich wieder alles um Quoten. Mir ist es egal, ob Mann oder Frau, es sollen die objektiv Besten ausgezeichnet und unabhängig ihres Geschlechts geehrt werden. Und wenn das 6 Männer sind, dann ist das auch OK. Als müsse man sich als Mann nicht genauso durchsetzen, ohne Beauftragte und Quoten und Beauftragte und spezielle Förderung. Diese dauernde Bevorzugung eines Geschlechts ist einfach diskriminierend. Gäbe es ein Männerministerium und tausende männliche Gleichstellungsbeauftragte, wäre das auch sichtbarer. Statt dessen bestielt man die Männer, indem man Leistungen einfach nach Titel als gleichwertig bezeichnet. Was gut ist, setzt sich auch ohne Förderung durch.

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Sponatiker 21.01.2017, 09:04
2. Als ob die deustche Filmindustrie nicht genug Probleme hat

Es wird viel staatliches Geld ausgegeben, doch die Resultate sind miserabel. Es gibt viel zu viel Korruption, es wird immer wieder mittelmaß gefördert. Und so sieht es dann auch aus.
Jetzt kommen also auch noch Quotenfrauen..... ich bin dafür die Gelder für diese Industrie ganz zu streichen, vieleicht setzt sich ja dann etwas mehr Qualität durch. Schon Filme auf Holywood-Niveau(und die sind beileibe nciht besodners toll) wäre eine Steigerung der Qualität.

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nofreemen 21.01.2017, 11:35
3. schlechte Wahl

Man kann ja alles rechtfertigen, aber das Quoten der Maßstab aller Dinge sein soll, ist total falsch. Punkt.

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vulcan 22.01.2017, 08:34
4.

Wieso soll das ein Zeichen für die Gleichberechtigung sein? Das kann ja eigentlich nur der Fall sein, wenn die Entscheidungen aus politischen Gründen getroffen wurden. Ansonsten nicht.
Würde mich heutzutage allerdings auch nicht wundern, ehrlich gesagt. Dieser ganze Quoten- und Beauftragtenquatsch nervt langsam in erschreckendem Maße.
Mir wär's jedenfalls peinlich, wenn ich (und jeder sonst auch) genau wüßte, dass ich den Job, die Auszeichnung, die Kandidatur...was immer... nur aufgrund von Quote oder anderen Ungerechtigkeiten bekommen habe.
Scheint aber Frauen nicht zu stören - man hat sich dann trotzdem 'durchgesetzt', 'die Wahl gewonnen' ..... oder eben Preise abgesahnt.
Das sich mit solchen Geschichten diese Preisverleihungen selbst ad absurdum führen, scheinen sie nicht unbedingt zu merken. Wenn es denn tatsächlich eine "Gleichberechtigungs-political-correctness-Blödsinnsentscheidung" war.
Wenn nicht, gibts da auch keine 'Gleichberechtigung' zu bejubeln - wobei Gleichberechtigung im Übrigen 3:3 gewesen wäre und nicht 5:1. Vom Anteil der Frauen in der Branche ausgehend, noch nicht einmal 3:3.

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