Forum: Kultur
Befragung: Journalisten glauben nicht an ihre Zukunft
Corbis

Keine Branche produziert seit Jahren so kontinuierlich Krisenmeldungen wie die Medien. Zugleich gibt es Gründungen, Aufkäufe und Fusionen - herrscht nun in der Krise oder nicht? Zumindest Journalisten haben wenig Zweifel daran, wohin der Trend geht - abwärts.

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vox veritas 06.08.2015, 16:45
1. Kein Wunder

"Keine Branche produziert seit Jahren so kontinuierlich Krisenmeldungen wie die Medien. "

Das passt die Richtung "abwärts" doch ganz wunderbar rein.

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pandur1234567@yahoo.com 06.08.2015, 17:07
2.

Ist das nicht Spitze. Am Ende reicht ein Konzern die Nachrichten die zu melden sind ein u alle anderen teilen diese. Somit hat man das Gefühl in einer Meinungsfreien Welt zu leben. Bloß stimmt das nicht bei den wirklich wichtigen Themen.
So werden Schritt für Schritt Konzernwünsche umgesetzt u die Rechte des Bürgers ausgehebelt.
Der einzige Weg dagegen ist halt doch den Medien nicht mehr zu glauben was diese schreiben. Chaos halt.

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Pfaffenwinkel 06.08.2015, 17:10
3. Ein Beruf

verändert sich. Heute muss ein Journalist vielseitig und flexibel sein - oder den Taxi-Führerschein machen.

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Carlson vom Dach 06.08.2015, 17:11
4.

Ja, es geht wirklich abwärts. Die gleichgeschalteten Staatsmedien ARD und ZDF bekommen Milliarden hinten reingeblasen, während die anderen Medien immer weiter ausbluten. Wenn dann die kritischen Medien tot sind, können die Politiker uneingeschränlt herrschen. Zum Glück wandere ich demnächst aus. Deutschland ist bald am Ende.

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SabineMeier 06.08.2015, 17:28
5. Journalisten

es gäbe schon eine Chance Leser zum Kauf motivieren-wenn endlich die Angst um das tägliche Brot den Journalisten genommen würde und wahrheitsgemäß berichtet werden würde!
Jetzt gibt es doch nur gezwungene Meinungen der Besatzungsmacht, der Eigner, der Chefredakteure, der Politik, Atlantik Brücke........nix mit ethos Journalismus!
Das Internet denkt den Schwindel oder Hetze auf!
Bestes Beispiel heute im Spiegel: Umfrage zu Putin!!! im Internet steht die wahre Analyse-etwas anders als im Spiegel!!!!!O-Ton
Erst wird grßspurig von der Isollation Putins gesprochen-gelingt nicht also muß die Unbeliebtheit herhalten Jungs primitiver geht es nicht mehr-und dann angst um den AP haben !!!!
Versuchts einfach mal mit der Wahrheit die Leser sind intelligenter als manch Journalist (sogenannter) !!!!

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albert schulz 06.08.2015, 18:11
6. Schnee von gestern

Der Redakteur ist längst Kaufmann. Er kauft billige Nachrichten. Wenn sie umsonst sind oder noch was dabei herausspringt umso besser. Daß sich Journalisten noch Zeit nehmen können oder Mühe geben wollen ist eine uralte längst vergessene Mär. „Irgendwas mit Medien“ hat auch nicht mehr den geringsten Reiz. Die Leute spüren offenbar, daß das Schiff sinkt. Ein paar sehr freie und miserable bezahlte Mitarbeiter sprich Schreibsklaven halten den Anschein aufrecht, allerdings nur notdürftig.

Falls ein Journalist die Entwicklung nicht mitbekommen haben sollte, wäre das irgendwie doch merkwürdig. In den letzten zwanzig Jahren müssen über fünfzig Prozent den Job verloren haben. Kommt mal mit Fakten rüber. Die Journalisten sollen doch berufsständische Interessenvertretungen haben. Die bräuchte man nur zu fragen.

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ausmisten 06.08.2015, 18:29
7. Niedergang der Printmedien?

Der ist schnell erklaert. Kein recherchierter Bericht mehr, dafuer Vervielfaeltigung von Agentur und Polizeimeldungen. Bei letzteren sehe ich auch fuer online Zeitungen schwarz, wenn die weichgespuelten Polizeiberichte noch geschoent werden betreffs der Nationalitaet der Taeter,z.B. Da merkt sogar ein Minderbemittelter, mir soll rot fuer blau verkauft werden. Meinungsdiktatur? Dann noch wundern, dass dafuer keiner mehr Geld zu bezahlen bereit ist, ein Realitaetsverlust, wie in Berlin.

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hschmitter 06.08.2015, 18:40
8.

Ehrlich gesagt, was mir an Nachrichten und "Dokumentationen" um 20:15 oder 21 Uhr, besonders im ZDF, angeboten wird, führt auch nur zu eingeschlafenen Füßen (Checks, Checks, Checks). Größtenteils verpulvertes Geld, das mir für anderen Medienkonsum fehlt.

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kuschl 06.08.2015, 20:50
9. Kein Wunder

Das SPON Forum ist das beste Beispiel! Nur Mainstreamthemen werden im Sinne behandelt! Beiträge, bei denen man zuviel öffentliche Kritik erwartet werden lieber gar nicht zur Diskussion zugelassen. Beispiele dafür gibt es genug: Der NSU Prozess, die Armutsmigration, heute die prekäre Rentnersituation, die Lage der Palästinenser, alles wird schön im Sinne der Politik, die hier keine Unruhe will, behandelt! Und das liebe Journalisten nennt ihr unabhängige Presse? Ihr grabt Euch Euer Grab selbst, weil man Euch viel zu nahe am politischen Machtapparat sieht und Euch deshalb niemand mehr ernst nimmt!

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