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Belästigungsdebatte: Bis es peinlich wird, nichts zu wissen
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Die Belästigungsdebatte verunsichert Sie? Sie wissen nicht, was jetzt noch erlaubt ist? Ignoranz ist jedenfalls keine Option mehr - denn es gibt da einen ganzen Forschungszweig, der weiterhelfen kann.

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auweia 24.10.2017, 15:49
1. Verstehe das Problem in der Kindererziehung nicht

Ich wünsche mir eigentlich auch Jungs, die nicht zickig oder anstrengend sind - und gut dabei aussehen dürfen sie ebenfalls.

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Entsetzen 24.10.2017, 16:08
2. Ich gehe mit Frau Stokowski insofern konform,

dass es keine Rechtfertigung und keine Verniedlichung von sexueller Gewalt oder sexueller Belästigung geben darf. Was mich stört ist die unterschwellige Kriminalisierung aller Männer. Ich weiß nicht, in welcher Welt Frau Stokowski lebt. Ich lebe in einer Welt, in der solche Dinge nicht gesellschaftsfähig sind, bzw. bestraft werden. Aber gerade deshalb sollte es unterlassen, alle Männer als potentielle Vergewaltiger oder Belästiger darzustellen, sonst erweckt man den Eindruck, dass es um etwas ganz anderes geht. Um Macht.

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agztse 24.10.2017, 16:10
3.

"So einfach. Mehr brauchen Frauen auch nicht."

Woher nimmt das Kind eigentlich das Recht für alle Frauen zu sprechen?

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noch_ein_forenposter 24.10.2017, 16:11
4. Es geht nicht nur um berufliches

Da ist das im Grunde viel einfacher als im Privatleben. Klar, Ausnutzen von Macht gegen andere geht gar nicht, das ist nicht die Frage. Sie machen es sich hier aber sehr einfach, Frau Stokowski.

Viel komplizierter wird es im privaten Bereich. Da ist die Schwelle zwischen Flirten und Belästigung sehr subjektiv - auf beiden Seiten. Da geht es auch nicht um Abhängigkeiten, sondern um mögliches Interesse. Das andere Extrem sehe ich z.B. in den USA an manchen Unis, wo Männlein und Weiblein (oder auch in anderer Kombi) zuweilen erst einen Vertrag abschließen, bevor es zur Sache geht. Das finde ich dann auch krank.

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großwolke 24.10.2017, 16:12
5. Bis es nur noch lästig ist

Mich selbst informieren? Weil jemand anders eine Befindlichkeit hat? So funktioniert die Welt nicht. Und man macht sie auch nicht besser, indem man auf Themen rumreitet, bei denen die Mehrzahl der ach so bösen Männer sich nur noch verwirrt am Kopf kratzt, weil sie sich beim besten Willen nicht daran erinnern kann, schonmal als Sittenstrolch aufgefallen zu sein. Nochmal im Klartext: Männer sind die falsche Adresse für diese Diskussion. Diejenigen, die schon "funktionieren", muss man damit nicht erreichen. Und diejenigen, die sich zuviel herausnehmen, lesen mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kolumnen von Feministinnen. Es bleibt also an jeder Frau selbst hängen, ihr persönliches Umfeld zu sozialisieren. Es geht leider nur über das Klein-Klein, eine öffentliche Debatte wird das Problem nicht lösen.

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deviance 24.10.2017, 16:18
6.

"Ich glaube, dass die Art von Revolution, die im Gange ist, (...)"
Welche Revolution ist denn bitteschön im Gange? Weckt mich, wenn etwas mit Gehalt außerhalb von Twitter- und Feuilleton-Blasen passiert ...

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leseoma 24.10.2017, 16:19
7. Belästigung geht nicht,

Zickigkeit aber auch nicht. Wenn sich eine Frau möglichst attraktiv zurechtmacht und dann lamentiert, weil ihre Bemühungen zur Kenntnis genommen werden, das ist albern. Und schadet allen Frauen, die wirklich belästigt werden und sich nicht wehren können, weil sie ihren Job brauchen oder aus anderen Gründen machtlos sind.

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urbanism 24.10.2017, 16:25
8. der Mensch ist halt immer noch primitiv

Über was wollen wir eigentlich reden? Ich mein, es wird immer Schweine geben die Frauen diskriminieren und für Minderwertig halten und es wird immer Männer geben, die Frauen gleichwertig und respektvoll behandeln. Aber warum es bei Männern Unterschiede gibt, das werden wir nicht lösen. Egal ob wir die Gleichbehandlung mit Gesetzen oder sonstigen Maßnahmen regeln. Denn warum gibt es Menschen die Hungern müssen auf dieser Welt? Die Frage ist für mich genauso befremdlich weil Nahrungsmittel im Überfluss vorhanden sind.. Vielleicht ist es das Naturgesetz, dass der Stärkere den Schwächeren immer frisst. Denn letztendlich finden, wir die Geschlechterrollen auch in der Tierwelt. Die Einteilung in Geschlechterrollen ist falsch, vollkommen richtig, aber ich denke der Mensch ist dafür einfach noch zu primitiv um diese geistigen Fehler wie auch vieles andere aufzuheben und zu ändern. Ich mein, warum gibt es Kriege und warum gibt es verschiedene Länder und Regierungen wo alle Menschen doch auf dem gleichen Planeten leben? Weil der Mensch primitiv ist!!

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JustFunKiro 24.10.2017, 16:28
9.

Zitat von großwolke
Mich selbst informieren? Weil jemand anders eine Befindlichkeit hat? So funktioniert die Welt nicht. Und man macht sie auch nicht besser, indem man auf Themen rumreitet, bei denen die Mehrzahl der ach so bösen Männer sich nur noch verwirrt am Kopf kratzt, weil sie sich beim besten Willen nicht daran erinnern kann, schonmal als Sittenstrolch aufgefallen zu sein. Nochmal im Klartext: Männer sind die falsche Adresse für diese Diskussion. Diejenigen, die schon "funktionieren", muss man damit nicht erreichen. Und diejenigen, die sich zuviel herausnehmen, lesen mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Kolumnen von Feministinnen. Es bleibt also an jeder Frau selbst hängen, ihr persönliches Umfeld zu sozialisieren. Es geht leider nur über das Klein-Klein, eine öffentliche Debatte wird das Problem nicht lösen.
Der Wunsch von Frau Stokowski ist aber auch, dass diejenigen, die "funktionieren", denjenigen, die dies nicht tun, das öfter klar machen. Und das geschieht gewiss nicht immer.
Als ich mit einigen Leuten über die AfD gesprochen hatte, ihre Umfragewerte, sagte ich, dass es auch mal eine Woche gab, in der laut SPON mehr Frauen als Männer AfD wählen wollten, das sei von Woche zu Woche unterschiedlich, worauf dann aber auch ein Spruch kam "Tja, welche Wochen das wohl sind in denen die Frauen AfD wählen." Das hätte man auf den blöden Spruch mit mehr Gegen reagieren können, als ich das getan habe. Nur so als Beispiel. Nicht als extremstes aber trotzdem.

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