Forum: Kultur
Berichterstattung zu Griechenland: Im Dschungelcamp der deutschen Medien
AFP

Kein Unterschied, ob "Bild", "Zeit" oder ARD: In den deutschen Medien schwingen sich Journalisten reihenweise zu pöbelnden Parteigängern auf statt Fakten und Analysen zur Griechenland-Krise zu bringen.

Seite 49 von 49
nixkapital 06.07.2015, 14:19
480.

Zitat von kamikaze2000
Der Beitrag ist lustig. Der Autor erinnert mich an einen Geisterfahrer, der meint, alle andere wären in der falschen Richtung unterwegs. Nur er, er ist in der richtigen Richtungen unterwegs. Gut, der .....
Sorry - aber das ist doch Kindergarten-Niveau. Nur weil sich andere daneben benehmen, muss ich mit gleicher Münze heimzahlen? Das ist ja zum fremdschämen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixkapital 06.07.2015, 14:30
481. Perspektiven?

Zitat von angelobonn
Die Kommentare der SPON Journalisten (mit Ausnahme von Herrn Reiermann) zur Griechenlandkrise sind derart einseitig links, dass es nur noch beängstigend ist. Wer immer noch glaubt, "Der Finanzkapitalismus" sei an allem schuld, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Leider scheint der Links-Rutsch ein immer stärker werdender Trend auf SPON zu sein. Herrn Augstein mag man ja noch als extreme Ausnahme abtun, aber wenn ich mir nur die Artikel von heute anschaue, z.B. zur Neubesetzung des Vorstands bei der Arbeitsagentur, dann sind die Zeiten von SPON als liberalem Magazin leider passe. Schade!
Nun ja, wenn Sie nur Artikel lesen wollen, die Ihrem Weltbild entsprechen, setzen Sie sich nicht mehr mit einer Sache auseinander, sondern suchen die Bestätigung Ihrer Meinung. Ist Ihnen das tatsächlich genug?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixkapital 06.07.2015, 14:47
482.

Zitat von neweagle1899
die unsägliche Mär, die Hilfsgelder seien an die Banken gegangen. Wer das behauptet, der ist nicht in der Lage zwei Schritte zu denken. Letztlich ist es die Tatsache, dass Griechenland über seine Verhältnisse gelebt hat (Ausgaben > Einnahmen).....
Aber wo ist dann der freie Markt geblieben? Einen Mittelständler, der sich verkalkuliert / verspekuliert hat, wird man sehenden Auges bankrott gehen lassen. Nur Banken haben das Label "Systemrelevant", das sie vor der Pleite aus eigener Schuld bewahrt. Und wie erklären Sie sich nun die 77% bzw. 90%?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixkapital 06.07.2015, 14:52
483. Schmunzel...

Zitat von Detlef Pietsch
Die beiden "Schreiber" sind vom gleichen Kaliber Salonsozialisten. Sie wissen alles besser, Hauptsache es geht gegen die Regierung. Sie sind voll auf der Linie der "Linken" egal was sie von sich geben. Jahre lang war SPON meine Startseite, ab sofort nicht mehr.
Nun, dann sind Sie von der Sorte "Recht-haben-wollen". Es gibt aber auch die Fraktion "Meinung-bilden-wollen", die sich aus verschiedenen Blickwinkeln einer Thematik nähern.

Ich bleibe bei SPON und als Abonnent bei der Printausgabe, obwohl ich in den letzten Jahren harte Zeiten mit dem SPIEGEL durchmachen mußte :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nixkapital 06.07.2015, 14:56
484. Das zählt nicht...

Zitat von bepekiel
waren Sie in Portugal? Im Gegensatz zu Ihnen ware ich desöfteren dort und habe Freunde dort. Die sehen das mit dem Auwärtsgehen aber ganz anders.
Ja, aber es ist die offizielle Lesart, dass es den Spaniern und Portugiesen doch schon viel besser geht. Damit die Leute hier glauben, Austeritätsprogramme per se sind gut. Nur die Griechen, diese Halunken, würden sich bessserer Einsicht sperren. So ungefähr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hjoburg 06.07.2015, 17:37
485. Austerität hat in der geschichte noch nie funktioniert

und wird auch in Zukunft nicht funktionieren. Weil nur der Sparen kann, der Einnahmen hat, wenn aber die Einnahmen wegen der AUSTERITÄT wegbrechen, hilft mit Sicherheit kein "weiter so" Das hat Brünning auch schmerzlich erfahren müssen, und wer dann an die Macht kam, wissen wir doch noch oder?

Eine Währungsunion ohne eine gemeinsame, Fiskal, Steuer und Sozial Union hat noch nie in der Geschichte funktioniert (siehe Skandinavien" und wird auch in Zukunft nicht funktionieren. Aber das wissen die Verantwortlichen, denn nur in der Krise kann man weitere Kürzungen durchsetzen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
masi22 07.07.2015, 19:21
486. Danke

Danke Danke Danke. Selten so eine gute Analyse gelesen. Auch ich bin Mitarbeiter der Öffentlich-Rechtlichen und kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich für sogenannte Journalisten wie Gottlieb und Krause schäme. Was haben die Herren nur für ein Berufsverständnis. Das ist der 4. Stand? Zum heulen. Ich kann den vielen berechtigten Kritikern nur sagen, was sie mir wahrscheinlich nicht glauben, auf den unteren Journalistenebenen gibt es auch viele, die zwischen dummer Parteinahme und dem Versuch einer objektivierbaren Berichterstattung unterscheiden können und das Beste versuchen.

Über Frau Kohl braucht man nicht mehr zu sagen, als das, was von Ihnen kam. Entsetzlich, wie sich diese Dame aus dem Fenster hängt und als selbsternannte Finanzexpertin die Griechen beraten will. Martina Hill ist in jedem Fall die bessere Kohl.

msiebert

Beitrag melden Antworten / Zitieren
alias1942 09.07.2015, 19:36
487. Spiegel ist auch auf dem Weg zur Regionalzeitung

wenn man bedenkt, dass er die Ereignisse in der Ukraine nur am Rande und BRICS als Randerscheinung - am besten gar nicht - recherchiert und publiziert. Da wird in Europa ein Genozid versucht, von Russland verhindert und wir erfahren auch nichts über den Grad an Nazifizierung der Ukraine. Wäre doch gerade Deutschland in der Pflicht andere Länder darauf hinzuweisen, wie die braune Gefahr sich entwickelt. Die Bilder gleichen sich in ungeheuerlicher Weise mit denen des Aufkommenden Faschismus in Deutschland. Alle Reden von Geschichtsaufarbeitung aber NSU zeigt wie tief verwurzelt noch aber unaufgedeckt nationalsozialistisches Gedankengut und Sympathien auch im deutschen Staatswesen sind. So wundert es nicht, dass die Presse dieses Thema in die Schmuddelecke verbannt. Und die Zukunft? BRICS ist die Zukunft - nicht die Nato, EU und USA. Das kann man aus unserer Presse auch nicht herauslesen. Die Journalisten sind eben tatsächlich mehrheitlich korrumpiert, feige und leider auch einfach ungebildet.
Und in dieser Presse liegt eine lebensbedrohliche Gefahr - sie tut - ohne es selbst wahrzunehmen - alles zur Vorbereitung eines grossen Krieges mit Europa als atomares Schlachtfeld.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 49 von 49