Forum: Kultur
Berlin-Neukölln: Fettnäpfchen in Bezirksgröße
imago/ ZUMA Press

Jens Spahn von der CDU und AfDler Björn Höcke haben Angst vor Berlin-Neukölln. Ihr Problem? Die hohe Anzahl an Migranten. Dabei kommt die Gewalt von Rechts.

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schlaueralsschlau 14.03.2017, 13:57
1.

Sehr schwache Kolumne. Sie nehmen mehere Kommentare über die Zustände in Neukölln, in denen vom hohen Migrantenanteil und der dadurch existierenden Probleme und vergleichen sie dann mit Gewalt von Rechts.

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commentatorius 14.03.2017, 14:01
2. stereotyp neukölln - vom problem- zum szenestadtteil

das problem scheint mir weder rechte noch migrationskorrelierte gewalt zu sein. vielmehr das denken in stereotypen, das leider die diskussion bestimmt. ich besitze ein altbaumietshaus im angeblich so schrecklichen nord-neukölln, seit über zehn jahren nun. die gegend ist inzwischen ultrahip und mega-angesagt, natürlich gibt es eine internationale bewohnermischung, aber die macht gerade den reiz aus. nur wo welten sich treffen, entsteht neues.

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ladozs 14.03.2017, 14:08
3. Im Wandel der Zeit

Natürlich ist das Gefasel dieser Leute unerträglich, sie scheinen nicht anders zu können.

Ein Spaziergang durch die Herrmannstraße von Süden nach Norden vermittelt heutzutage einen Einblick in eine fremdartige Kultur. Der orientalische Mensch ist eindeutig in der Überzahl, ein Großteil der Infrastruktur hat sich ebenfalls total gewandelt und den neuen Verhältnissen angepasst. Telefonläden, Cafés, scheinbar ausschließlich für das männliche Geschlecht, und Spiel- und Wettbüros dicht gedrängt aneinander lassen diese Straßenzüge in einem komplett neuen Licht erscheinen, das es vor vierzig Jahren so noch nicht gab.

Die Gegend steht für ein friedliches Nebeneinander inmitten der Großstadt, so kann es auch zukünftig funktionieren. Das Deutschlandbild ist nicht statisch und verändert sich entsprechend!

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santoku03 14.03.2017, 14:10
4.

Zitat von schlaueralsschlau
Sehr schwache Kolumne. Sie nehmen mehere Kommentare über die Zustände in Neukölln, in denen vom hohen Migrantenanteil und der dadurch existierenden Probleme und vergleichen sie dann mit Gewalt von Rechts.
Und was war da nun inhaltlich zu bemängeln? Die Kolumne wird genau dem Thema gerecht, das sie sich im Teaser vorgenommen hat. Das Ihnen ein paar Wahrheiten über Rechts unbequem sind, ist nicht das Problem der Autorin. Oder wie Lichtenberg mal schrieb: „Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?“

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sawadee11 14.03.2017, 14:14
5. Vergleich von Äpfeln und Birnen

Der Artikel ist leider tendentiös und unsachlich. Spahn bemängelte die kulturelle Dominanz, oder man könnte auch Eintönigkeit sagen, in Neukölln, sprich, dass in vielen Gebieten praktisch nur Muslime die Strassen dominieren. Und dazu gehören eben Begleiterscheinungen einer fundamentalistischen muslimischen Gesellschaft (wenig Frauen auf der Strasse, zumindest ohne Kopftuch). Das hat doch nichts damit zu tun, dass es 80 vermutlich rechtsextreme Straftaten gab. Das ist ein Problem, ganz klar, hat aber nichts mit der völligen muslimischen Parallelwelt zu tun, auf die sich Spahn bezieht. Rechte Straftaten sollten mit linker politischer Gewalt verglichen werden, oder anderer politisch motivierter Gewalt. Und da gewinnen die linken wohl bei Weitem (Angriffe auf AfD Politiker, brennende Autos, Angriffe auf Polizisten etc.).

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KarlRad 14.03.2017, 14:17
6. Danke für den Artikel.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass man in den 90ern um bestimmte Bahnhöfe im Osten Berlins mit langen Haaren oder ausländischem Aussehen einen großen Bogen machen musste. An den Zugängen lungerten immer Nazi-Gruppen herum, vor denen auch ich des öfteren Rennen musste, um nicht verprügelt zu werden. Und das waren keine Raufereien zwischen "Jugendlichen", wie mein damals 55-jähriger Biologie-Lehrer leidlich erfahren musste, den sie krankenhausreif schlugen, weil er etwas gegen die Nazi-Ideologie sagte. Die Nazis fühlten sich stark in ihren "nationalbefreiten" Zone. Und da kommen wir wieder hin, Dank der Hetze von AFD und anderer Politiker. Durch Berlin-Neukölln, den Wedding oder auch Köln-Mühlheim kann man sich zumindest ohne Angst bewegen.

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wunst 14.03.2017, 14:26
7.

Das eigentliche Problem in Neukölln ist die sehr hohe Kriminalitätsrate allgemein (Raubüberfälle, Mord, organisierte Kriminalität). Das sollte man in dem Zusammenhang wohl auch erwähnen.

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ersatzaccount 14.03.2017, 14:33
8.

Zitat von schlaueralsschlau
Sehr schwache Kolumne. Sie nehmen mehere Kommentare über die Zustände in Neukölln, in denen vom hohen Migrantenanteil und der dadurch existierenden Probleme und vergleichen sie dann mit Gewalt von Rechts.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, das Gewaltproblem ist Neukölln geht momentan von rechts aus.

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rainer82 14.03.2017, 14:36
9. Typen wie Höcke und Spahn

wollen uns vorschreiben wie spießig und angepasst wir zu leben haben. Und auf dem rechten Auge sind sie blind. In Neukölln beobachte ich (Tourist) gerne das bunte und friedliche Miteinander und die Toleranz. Zunehmend wird das Leben aber auch dort von rechten Horden gestört und terrorisiert. Warum nur schweigen Spahn und Höcke dazu wohl?

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