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Berufungsverfahren: Kachelmann und Springer wieder vor Gericht
DPA

Die nächste Runde im Verfahren zwischen Jörg Kachelmann und dem Springer-Verlag hat begonnen. Die Richterin deutete bereits an, dass Kachelmann sich auf weniger Schmerzensgeld einstellen müsse.

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Mister Stone 28.04.2016, 16:28
1. Effizienz

Es ist sehr effizient, dass die Richter heutzutage ihre Urteile bereits vor der Beweisführung bekannt geben. Nicht nur hier, auch bei den Luftverfahren gegen die Banker..

Das vereinfacht unser Rechtssystem. Und das wollen wir doch alle.

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Ericmuc 28.04.2016, 16:29
2. Harmlos?

Ja, vielleicht einige Artikel, aber Kachelmann wurde vorverurteilt! Die Klägerin wurde der Lüge überwiesen und die Falschheit der Artikel der Presse somit im nachhinhein bewiesen. Wer damit eine Existenz vernichtet, muss dafür bezahlen!

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Tante_Frieda 28.04.2016, 16:30
3. Geldnot?

Mein Gott,der Herr Kachelmann,der viele Jahre lang sehr gut vom deutschen Fernsehen alimentiert wurde,wird doch nicht etwa in Geldnot sein?Ja,das Leben in der Schwiiz ist eben sehr teuer,oddr?

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purple 28.04.2016, 16:32
4. Richter fühlen sich wie der liebe Gott

Wenn ein Richter schon am ersten Tag so einen Müll erzählt, hilft nur noch ein Befangenheitsantrag. Herr Kachelmann wurde von Springer so vernichtet, daß er beruflich nie mehr auf die Füße kam. Ich halte da einen vollen Ersatz des entgangenen Einkommens + Schmerzensgeld wg. nicht mehr möglicher beruflicher Verwirklichung für angemessen.

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ihawk 28.04.2016, 16:46
5. Unabhängige Richter/in ?

Die Aussage der Richterin belegt Befangenheit und damit sollte diese Instanz eigentlich schon beendet sein.

Sollte die BILD mal endlich für die Schäden haften, die täglich von dieser Zeitung angerichtet werden, sollte es mich freuen ... Oder BILD müsste auf BILD SATIRE umfirmieren.

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Krittler 28.04.2016, 16:47
6.

Wenn die Richterin jetzt meinte: "... es habe damals keine Kampagne gegen den Moderator gegeben ...", dann frage ich mich, wo sie in der Zeit gelebt hat. Täglich erschien in der BILD ein ausführlicher Kommentar von Frau Schwarzer mit großen Lettern überschrieben. Darunter die hasserfüllten Leserbriefe von meist weiblicher Leserschaft.

Herr Kachelmann wurde fälschlicherweise als Vergewaltiger hingestellt. Seine Existenz dadurch ruiniert. Das sind für ihn Millionenverluste, ganz abgesehen von seinem nun angeschlagenen Ansehen in der Öffentlichkeit.

Hier gehören eigentlich schon mal dieser Klatschpresse Grenzen von Hetzkampagnen aufgezeigt.

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Kritik 28.04.2016, 16:48
7.

Zitat von Tante_Frieda
Mein Gott,der Herr Kachelmann,der viele Jahre lang sehr gut vom deutschen Fernsehen alimentiert wurde,wird doch nicht etwa in Geldnot sein?Ja,das Leben in der Schwiiz ist eben sehr teuer,oddr?
Vielleicht sollten Sie froh sein, nicht selbst einmal in die Fänge der Revolverpresse zu geraten. Dann würden Sie wahrscheinlich aufhören, solche Sprüche zu klopfen.

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Kritik 28.04.2016, 16:55
8.

Zitat von purple
Wenn ein Richter schon am ersten Tag so einen Müll erzählt, hilft nur noch ein Befangenheitsantrag. Herr Kachelmann wurde von Springer so vernichtet, daß er beruflich nie mehr auf die Füße kam. Ich halte da einen vollen Ersatz des entgangenen Einkommens + Schmerzensgeld wg. nicht mehr möglicher beruflicher Verwirklichung für angemessen.
Ich stimme Ihnen nur zum Teil zu. Springer ist sicherlich ganz populistisch auf den Zug aufgesprungen.

Der wahre Grund, warum die berufliche Zukunft von Herrn Kachelmann zerstört wurde, ist die Tatsache, dass gerade beim Vorwurf der Vergewaltigung die Unschuldsvermutung in weiten Teilen der Bevölkerung nicht wirklich gilt.

Viele beschwören im ersten Satz die Unschuldsvermutung, aber im nächsten Satz wird von dem Angeschuldigten verlangt, dass er seine Unschuld unter Beweis stellt, denn an dem Vorwurf der Vergewaltigung ist ja "meistens etwas dran".

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abortus_bang 28.04.2016, 16:57
9. Das kann nicht ihr Ernst sein!

Sie hat nur in einem Punkt Recht: Es war keine Kampagne!
Denn: Es war ein Tribunal ungeheuerlichen Ausmaßes!

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