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BGH-Urteil: Heimliche Aufnahmen aus Ökohühnerställen sind zulässig
DPA

Undercover hatten Reporter in Biohühnerställen gefilmt, um die erbärmlichen Zustände zu zeigen. Als der MDR die Bilder ausstrahlte, klagte der Zusammenschluss der Bioerzeuger dagegen. Nun gibt es ein finales Urteil.

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treime 10.04.2018, 11:51
1. Webcams in ...

... Massentierhaltung müssten PFLICHT werden.

Auch im Unterricht an den Schulen, gerade in der Grundschule sollte aufgeklärt werden, das Chicken Nuggets und paniertes Schnitzel nicht "einfach im Kühlregal" liegen, sondern durch INDUSTRIE erzeugt werden.

Nicht falsch verstehen, ich esse immer noch gerne fleisch. Aber ich kann auf Discounterfleisch verzichten und esse lieber (viel) weniger Fleisch, dafür dann aber bewußt eingekauft. Da kostet ein Putenschenkel halt mal 5-10€.

Wenn ich das schon immer sehe, Wiesenhof und Rügenwalder - schöne wiesengrüne Welt.

Früher war Fleisch was "Besonderes". Und vor allem schmeckte es auch noch gut. Heutzutage schmeckt es doch nach nichts mehr - hochgezüchtet, verwässert, mit Antibiotika vollgepumpt...

Eigentlich echt traurig.

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Rollerfahrer 10.04.2018, 11:57
2. Sauber! Ein richtiges und sehr wichtiges Urteil!

Jedes Gesetz hat seine Lücken! Die Erzeuger haben gegen den Geist der Gesetze verstoßen, daß ist letztlich erbärmlicher als gegen darin genannte Passagen zu verstoßen! Die Steigerung an Erbärmlichkeit ist es, sich damit auch noch rausreden zu wollen! Das hat der BGH offensichtlich erkannt und letztlich der Informations- un. Meinungsfreiheit einen guten und wichtigen Dienst erteilt!
Die Konsequenz, die sich daraus über die Zeit entwickeln wird, sind öffentlich zugängliche Kameras in den Erzeugerställen. Jeder Erzeuger, der hier frühzeitig offensiv vorangeht, kann das zu seinem wirtschaftlichen Vorteil ausnutzen! Offentlich werden die Missstände nun sicher zu Hauf, denn nun zeigt das zitierte Hausrecht erste Lücken, an denen man weiter picken kann! ;-) Und das ist auch gut so!

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hektor2 10.04.2018, 12:05
3. Urteil

Sehr gut, die Betrüger gehören medienwirksam an den Pranger gestellt.

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Fritz Meier 10.04.2018, 12:05
4. Ziemlich dreist...

Es ist ja schon ziemlich dreist von den Betreibern der gefilmten "Bio"-Hühnerställe, gegen die Aufnahmen und deren Veröffentlichung vorzugehen, anstatt die darin angeprangerten Missstände umgehend zu beseitigen bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

Besser, jeden Enthüller gleich mit Klagen zu überziehen, um so durch Einschüchterung weitere Nachforschungen zu unterbinden. Und warum? Weil man gar nicht daran denkt, die Misstände abzustellen. Es soll eben nur nicht bekannt werden.

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Dion 10.04.2018, 12:12
5.

Diesem Urteil kann ich nur zustimmen: Das Informationsinteresse der Öffentlichkeit rechtfertigt in bestimmten Fällen die Verletzung anderer Rechte. Ob durch Whistleblower oder durch heimlich gemachte Aufnahmen, anders können manche Missstände kaum aufgedeckt werden.

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fotowilly 10.04.2018, 12:15
6.

Landes-und Oberlandesgericht haben den Tierquälern recht gegeben. Das allein ist schon eine justiziable Schande. Welcher Privatbürger kann sich den Gang zum BGH denn leisten?

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berther 10.04.2018, 12:22
7. Bio - von wegen!

Ich war schon immer der Meinung, daß der ganze Bio-Hype nichts anderes als Betrug am Kunden ist, damit die Erzeuger mehr abkassieren können.
das hat man davon, wenn man unbedingt "in" sein will und jeden Schwachsinn mitmachen muß.

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mk1964 10.04.2018, 12:29
8.

Auch in "konventionellen" Betrieben wurde bereits gefilmt, auch ohne Einverständnis der Betreiber. Warum sollte für Öko-Betriebe da etwas anderes gelten?

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Spr. 10.04.2018, 12:30
9.

Tja, Bio ist halt keineswegs automatisch gut! Gerade bei Lebensmitteln ist "Bio" oft nur ein Grund, den Preis für minderwertige Ware hochzusetzen. Trotzdem kaufen die Kund(inn)en wie verrückt alles, wo Bio draufsteht. Oder vegan, Superfood, Laktose- oder Glutenfrei. Nicht zu vergessen all die Produkte mit angeblich gesundheitsfördernden Inhaltstoffen, für die dann ebenfalls gerne viel mehr bezahlt wird als für herkömmliche Produkte.

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