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"Bild"-Zeitung auf Randalierer-Jagd: Journalismus wie im Wilden Westen
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Die "Bild"-Zeitung lässt ihre Leser nach mutmaßlichen G20-Randalierern suchen - obwohl die Behörden nach denen gar nicht fahnden. Da hat jemand den Rechtsstaat nicht verstanden.

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realist4 11.07.2017, 17:10
1. Alles gut und Recht

Vermutlich liegt Chistian Buß richtig, aber verdient haben es die Betroffenen allemal. Es sollte meiner Meinung nach noch viel öfter gemacht werden, dass gewaltbereite Randalierer öffentlich an den Pranger gestellt werden, sie kommen viel zu oft ungestraft davon. Dabei sollte es egal sein bei welchem Event die Straftat geschah. Nach bekanntwerden der Person kann man dann eine Anzeige erstatten. Täterschutz vor Opferschutz muss endlich aufhören!

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alter_nativlos 11.07.2017, 17:11
2. Man muss die BILD nicht mögen.....

...um sich für die Hilfe der Zeitung bei der Fahndung nach Straftätern zu bedanken! . Wettert der Autor mit der gleichen Kraft auch gegen die TV-Sendung XY ungelöst, in der Täter regelmäßig zwar nur mit Phantom-Bildern gesucht werden ? Sicher wird die Mutter, die 2 flaschen Kindersekt aud´s dem geplünderten Supermarkt mitgenommen hat, den nachweis führen können, dass die kasse nicht besetzt war und ein zufällig anwesender Verkäufer ihr sagte, sie könne die Flaschen ohne bezahlung mitnehmen.. Der Beitrag ist ein weiterer untauglicher Versuch, aus den Tätern die Opfer der Krawalle zu machen und umgekehrt.

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oliver61 11.07.2017, 17:15
3. Aktion ist gut

Ich finde die Aktion der Bild-Zeitung gut. Die Fotos zeigen die Täter inflagranti bei Begehung der Straftaten in der Öffentlichkeit. Bezeichnet wurde das ganze als Demonstration. Es ist gerade der Sinn einer Demonstration, daß Leute sich auf ihr zu erkennen geben und zu einem bestimmten Anliegen bekennen. Nur weil jemand entgegen dem eigentlichen Zweck - Äußern einer bestimmten Meinung- Straftaten begeht, führt dies nicht dazu, daß er hierdurch ein Recht auf Anonymität erwirbt.

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KarlRad 11.07.2017, 17:20
4. Hass kommentare löschen!

Es war ja fast ruhig um die Bild-Zeitung geworden. Aber hier zeigt sie mal wieder ihr wahres Gesicht. Das ist die gleiche Schublade wie Hass-Kommentare im Internet. Deswegen Bild löschen!

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DougStamper 11.07.2017, 17:24
5. Kapitalismus vom Feinsten

Auch wenn man die Empörung aller versteht, der gesunde Menschenverstand, in diesem Fall bezogen auf die Unschuldsvermutung, darf nie die Oberhand gewinnen. Das lustige daran ist jedoch, die "Kapitalismuskritiker" werden von der kapitalistischsten Zeitung Deutschlands gejagt. Ohne Rücksicht auf Recht und Würde zieht die Bild voll durch um die Auflage zu maximieren. Und ich schätze, die Erlöse der Auflage übersteigen den eventuellen Schadensersatz.

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Multiple Choice 11.07.2017, 17:24
6.

Zitat von realist4
Vermutlich liegt Chistian Buß richtig, aber verdient haben es die Betroffenen allemal. Es sollte meiner Meinung nach noch viel öfter gemacht werden, dass gewaltbereite Randalierer öffentlich an den Pranger gestellt werden, sie kommen viel zu oft ungestraft davon. Dabei sollte es egal sein bei welchem Event die Straftat geschah. Nach bekanntwerden der Person kann man dann eine Anzeige erstatten. Täterschutz vor Opferschutz muss endlich aufhören!
Der Pranger wurde völlig zu Recht abgeschafft!

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gumpel82 11.07.2017, 17:24
7. Ziviler Ungehorsam

In einem halben Jahr werde wir wissen das alle Verfahren eingestellt wurden wenn die Empörung abgeklungen ist. Wie damals in Köln. Es ist schön zu sehen das eine Zeitung den "zivilen Ungehorsam" riskiert auf den sich ja alle Linken und Autonome berufen. Dann haben die Täter vielleicht ein ganz klein bischen Angst doch noch mit ihren Taten konfrontiert zu werden. Rechtlich sicherlich nicht in Ordung.

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rrippler 11.07.2017, 17:25
8. Am besten waere ...

... ein pauschaler Freispruch fuer alle Randalierer.
Denn erstens weis man sowieso nicht genau wer was warum gemacht hat. Zweitens haben sie es fuer einen guten Zweck gemacht. Und drittens sind es ja keine Rechtsradikale.

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bommerlunder 11.07.2017, 17:27
9. Richtig, aber...

... aber der Staat ist überfordert und unternimmt meiner Meinung nach viel zu wenig gegen die vielen Straftäter in Hamburg. Ohne die öffentliche Mithilfe passiert da wenig und die unzähligen Beweisbilder verschwinden im virtuellen Papierkorb.

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