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Blockupy-Proteste: Der falsche Kraftakt
DPA

Die Finanzkapitale brennt! Ist das der kommende Aufstand? Die Blockupy-Proteste in Frankfurt liefern Bilder, die an apokalyptische Hollywood-Blockbuster erinnern. Aber wem nützt die Revolutions-Inszenierung wirklich?

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KingTut 18.03.2015, 18:07
1. Die Staatsmacht ...

... hat nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, im Interesse der öffentlichen Ordnung und zum Schutz der überwiegenden Mehrheit friedlicher Bürger, gegen Gewalttäter hart durchzugreifen. Es tut einem in der Seele weh, diese Rauchschwaden über Frankfurt hinwegziehen zu sehen. Wer bezahlt für die angerichteten Schäden und Umsatzeinbußen der Geschäfte, vom Imageverlust dieser großartigen Stadt ganz zu schweigen? Wenn so unsere Zukunft aussieht, dann gute Nacht Deutschland. Ich hoffe, unsere Regierung zieht jetzt die Konsequenzen, bevor es zu spät ist.

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yakbelli 18.03.2015, 18:07
2. blockupy

und schon wird klar, hier gehts um Krawall, nicht um die Sache.
Leute, die schon vermummt zu so einer Veranstaltung kommen,
wollen nicht die Diskussion, sondern Krawall. Warum? Weil man
dem verhassten Staat es mal so richtig zeigen kann!
Wer so kommt, verdient die Härte des Gesetzes. Das hat mit Demokratie
nichts zu tun!

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Sonia 18.03.2015, 18:12
3. Noch schüttelt der Bürger

den Kopf u. lehnt Solidarität ab auf dem Weg zu seiner Arbeit, diese Haltungen ändern sich schlagartig, wenn es z.B. in der kommunistischen Chinas-Wirtschaftkracht und all die Millionen bei uns, die durch die enge wirtschaftliche Verflechtung ihre gut bezajlten Jobs verlieren, nicht mehr im Berufsverkehr unterwegs sind. Gewalt ist das dãmlichste Mittel, aber wir wissen nicht, wie es denen geht, die da randalieren.

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robin-masters 18.03.2015, 18:22
4. Sehr schön!

Ein sehr guter Artikel und eine sehr kluge Analyse. Der Bürger zieht die Sicherheit vor - und daher ist der Weg durch die Institutionen immer noch der bessere, wobei man letztendlich zur Institution wird ??
Diese Gewalt bringt nur dem Staat und den Extremisten was und wird daher nichts ändern.

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hieristmeinsenf 18.03.2015, 18:23
5. Die Analyse ist an den Haaren herbeigezogen.

Man muss nicht alles durch die Brille der etablierten Mittelschicht sehen. Es handelt sich um die junge Generation, die sich über ihre Zukunft durchaus Sorgen machen darf. Ich gehe auch nicht davon aus, dass sie Warmduscher mobilisieren wollen, sondern ebenfalls besorgte Mitmenschen. Wenn mein aktuelles Problem darin besteht, ob mein nächster Sportflitzer in Kupferbraun oder in Kirschrot bestellt wird, dann empfinde ich solche Demonstranten natürlich als Krawallmacher, genauso wie Herr Borcholte. Die Deutungshochheit über gesellschaftliche Werte wie Wohlstand, Ordnung und dergleichen muss täglich neu erkämpft werden, Herr Borcholte. Gut zu wissen, auf wessen Seite Sie sich schlagen. Vielen Dank auch.

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whitemouse 18.03.2015, 18:28
6. Gewalt

Es geht den Randalierern nur um Gewalt, die "Inhalte" sind nur vorgschoben.

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HejAlterHastMalnEuro 18.03.2015, 18:28
7.

Diese Bilder habe ich in den 70er und 80er Jahren
schon in Brokdorf und Hamburg gesehen.

Verursacht durch einen kleinen,
gewaltbereiten Teil der Demonstranten
und bezahlte Staatsprovokateure.

Genutzt haben diese Bilder zunächst den AKW-Befürwortern,
bis die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima,
jenseits jeglicher Argumentation,
die Realität aufgezeigt haben.

So ähnlich wird es auch bei diesem Thema sein.
Spätestens wenn das ganze Kapitalismuskonstrukt,
wie 2008 ein zweites Mal in sich zusammenbricht.

Aber solche Bilder haben auch den AKW-Gegnern
und den Kapitalismuskritikern genutzt.

Ohne diese Bilder hätten die Medien kaum Interesse an diesen Themen gezeigt,
und die öffentliche Diskussion würde sich in Grenzen halten.

Die Bilder nützen natürlich auch den Medien selbst.
Die Medien lieben nämlich diese Bilder,
weil Sie sich gut verkaufen lassen.
Und schließlich sind die Medien auch meist Kapitalgesellschaften,
die ein Interesse an der Diskreditierung der Kapitalismuskritiker haben.

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zufriedener_single 18.03.2015, 18:30
8. @3

Dann müssen sie halt zusehen, wie sie ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Ehrlich gesagt interessieren mich die Revoluzzer und Chaoten genau "Null". Ich erwarte von den Einsatzkräften der Polizei, daß mit den Krawallbrüdern kurzen Prozeß gemacht wird. Es fehlt überall an Disziplin. Die Leute sollen sich einfach mal zusammen reissen und sich zivilisiert benehmen. Wenn es nicht anders geht, dann eben mit dem Gummiknüppel. Man denke zum Beispiel auch an die Vandalen, die in Singapur Züge beschmiert haben. Die wurden so drakonisch bestraft, daß die mit ziemlicher Sicherheit keine Züge mehr beschmieren. Das einzige Mittel, daß die meißten Menschen "verstehen" ist Schmerz. Es geht nicht anders.

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bandelier 18.03.2015, 18:30
9. Selbstverständlich lehnen wir alle Gewalt ab

und wünschen uns die verbale Auseinandersetzung. Das Problem ist jedoch, dass diese nicht geführt wird, weil von oben nicht gewünscht. Die Unzufriedenheit ist gross, und ich bin sicher, dass Pegida viel stärker gewesen wäre, wenn nicht die Rechten sich die Organisation nter den Nagel gerissen hätte.
es gibt jedoch noch einen anderen Aspekt: Wer friedlich demonstriert und reden will, wird nicht mehr zur Kenntnis genommen, denn er ist ja nicht gefährlich. Was kann nur die Folge sein: unfriedlich zu demonstrieren. Es ist traurig aber wahr, dass unsere Demokratie derartig verkommen ist, dass Gewalt das Mittel der Wahl ist. Anstatt zu verurteilen sollte man darüber nachdenken, wenn Mme. Alternativlos ihre Wahrheiten rautenförmig verbreitet.

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