Forum: Kultur
Brexit-Talk bei "Anne Will": "Dann wird es finster in Europa"
NDR/ Wolfgang Borrs

Anne Will wollte über den "Brexit-Countdown" diskutieren. Ihre Gäste lieferten apokalyptische Prognosen - und die Talkshow geriet unversehens zu einer letzten Messe für den Kontinent.

Seite 2 von 12
beobachter1000 22.10.2018, 06:01
10. Und genau deshalb muss der Brexit erfolgen

Nur der Brexit ohne Zugeständnisse der EU wird die verwirrten Köpfe wieder besinnen können. Anscheinend geht es den Menschen zu lange zu gut. Generationen mit schlimmen Erfahrungen aus Kriegen verabschieden sich. Größenwahn und Egoismus greift um sich. Mit einem Brexit wird ein zunächst zwar schwieriges wirtschaftliches Umfeld entstehen und Einbußen unausweichlich sein, aber genau dies kann einen positiven Effekt auslösen. Der Mensch lässt sich leider wenig durch Worte überzeugen. Handfeste Erfahrungen zeigen da mehr Wirkung. Das ist leider eine Lebenserfahrung.

Beitrag melden
kochra8 22.10.2018, 06:03
11. Kein Händchen halten mehr

Wo keine Schutzmacht mehr ist, beginnt es scheinbar zu schwären. Wann versuchte Deutschland, richtig Deutsch zu sein, 1848?
Aber Deutschland ist DEUROPÄISCHER, als dass die Meisten es nur erahnen. AHNEN haben sie alle. Aber mehr Unwissenschaftlichkeit befeuert noch mehr Unwissen! Es braucht einen neuen, gesamtannehmbaren Topos. Und keinen kriegerisch-praktischen Kontext. These: Antitheorie ist eine schlechte Antithese.

Beitrag melden
herbert 22.10.2018, 06:07
12. Die apokalyptische Prognosen stimmen alle !!!

In der Talkshow wurde klar und deutlich erklärt, warum diese EU mit den kranken Mittelmeerstaaten plus Brexit und die irren Wege von Polen und Ungarn nicht überleben kann.
Seit Jahren ist bekannt, dass der EU Boss Juncker eine Fehlbesetzung ist und die EU vor die Wand gefahren hat.
England hat klar erkannt, dass man alleine machen kann was man will und sich nicht dem Joch der EU unterwirft.
Die EU und der Euro liegen in den letzten Zügen !

Beitrag melden
hansw 22.10.2018, 06:08
13. Überflüssige Sendungen

Habe die Sendung nicht gesehen, dafür mir aber den Artikel angetan. Jetzt werde ich ein Dutzend Nägel kaufen gehen, damit der Sarg (nicht der für Europa), nein der für die Sendung luftdicht zugehämmert werden kann. Es ist einfach irre, was so durch den Äther geht.

Beitrag melden
dirkcoe 22.10.2018, 06:15
14. Ich sehe nicht Schwarz für die EU

Wenn ich mit jungen Leute Rede, bin ich jedes Mal überrascht, wie positiv die EU von denen gesehen wird. Und genau diese jungen Leute lassen sich die EU nicht von uns Älteren kaputt machen. Das ist gut so.

Beitrag melden
ronald1952 22.10.2018, 06:31
15. Eines ist mal Sicher,

wir hier in Europa scheinen uns wirklich in die Vergangenheit zurück zu
bewegen. Brexit und überall Populisten mit Ihren unterbelichteten Sprüchen, die leider auch noch Gehör finden bei Dummköpfen und ewig gestrigen. Aber das Problem des Brexit liegt nur mal wirklich nur an England selbst denn seit Einführung der Europäischen Zollunion wollte England immer eine Sonderstellung haben, ebenso wie bei Ihrer Währung. Entweder man macht es ganz oder gar nicht. Halbe Sachen haben schon immer nicht Funktioniert und werden es auch in Zukunft nicht.Wer sich selbst zu viele Hintertüren zum auskneifen schaft, muss sich nicht Wundern wenn Er oder Sie aus einer hinaus fällt die vergessen wurde abzuschließen.Selbst jetzt noch will England eine Sonderstellung einnehmen. Da leider auch viele andere in der EU ganauso denken und Handeln, erst kommen wir usw. wird wenn nicht dagegen gesteuert wird die EU letztendlich scheitern müssen. Nicht an den Menschen die in der EU leben sondern an diesen Dummen Dummen Politikern die einfach nichts dazu lernen wollen.Schade das eine so große Idee so in den Dreck getreten wird und das auch nur weil es für die meisten nur um Geld vorteile zu gehen scheint.Geld nehmen ja, was tun für die Gemeinschaft, Nein! Schlechter Ansatz für eine große Gemeinschaft wie der EU.
schönen Tag noch,

Beitrag melden
paulpuma 22.10.2018, 06:36
16. Das Hauptproblem der EU ist und bleibt die Migration.

Merkels illegale Grenzöffnung, angeblich vorübergehend, angeblich für 500 Leite aus Ungarn, lieferte die Bilder, die die EU nun zersetzen. Der Brexit wurde so möglich. Rechtsruck in PL, NL, A, CZ, I, S... und übrigens auch schrittweise in D. Und Juncker und Merkel haben offensichtlich Lust auf mehr Migration. Letzte Woche sprach Merkel in Brüssel davon, dass es auch legale Möglichkeiten zur Migration gäbe, zB via UNHCR. Und der Grenzschutz klappt noch immer nicht. Klar, dass diese Union keinen Bestand haben kann. Merkel ist Hauptverantwortliche, dieser sehr schlechten Politik.

Beitrag melden
peter.di 22.10.2018, 06:48
17. Wie dunkel und finster

"den Euro zu Fall brächte, "dann wird es finster auf dem Kontinent".

Ach ja, wie dunkel und finster war doch die Zeit der EWG mit den nationalen Währungen. Es gab ständig Streit, eine Krise nach der anderen und alle waren arm und verzweifelt. Wird bestimmt wieder so finster wenn die gemeinsame Friedenswährung weg ist.

Beitrag melden
KuGen 22.10.2018, 06:55
18. Also Gabriel verdammt, was seine Partei....

....und er SELBST jahrelang gemacht haben ?

Die Politiker sind irre,

Beitrag melden
kleinsteminderheit 22.10.2018, 07:04
19. Die EU muss nacharbeiten.

Die EU hat nur dann eine Chance, wenn ihr Nutzen für alle Bürger offenkundig ist. Gabriel hatte völlig korrekt angemerkt, dass die EU gerade für die ländlichen Regionen und für die unteren Einkommensschichten keineswegs nur Vorteile bringt.
Was für EU Technokraten Anpassungsprozesse sind, heißt für Arbeiter Billiglohnkonkurrenz und Arbeitsplatzverlust. So lange rumänische LKW Fahrer völlig legal über Monate zu rumänischen Tarifen in Westeuropa fahren, passt sich in Rumänien nichts an. Aber die Westeuropäischen Fahrer geraten unter Druck und können keine gerechte Löhne oder bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen. Für Angehörige des Gesundheitssystems und Ingenieure ist der Umzug nach Westeuropa eine Chance. Für die Herkunftsländer gefährdet das aber die Infrastruktur und somit die Entwicklungschancen. Dazu kommt die Armutsmigration, welche Wohnungsmarkt und Sozialsysteme vor große Herausforderungen stellt.
Gerade beim freien Verkehr von Menschen und Dienstleistungen hat die EU die daraus resultierenden Probleme ignoriert.
So lange sich Arbeiter und Patienten als Verlierer der EU sehen haben die Nationalisten Rückenwind. Lohndrückerei jeglicher Form Subventionierung von Fabrikverlagerungen etc müssen unterbunden werden. Gleichzeitig muss die EU die Länder so unterstützen, dass es auch für gut ausgebildete Kräfte attraktiv bleibt, in ihrer Heimat zu arbeiten.
Diese Probleme sollten gelöst werden, bevor man über eine Erweiterung der EU auch nur nachdenkt.

Beitrag melden
Seite 2 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!