Forum: Kultur
Brexit-Talk bei Anne Will: Der große, böse Boris
NDR/Wolfgang Borrs

Nein, natürlich saß Boris Johnson nicht persönlich bei Anne Will auf dem Sessel - trotzdem war er allgegenwärtig. Als Buhmann, der an der Demokratie sägt. Norbert Röttgen traut ihm jedenfalls "alles zu".

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bassemoluff 09.09.2019, 06:24
1. Gleich vorweg....

... ich habe die Sendung nicht gesehen!
Aber, alle rätseln was der "böse Boris" im Schilde führt. Wie will er den No deal durchziehen?
Es ist doch ganz einfach für ihn, er wird ein Schreiben verfassen in dem er die EU um eine Verschiebung bitten wird. Gleichzeitig wird aber in dem Schreiben stehen: "Hört zu ihr Schnarchnasen, ich werde keinem Backstop zustimmen und werde auch das Ausgehandelte Abkommen so nicht akzeptieren!" Dann könnte er in dem Schreiben noch drohen, dass die Abgeordneten die für die Brexitpartei im Europaparlament sitzen in der Zeit ordentlich Sand ins Europagetriebe werfen werden....
Was wird die EU daraufhin tun?
Er kann dann später auch noch sagen, die EU sei nicht verhandlungsbereit gewesen, er selbst sei unschuldig!

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danielc. 09.09.2019, 06:40
2.

Eine Neuwahl kann in Bezug auf den Brexit nur etwas bringen, wenn die Kandidaten sich im Vorfeld klar positionieren. Allerdings ist der Brexit nicht das einzige Thema, das bei der Wahlentscheidung der Wähler eine Rolle spielt. Schliesslich geht es dabei um alle Bereiche der Politik, innen wie aussen. So eine Festlegung könnte allerdings die Zusammensetzung im Unterhaus beeinflussen.

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geradsteller 09.09.2019, 07:13
3. Schon ulkig, diese Eertungen

Da wird BJ als Totengräber tituliert, obwohl er nur das tut, worüber das Volk entschieden hat. Und für „no deal“ hat ja das Parlament gevoted (also folgt er lediglich zwei demokratischen Entscheidungen und das Talkmeute ergeht sich in „Fake“Diskussionen.) Punkt. Habe das Gefühl, es sollen auf Biegen u Brechen die Briten in der EU gehalten werden und man veralbert uns bis dahin.

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basic11 09.09.2019, 07:15
4. Die deutsche Politik würde trotzdem

besser daran tun die Ursachen solcher Politiker zu bekämpfen statt ständig weiter Öl ins Feuer zu giessen und sich dann über die negativen Folgen zu beschweren. Die Spaltung der Gesellschaft ist finanziell und ideologisch auf dem Höchststand, wenig funktioniert (KH, Pflege, Infrastruktur, Militär etc) und das in der extremen Boom Zeit. Allein das Zukleistern mit Geld und der 1 Billionen Sozialstaat dämpft den Widerstand der Benachteiligten bisher.

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qjhg 09.09.2019, 07:15
5. Es war insgesamt eine interessante

Gesprächsrunde. Lediglich Herr Röttgen tat sich mit substanzloser Phrasendrescherei und vergangenheitsbezogener Darstellung vermeintlicher Entwicklungen hervor. Mögliche zukunftsgerichtete Lösungsansätze waren nicht sein Ding.

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vothka 09.09.2019, 07:27
6.

"Wir wären über Nacht illegal" Das sind doch schon wieder nur Fakenews - selbst bei einem No-Deal Brexit gibt es schon längst eine Einigung mit der EU damit genau das nicht passiert

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thequickeningishappening 09.09.2019, 07:28
7. Entweder Der Mann ist sehr naiv

oder Er handelt im Auftrag. Es gibt keine Lösung für Eine Grenze in Irland und dass Herr Johnson weiß wie man Das Parlament "auf Eis" legen kann hat Er auch schon gezeigt. Er will spalten und im rechten Moment Die Wahl gewinnen um dann mit Dem Wahlsieg im Rücken durch zu regieren! Der Brexit ist dabei nur Mittel zum Zweck.

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hans_habermoos 09.09.2019, 07:40
8. Parlamentarismus

Herrlich wie die deutschen Medien und Politiker den Umgang mit der Wiege des Parlamentarismus pflegen. Nur kurz zur Erinnerung: Damit in Deutschland die Menschen auch ein Parlament wählen dürfen, bedurfte es 50mio europäischer Tote. Ein wenig mehr Respekt gegenüber den britischen Parlamentsgepflogenheiten wäre da doch wohl angebracht. Aber nein, auch wissen es die deutschen wieder besser. Sehr sympathisch.

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fatherted98 09.09.2019, 07:40
9. man könnte...

....meinen ein neuer Gröfaz sei in UK Premierminister. Das war ja schlimmeres Bashing als bei Trump.
Und die Diskrepanz.....man will keine Neuwahlen (wegen dem "anderen" Wahlsystem in UK) aber man will eine nochmalige Abstimmung über den Brexit.....liebe Demokraten....so geht es nicht....aber scheinbar stört der Wählerwille die Politik und die Journalie wohl eher (wie erst letztens in Ost-Deutschland).
Kapiert es endlich....die Mehrheit der Briten will und wollte raus aus der EU....und das dies Konsequenzen haben wird (ich persönlich wäre auch für ein Verbleiben von UK in der EU) wird man dann halt sehen und zum Teil auch Erleiden. Die EU kann ja leidgeplagten Briten eine Asyl-Sonderreglung anbieten.

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