Forum: Kultur
Brexit-Talk bei "Illner": "Die größten wirtschaftlichen Kosten entstehen durch die Hä
ZDF/Svea Pietschmann

Maybrit Illners Gäste diskutierten über die "Endstation harter Brexit": Ein EU-Austritt der Briten ohne Vertrag wäre für den Rest von Europa wohl "relativ gut verkraftbar", meinte der Wirtschaftsexperte in der Runde.

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dasfred 05.04.2019, 05:51
1. Die Drehbücher für Brexit Teil zwei sind schon fertig

Ich befürchte, mit Brexit wird es erstmal nichts. Jetzt kommt ein Clifhanger und im Herbst geht es in die zweite Staffel. Dieser Kindergarten, der uns hier präsentieret wurde, die persönlichen Befindlichkeiten, die Vorrang vor jeder sachlichen Abwägung haben, zeigen uns ein Trauerspiel in zig Akten. Selbst ein harter Brexit jetzt, ist besser aufzufangen, als ein irgendwie geregelter Brexit irgendwann in ferner Zukunft. Jetzt heißt es ja oder nein und nicht mehr: ich weiß nicht, ich kann mich nicht entscheiden. Von EU Seite steht der Vertrag. Er kann angenommen oder abgelehnt werden, aber nicht mehr nachverhandelt.

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Duisburg2005 05.04.2019, 06:07
2. Anstieg der Radikalen ...

Egal ob ein Brexit gut oder schlecht ist. Wenn man jetzt den Brexit nicht vollzieht, werden mittel- und längerfristig radikaler gewählt werden. Ohne "Hardliner" wird der Wille des Wählenden nicht beachtet. Was daraus entstehen kann, kann man in den Geschichtsbüchern unter "Das darf nie mehr passieren ..." nachlesen ......

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fatherted98 05.04.2019, 07:24
3. unverständlich...

....das zu einem solchen Thema solch schwache Gäste eingeladen wurden. Ein Ministerpräsident von NRW....erzählt was über den Brexit....was kommt als nächstes....lädt Frau Illner den Bürgermeister von Düsseldorf ein?....dazu noch einen Mainstream Mann wie Fratscher....der noch nie durch ein eigenes Profil aufgefallen ist und nur nachspricht was die Regierung so vorgibt....dazu noch unwichtiges Beiwerk....scheint so als ob im ZDF keiner mehr auftreten möchte....naja...evtl. kann sich Frau Illner aus den eigenen Reihen bedienen....wie wäre es mit einer Runde Kleber, Slomka, Bellut und dazu noch einen "Wirtschaftsfachmann"...Herrn Tenhagen....?
Über den Inhalt der Sendung braucht man nichts zu sagen....es gab keinen.

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thk,movil 05.04.2019, 08:10
4. wieso 2. Referendum?

es gab schon mal ein Referendum in UK. in den 70 Jahren. da hat sich eine sehr große Mehrheit für die EU entschieden. demnach war das Referendum vor 2 Jahren das 2 Referendum und ein eventuell folgendes Referendum ist dann das 3. wieviele noch?

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Sinderion 05.04.2019, 08:29
5.

Zitat von fatherted98
....das zu einem solchen Thema solch schwache Gäste eingeladen wurden. Ein Ministerpräsident von NRW....erzählt was über den Brexit....was kommt als nächstes....lädt Frau Illner den Bürgermeister von Düsseldorf ein?
Zwischen NRW und GB werden 54 Milliarden Euro bewegt. NRW ist Stammsitz von BP, Dyson und Vodafone in Deutschland. Da kann man schon mal den Ministerpräsidenten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes einladen, auch wenn ich ihn nicht mag...

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Hörbört 05.04.2019, 09:05
6. Verblödungsfernsehen

"...was wir mit den Briten alles verlieren würden"

Für wie minderbemittelt hält die Illner-Redaktion Ihre Zuschauer? Bin zwar keiner davon, aber betroffen, sobald irgendeine vom ZDF mutwillig verblödete 'Konifere' in der Diskussion mit diesem Schwachsinn um die Ecke kommt. Nein, Frau Illner und Mitarbeiter, es tut sich bei einem Brexit kein gigantischer Vorhang auf, die Briten verschwinden auch nicht in einem Paralleluniversum, und ihre Beiträge zu Kunst und Kultur werden nicht aus den Biblio- oder Mediatheken gelöscht. Tun Sie es doch bitte nicht den Brexiteers gleich, indem Sie so einen Stuss versenden.

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Pless1 05.04.2019, 09:26
7.

Zitat von Sinderion
Zwischen NRW und GB werden 54 Milliarden Euro bewegt. NRW ist Stammsitz von BP, Dyson und Vodafone in Deutschland. Da kann man schon mal den Ministerpräsidenten des bevölkerungsreichsten Bundeslandes einladen, auch wenn ich ihn nicht mag...
Mögen muss man den immer ziemlich farblos wirkenden Laschet nicht. Er hat gestern aber viel wares gesagt und war neben dem Ex-Botschafter die tragende Säule der Diskussion.

Das ganze Ärgernis im Umgang der EU wurde bei der letzten Einlassung von Frau Backer deutlich. Ich will der Frau keinen Vorwurf machen, vielleicht ist es unvermeidlich, dass man nach 30 Jahren in UK irgendwann anfängt, das EU-Bashing britischer Politiker und der brittischen Presse nachzuplappern. So fragte Backer, ob die Ursachen für den Wunsch auszutreten nicht auf Seiten der EU lägen, dort "müsste man mal was gegen Korruption tun". Gleichzeitig meinte sich jedoch, die Menschen wollten nicht, "dass sich Brüssel einmische, was in Cornwall passiere".

Dazu muss man wissen, dass gerade auf Ebene der EU selbst Korruption das geringste Problem ist. Wer etwas gegenteilige behauptet sollte das bitte belegen, sonst ist das nichts als Verleumdung. Das Geld der EU wird letztlich von den Mitgliedstaaten selbst abgerufen und auf deren Ebene die Auszahlung und korrekte Verwendung verantwortet. Und gerade weil es im Interesse der EU ist, dass dies möglichst effizient passiert und es hier nicht zu Korruption kommt muss sich die EU auch vor Ort einmischen. Und das nicht nur bei den "üblichen Verdächtigen" in Ost- und Südeuropa sondern eben auch in Cornwall. Das Ansinnen von Frau Backer lässt sich also so zusammenfassen: Kümmert euch um die Probleme - aber bitte nicht bei uns!

So aber kann eine Gemeinschaft nicht funktionieren.

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haarer.15 05.04.2019, 10:08
8. Bloß keine Verlängerung mehr !

Ein weiterer Aufschub bringt keiner Seite was - politisch und erst recht ökonomisch nicht. Herr Fratzscher hat hier völlig recht. Gewissheit fordern jetzt immer mehr Institutionen, Industrie und Verbände - auch die EU. Erst recht im Vorfeld der Wahlen braucht es keine Hängepartie mehr. Wie sollte man einem Briten jetzt auf einmal erklären, dass er doch nochmals an einer EU-Wahl teilnehmen sollte, mit welchem Sinn und Zweck ? Ein veritabler Treppenwitz !

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nachzudenken 05.04.2019, 10:08
9. Logik

Die einzige gerechte Lösung ist die Abstimmung des Volkes und die sollte so schnell wie möglich organisiert werden. Natürlich ohne Manipulation oder irreführende Fragen in der Abstimmung. Ganz klare Formulierung:
1. Gegen den Brexit
2. Weicher Brexit wie mit der EU vereinbart
3. Harter Brexit
Also ran ans Werk und Beendigung des Siechtums wie es zur Zeit der Fall ist. Und nocheinmal zur Erinnerung: Die erste Abstimmung war durch Manipulation von Versprechen, die nie eingehalten werden können irreführend und daher falsch.

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