Forum: Kultur
Brexit-Talk bei "Illner": Immer wieder zurück auf null
ZDF/Svea Pietschmann

Was bei "Maybrit Illner" über den Brexit gesagt wurde, hatte man schon einmal gehört. Umso besser, dass es bald um die ganze EU ging - dabei war vor allem Heiko Maas gut beschäftigt.

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donatellab 22.03.2019, 06:26
1. Lehrmeister

Herr Maas erweist der EU und damit auch Deutschland keinen Gefallen, wenn er Kritiker am Zustand der EU als populistisch nennt. Die Wahlergebnisse in den Niederlanden sollten aufrütteln. Die Drohung, den Geldhahn zuzudrehen, wenn das Volk die falschen Parteien wählt, ist wenig zielführend.

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elfaro 22.03.2019, 06:57
2. Maas bleibt sich treu

und beweist bei jeder sich bietenden Gelegenheit, dass er als Aussemministdr eine krasse Fehlbesetzung ist. So auch gestern. Ausser gestanzten Hohl-Formeln hatte er nichts anzubieten, um die Krise in Europa zu lösen. Stattdessen nur Polemik gegenüber dem brillianten Die Welt Journalisten, der die Probleme und Lösungen (!) klar benannte und dafür von Maas mit Populist beschimpft wurde. Typisch Maas: wer nicht wie er denkt, ist Populist. Wie einfach, wie falsch, wie dumm. An solch ignoranten und selbstgefälligen Politikern stirbt Europa. Wickert gefiel mit süffisanten und doch reflektierten Anmerkungen zum d-f Verhältnis. Und die Abgeordnete von En Marche? Farbenfroh und trotzdem blass.

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michael.feldhahn 22.03.2019, 07:36
3. @Schümer

Die Beiträge des Herrn Schümer sind vom Mainstream geprägt und an Populismus nicht zu überbieten. Daher ist dessen nun ständige Präsenz in den politischen Talkshows nicht nachvollziehbar. Auf die Präsenz von Herrn Schümer kann man gut verzichten.

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jujo 22.03.2019, 07:55
4. ....

Ich habe nach den ersten Statements oder auch ausgelutschten Phrasen weggezappt.
Noch ein Treffen, Meeting, Talkshows in Endlos Schleifen, Blabla u.s.w. ohne irgendeinen Erkenntnisgewinn oder weiterführendes Ergebnis.
Es ist nur noch ermüdend

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karlo1952 22.03.2019, 08:20
5. Das schlimmste am Brexit ist,

und Herr Maas vertritt dies, dass die EU alles richtig gemacht hat. Aber noch schlimmer ist die Tatsache, dass die EU in Zukunft so weitermachen will wie bisher. Also aus dem Brexit, der ein Schuss vor den Bug der EU ist, keine Lehren gezogen.

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Theophanus 22.03.2019, 08:29
6. Herr Maas...

...war in der Tat der Ignorant des Abends. Probleme dürfen nicht angesprochen werden, Kritiker werden abgebügelt und in die rechte Ecke gestellt. Da kam Ulrich Wickert gerade recht, als er dem Außenminister ins Gesicht sagte, dass er ein Totalausfall wäre und Außenpolitik schließlich im Kanzleramt gemacht würde.... Chapeau!

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Deify 22.03.2019, 08:39
7. Ich würde es außerordentlich begrüßen,

wenn die Begriffe Populist, Populismus und populistisch endlich aus dem Sprachgebrauch verschwänden, da sie nichts sind als ein Totschlagargument und der Versuch, den Gegner zu diffamieren, ihn geradezu als dumm und unglaubwürdig hinzustellen. Es sei noch einmal daran erinnert, dass Vox Populi die Stimme des Volkes ist, also nichts Verwerfliches. Vielleicht könnte man auf der Gegenseite dann von Hohlphrasenkönigen sprechen? Bis heute habe ich nicht konkret erfahren, was denn die vielzitierten "Werte" sind; man möchte annehmen, es ginge dabei ausschließlich um die Zustimmung zur Migration und um die Aufnahme von Migranten. Mir hat Herr Schümer sehr gefallen, Herr Maas wie üblich nicht.

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fkfkalle3 22.03.2019, 08:41
8. Ein Gast

der Konservativen aus GB. Es war schon aufschlussreich, wie derselbige argumentierte. Kurz und bündig , weil dei EU sich nicht verhandlungswillig zeigte , hat dieselbige selbstverständlich auch Schuld an der Misere. So wird dies in England verkauft. Selbstverständlich ist Deutschland der Hauptschuldige, kennt man ja aus der jüngsten Vergangenheit. Man darf sich fragen, wohin diese Stimmungsmache noch führt .

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ark95630 22.03.2019, 08:41
9. Armselig

Es ist einfach nur armselig, wenn unser sog. Außenminister jede von seiner eigenen Meinung abweichende Meinung in die Populismus-Ecke stellen möchte. Ralf Dahrendorf hatte Recht mit seiner Aussage: "Der Populismus-Vorwurf kann selbst populistisch sein, ein demagogischer Ersatz für Argumente.“
Die Wahlerfolge rechter Parteien in ganz Europa spiegeln die Unfähigkeit und Fehlleistungen der bisherigen Politikerkaste wider.

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