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Brexit-Talk bei "Maischberger": Martin Schulz muss sich beherrschen
DPA

In vielen EU-Länder erstarkt der Nationalismus, Sandra Maischberger wollte deshalb von ihren Gästen wissen: "Ist der Brexit erst der Anfang?" Dabei kam besonders der frühere SPD-Vorsitzende Martin Schulz richtig in Fahrt.

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teijin 21.03.2019, 08:43
10. Und vor allem eine EU, die es nicht mal

Zitat von fatherted98
...Herr Schulz. Man kann viel aufzählen was die EU gut macht und was positiv ist....es bleibt die Unfähigkeit mit den Millionen von Migranten angemessen umzugehen....es bleibt die nachweisliche Falschentscheidung zum EURO....das sind die richtig großen Baustellen zur Zeit....und es bleibt die Unfähigkeit zur Einigung...und mal ehrlich...eine EU die es nicht mal hinbekommt einheitliche Verkehrsregeln und Tempolimits in ganz Europa durchzusetzen.....wie sollen die andere und wichtigere Probleme lösen?
hin bekommt, eine einheitliche Besteuerung von multinationalen Konzernen hinzubekommen. Immer noch können die ein EU-Land gegen das andere auszuspielen und am Ende faktisch steuerfrei ihre Geschäfte machen.

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abudhabicfo 21.03.2019, 08:45
11. Manfred Weber hat in der Runde gefehlt

Schulz in allen Ehren, aber was hat er in die Wege geleitet. Das EU-Parlament ist doch ein Palaververein und die Bürokraten machen was sie wollen. Da hat in der Runde Manfred Weber gefehlt, welchem man auf den Zahn hätte fühlen können, was er denn besser machen will.

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demokrat2 21.03.2019, 08:46
12. Tichy und der EURO

Das ist der ursürüngliche Konflikt Tichys: Er hat den EURO nicht verhindern können. Das läuft ihm heute noch nach. Seine Warnungen vor dem Euro haben ihn in die "Isolation getrieben". Der Mann ist verbittert, regt sich aber gleichzeitig über Martin Schulz auf, der gegen "Nationalisten" argumentiert: Tichy sei Stillstand. Sein Motiv sei späte Rache an Europa schlechthin. Der Stachel sitzt tief, deshalb komme von Tichy kein konstruktiver Vorschlag mehr, sondern nur noch allgemeine Kritik. Tichy spielt keine Rolle mehr; er, der in jeder Talkshow einmal den Ton angab.

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dies-und-jenes 21.03.2019, 08:48
13. Dass das manche nicht verstehen...

....die EU ist ein Verbund aus souveränen Staaten, wenn die "EU" was nicht "hinbekommt" z.b. Tempolimit dann liegt das an Deutschland oder Italien die sich nicht einigen können, weil die Deutsche Regierung die deutsche Autoindustrie schützt oder auf die nächste Wahl schaut um keine deutschen Wähler zu verprellen.
Das ist nicht die EU sondern das nationalstaatliche Interesse was alles blockiert,nochmal anders: weil die Wähler in Europa sehr "regional" denken, um es mal nett auszudrücken.
Ich verstehe nicht wie man das nicht kapieren kann und die größte Jobgenerierungsmachiene, die für 70 Jahre für Wohlstand gesorgt so schlecht machen kann. Es muss wohl eher was Emotionales bei den EU Gegnern sein, denn Rational ist das nicht und Emotionen machen im schlimmsten Fall blind...oder dumm - siehe Trump.
Muss die EU reformiert werden? Ja, aber zu mehr funktionsfähigen Strukturen, so dass das Klein-Klein weniger Einfluss hat. Also weniger Nationalstaatliches Mitreden, mit mehr direkter EU Demokratie.

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Ökofred 21.03.2019, 08:49
14. Welche Millionene?

Zitat von fatherted98
...Herr Schulz. Man kann viel aufzählen was die EU gut macht und was positiv ist....es bleibt die Unfähigkeit mit den Millionen von Migranten angemessen umzugehen....es bleibt die nachweisliche Falschentscheidung zum EURO....das sind die richtig großen Baustellen zur Zeit....und es bleibt die Unfähigkeit zur Einigung...und mal ehrlich...eine EU die es nicht mal hinbekommt einheitliche Verkehrsregeln und Tempolimits in ganz Europa durchzusetzen.....wie sollen die andere und wichtigere Probleme lösen?
Welche Millionen Migranten meinen Sie denn? Und selbst wenn es die gäbe, was wäre denn Ihrer Meinung die richtige Umgehensweise?
Und warum sollte das ein Problem der EU sein?

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dasbeau 21.03.2019, 09:09
15.

Zitat von fatherted98
...und mal ehrlich...eine EU die es nicht mal hinbekommt einheitliche Verkehrsregeln und Tempolimits in ganz Europa durchzusetzen.....wie sollen die andere und wichtigere Probleme lösen?
Hat die EU jemals versucht, "einheitliche Verkehrsregeln und Tempolimits in ganz Europa durchzusetzen"? Warum sollte sie das tun? Es gibt so viele wichtige Themen, die die EU-Staaten gemeinsam angehen müssen, aber ganz bestimmt nicht einheitliche Verkehrsregeln. Wenn man tatsächlich einmal alle wesentlichen Dinge geregelt haben sollte (Klima, Handel, Populismus, Migration etc. pp.) kann man sich ggf. der Position 843 auf der abzuarbeitenden Liste, den einheitlichen Verkehrsregeln, widmen. Übrigens: auch in den USA gelten in den verschiedenen Bundesstaaten unterschiedliche Tempolimits und Verkehrsregeln, es funktioniert reibungslos.

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kajoter 21.03.2019, 09:11
16. @ #4

Da ist sie wieder, die Eliten-Schelte.
Schauen Sie in die Geschichte, in die Kunst, in die Wissenschaft, fast alle bahnbrechenden Neuerungen wurden von Eliten initiiert oder maßgeblich beeinflusst. Ein Volk ohne geistige Eliten ist dem Untergang geweiht. Und natürlich hoffe ich, dass sich unsere Spitzenpolitiker als zur Elite zugehörig erweisen, also als Experten mit hervorragenden Kenntnissen und Fähigkeiten. Wie es aussieht, wenn das Gegenteil der Fall ist, sehen wir gerade bei Trump und anderen Politikern der rechtsnationalen Seite.

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mischamai 21.03.2019, 09:34
17. Auslaufmodel

Diese ganze Luftnummer Schulz sollte doch so langsam jedem gebildeten Menschen aufzeigen dass man es hier mit einem Auslaufmodel zu tun hat. Die immer gleichen Floskeln von einem gemeinsamen Europa sind so ausgelutscht wie falsch.Schon in wenigen Jahren werden immer mehr Nationen erkannt haben dass Europa ein wundervoller Kontinent ist, das aber ohne die EU!

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abweichler 21.03.2019, 09:40
18. Wenn man Herrn Schulz zuhört,

kann man verstehen, warum der Zustand der EU seit 20 Jahren immer desolater geworden ist. Herr Schulz hatte in dieser Zeit Verantwortung in der EU und hat die selben Aussagen gemacht wie gestern Abend, aber nicht gemerkt, dass Sprüche allein nicht helfen, sondern Taten gefragt sind. Überzeugte Europäer sind die Bürger der einzelnen Staaten, die sich ein friedliches Europa wünschen und nicht die Bürokraten wie Herr Schulz, die meinen nicht nur alles zu wissen, sondern auch noch alles besser wissen.

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pgilles.65343 21.03.2019, 09:41
19. Wer ist die EU? Wer genau ist die EU?

Diese Frage wurde von Herrn Schulz mehrfach gestellt und ein oder zweimal auch beantwortet: 27 Regierungschefs.
Faktisch mag das richtig sein, in der Wahrnehmung der Bürger (zumindest in meiner):
Ein Haufen von Bürokraten, die ohne Maß (ohne Grenzen) auf die Bürger losgelassen werden. Die sich über die Bürger erheben und ihnen erklären, was gut für ihn ist. Das ist derzeit die EU für mich.
Eine Institution, die mit einem Einstimmigkeitspronzip "geboren wird" ist genauso zum Scheitern verurteilt, wie die UNO mit Ihren Veto-Regeln: Zahlose Tiger.
Und damit man wenigstens eine Aufgabe hat, regelt man aben die Farbe der Pommes Frites, und und und...

Ich teile die Vision von Herrn Schulz und würde mir wünschen, wenn man erkennen könnte, dass sich die EU (das bürokratische Monster) genau zu diesem Ideal entwickeln würde: Gemeinsam an der Zukunft bauen.

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