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Brisanter Fernsehfilm: Nur zwei Millionen Zuschauer sahen Kunduz-Drama
NDR

Mehr als 100 Menschen starben vor vier Jahren bei einem Angriff auf zwei Tanklaster in Kunduz. Der blutigste deutsche Militäreinsatz seit 1945, eigentlich ein Aufreger. Doch die Quote für das ARD-Doku-Drama "Eine mörderische Entscheidung" fiel erschreckend mau aus.

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fisschfreund 05.09.2013, 11:34
1. optional

"von der Kritik gefeierte Fernsehfilm" - wahrscheinlich deshalb.
Es ist doch klar das im Krieg Zivilisten umkommen, auch durch fatale Fehlentscheidungen. Wenn man das ausschliessen will, dann darf man eben die BW da nicht hinschicken. Aber darüber einen Film angucken..nö..danke

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M. Michaelis 05.09.2013, 11:38
2.

Wunder mich nicht. Viele haben einfach keine Lust mehr auf die deutsche Obsession sich als Schuldige an was auch immer zu kasteien.

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Erkläromat 05.09.2013, 11:38
3. Sündenfall der Bundeswehr?

Geht es auch mal ohne Pathos oder Meinungsmache? Ganz normale Berichterstattung zum Beispiel?

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bayern2004 05.09.2013, 11:43
4. optional

Da werden deutsche Soldaten in ein Land geschickt, was überhaupt keinen Bezug zu Deutschland hat. Sollen hier ihr Leben riskieren und sind Tag täglich der Lebensgefahr ausgeliefert und werden dann verklagt, wenn sie in dieser Lebensgefahr eine Entscheidung treffen, die nicht vorhersehbar war.
So kann man mit deutschen Soldaten nicht umgehen!!

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bramsel 05.09.2013, 11:47
5.

Zitat von sysop
Mehr als 100 Menschen starben vor vier Jahren bei einem Angriff auf zwei Tanklaster in Kunduz. Der blutigste deutsche Militäreinsatz seit 1945, eigentlich ein Aufreger. Doch die Quote für das ARD-Doku-Drama "Eine mörderische Entscheidung" fiel erschreckend mau aus.
Wahrscheinlich haben die Leute, wie auch ich, keine Lust, sich an dem Aufschrei zu beteiligen, daß in einem Kriegsgebiet Menschen ums Leben kamen, als sie an einem gestohlenen Tanklaster mit hochbrisanter Füllung herumhantierten.
Was haben die Kritiker diese Einsatzes denn gedacht, daß die Bundeswehr da unten nur zuschaut und sich abknallen läßt?
Natürlich ist das eine furchtbare Sache, aber die Entscheidung war trotzdem richtig. Wenn die den Tanklaster in eine BW Basis reingefahren und gesprengt hätten, dann wäre der Aufschrei gewesen "Warum hat keine vorher reagiert?"

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ludwigwilhelmvonbaden 05.09.2013, 11:47
6.

Zitat von M. Michaelis
Wunder mich nicht. Viele haben einfach keine Lust mehr auf die deutsche Obsession sich als Schuldige an was auch immer zu kasteien.
Dem kann ich nur zustimmen.
Hinzu kommt, dass alle deutschen Filme die in irgendeiner Form Bundeswehrbezug aufweisen wahnsinnig schlecht umgesetzt sind.
Falsche Ausrüstungsgegenstände sind da nur die Spitze des Eisbergs.

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overdog 05.09.2013, 11:51
7.

Also ich gehöre zu der Minderheit die es gesehen hat. War schon sehr interessant.
ABER:
Meine Meinung ist, das Kleins Entscheidung zu sehr vermenschlicht worden ist. Wenn es denn so war, wie dargestellt, sollten hohe Militärs allesamt Schulungen in echten Kriegseinsätzen machen,.

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Olaf 05.09.2013, 11:52
8.

Zitat von sysop
Mehr als 100 Menschen starben vor vier Jahren bei einem Angriff auf zwei Tanklaster in Kunduz. Der blutigste deutsche Militäreinsatz seit 1945, eigentlich ein Aufreger. Doch die Quote für das ARD-Doku-Drama "Eine mörderische Entscheidung" fiel erschreckend mau aus.
Warum sollten Sie auch? Dafür sind deutsche Produktionen einfach zu berechenbar und gelungene Charakterisierungen sind da nicht zu erwarten. Nichts überraschend Neues und keine wirkliche Tiefe drin.

Bei der anschließenden Talkrunde brauche ich nur die Namen zu lesen und weiß schon was die sagen werden.

Die an der Produktion Beteiligten haben ja alle ihr Geld bekommen, Preise wird es sicherlich auch noch geben, also wozu brauchen die ein Publikum?

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kevlev88 05.09.2013, 11:53
9. Genau das

ist es halt. Da hat man in der ARD wohl nicht damit gerechnet, dass die meisten Deutschen schlichtweg keine Lust mehr haben, sich ständig selbst zu geißeln, obwohl der Rest der Welt uns (zurecht) als vorbildlichstes Land auf diesem Planeten wahrnimmt...

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