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Büchner-Preis für Lukas Bärfuss: Schweizer Wut
Jan Woitas/ DPA

Er bescheinigt der Schweiz eine "psychotische Störung" und wettert gegen die Macht des Geldes. Jetzt hat der Autor Lukas Bärfuss den Georg-Büchner-Preis erhalten. Eine Würdigung.

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marijo111 03.11.2019, 10:21
10. Als ob das die beiden einzigen Alternativen im Fall Handtke sind

Gebt ihm den Nobelpreis oder verbrennt seine Bücher. Junge, Junge, welch brillante Logik!

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Hudson, Jane 03.11.2019, 11:32
11. Verroht

Nun. Preisträger sind heute jene, die sich in Social Media vermarkten und prächtig inszenieren lassen. Dazu gehört Geschrei aufgrund des dort herschenden Noise-Levels. Man nennt dies seit kurzem eigentlich Verrohung. Hier natürlich anecken. Ich bin gelangweilt vom Marketing des Impacts und seiner Kunstferne. Im Prinzip ist Bushido der größte Dichter von allen. Mit Integrationsbambi. Ich bin berührt.

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wielaberger 03.11.2019, 15:12
12. Ohne Frage!

Es braucht ihn, dringend !!
Denn immer mehr wird offensichtlich das die Wirtschaft, Lobbyisten, wirtschaftsnahe Politiker die Staaten zu
ihren Gunsten "regieren" !
Einen Menschen wie Bärfuss auszuzeichnen ist legitim, nachvollziehbar, ganz im Gegensatz zu Menschen,
welche Frauen misshandeln, ganz gleich was diese so schrieben!

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Tante_Frieda 03.11.2019, 16:43
13. Neugierig

Der Artikel über Georg-Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss hat mich neugierig gemacht,mir in den nächsten Tagen eines seiner Werke zu besorgen.Es ist immer interessant,wenn es ein Schweizer ist,der seinen Landsleuten den Spiegel vorhält - bei Ausländern reagieren unsere reichen Nachbarn ja immer sehr pikiert und tun Kritik gern als Neid ab.

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DOC0511 04.11.2019, 17:08
14. Bärfuss

In der Schweiz ist Herr Bärfuss äusserst unbeliebt und wird von vielen als mittelmässiger Schriftsteller gesehen. Von Dürrenmatt oder Frisch ist er meilenweit entfernt. Er ist eher auf der Stufe des ewigen Stänkerers Muschg. Er ist ein grimmiger, ideologischer Besserwisser, der immer krampfhaft etwas sucht, um gegen die Schweiz zu schiessen. Verantwortung trägt er nicht, aber das Maul hat er immer weit offen. Solche Schriftsteller braucht die Welt nicht. Er ist der König der Mittelmässigen... diesen Titel verleihe ich ihm. Aber wer sich seine Bücher antun will, sollte dies tun. Dann wird er merken wie dieser Mensch tickt

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ambulans 05.11.2019, 16:31
15. @cobaea (#8, oben),

Zitat von cobaea
Also der Begriff "zur Zeit" im Zusammenhang mit Jelinek und Herta Müller ist echt lustig. Deren Nobelpreise liegen 15 bzw. 10 Jahre zurück. Klar haben beide seither noch andere Preise bekommen, aber die sind halt längst nicht so prestigeträchtig wie Nobelpreise und Georg Büchner-Preis oder Deutscher Buchpreis. Und die haben die beiden nun wirklich nicht "zur Zeit" bekommen. Ansonsten find eich es schön, dass mal wieder Leute, die anecken Literaturpreise bekommen und nicht nur bildungsbürgerliche Schöngeister (ohne denen jetzt die Preiswürdigkeit absprechen zu wollen)
auch "lustig", auf was sie hier hinweisen wollen: wie hieß noch einmal die letzte dame, die im literatur-betrieb als "sehr kontrovers" angesehen wurde - etwa so jetzt wie handke, stanisic & co? ist wohl doch schon ein bisschen länger her ...

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