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Christo-Projekt: Jesus, da wandeln Menschen übers Wasser!
DPA

Gewässer durchquert, Füße trocken: Der Verpackungskünstler Christo lässt die Menschen für sein Projekt "Floating Piers" auf Planen über den Iseo-See in Norditalien wandeln.

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sotomajor 18.06.2016, 14:17
1. Fischsterben

15 Millionen für so ein Spektakulum und Kinder müssen hungern auf dieser Welt, welch ein Wahnsinn.
Von den Schäden an der Natur muss man gar nicht erst schreiben. Menschheit Absurd !

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lemmy 18.06.2016, 15:00
2. Eine schwimmende Brücke, eine Weltneuheit !

Als ich gestern die Bilder sah und dann noch den O-Kommentar von Christo war ich einigermaßen irritiert. Was soll daran innovativ oder künstlerisch sein ? Ja, es ist eine temporäre Brücke. Ja, sie ist orange. Ja, sie war "schweineteuer". So what ?
Nachhaltigkeit ? Fehlanzeige. Für 15 Millionen Euro Müll produziert. Und dann noch aus Kunststoff. Kann er ja hinterher in den "gelben Sack" stecken. Ich gratuliere zu diesem "Kunstwerk".
Das zum Thema "Dinge, die die Welt nicht braucht".

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keule³² 18.06.2016, 15:05
3.

ich meine, dass er das Projekt aus eigener Tasche finanziert und warum Fische in Gefahr sind, entzieht sich meiener Kenntniss...

Und ob der Textilhersteller Setex es soooooo toll findet, dass der Autor oder das Autor_In seinen Stoff despektierlich als "Plane" bezeichnet, wage ich mal zu bezweifeln :facepalm

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beob_achter 18.06.2016, 15:05
4. Cooles Projekt

eines 81-jährigen!

Da die Planen seitlich nicht gesichert sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Leute freiwillig oder unfreiwillig im Wasser landen.

Das muß kein Problem sein, kann sich aber "ausweiten" und den "Piers" eine weitere Funktion bescheren.

Nun, vielleicht hat Christo das ja auch eingeplant.

SPON wird uns bei Bedarf auf dem Laufenden halten.

@sotomajor (Fischsterben): ja, so kann man es sehen - hilft aber nichts!

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hannes48 18.06.2016, 15:21
5. Christo-Projekt

Na klar, hier sind sofort wieder die Schlechtredner am Werk. Haben Sie persönlich schon einmal ein Werk von Christo und seine verstorbenen Frau Jeanne-Claude erlebt? Wenn ja, würden Sie anders schreiben. Also hinfahren und selbst darüber gehen. Wird sich lohnen. Sicher ein einmaliges Erlebnis. Ich werde am nächsten Samstag über diesen gelb-orange leuchtenden und nach zwei Wochen vergangenen "Steg" mit nackten Füßen wandern. Zur Information: Die 15 Millionen Euro werden von Christo selber aufgebracht und finanziert durch Einnahmen aus Fotos und den Rechten daran. Für Besucher ist es kostenlos. Es wird auch kein Müll produziert. Genau wir bei der Reichstag-Verhüllung vor 25 Jahren werden die Schwimmkörper und die gelben Stoffbahnen an Interessenten verkauft. In Berlin waren die kleinen silbernen Stoffstücke in kurzer Zeit ausverkauft. Also was gibt es zu meckern?

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bauigel 18.06.2016, 15:45
6. @sotomajor

Und woher wissen sie, dass es zu einem Fischsterben auf Grund des Projektes kommt?
Man kann ja über das Projekt geteilter Meinung sein und besonders umweltfreundlich (Plastik) ist es mit Sicherheit nicht.
Abwr immer diese Unterstellungen und unbewiesenen Andeutungen um seine eigene Meinung zu untermauern. Ist bezeichnend für die Diskussionskultur heutzutage.

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hagedash 18.06.2016, 16:07
7. Sehen und dann urteilen

Ich habe fast alle Installationen von Christo & Jeanne Claude gesehen. Und alle waren genial. Finanziert von den Beiden, ohne Unterstützung durch Webeträger. Die Stoffstückchen werden an die Besucher kostenlos verteilt. Alle Materialien werden weiter abgegeben und weiter verwendet. Die Finanzierung erfolgt ausschliesslich durch den Verkauf seiner Werke. In New York ging ein Teil der Einnahmen an ein Naturschutzprojekt. Es sterben weder Fische noch wird die Umwelt zerstört. Es ist ein zeitlich begrenztes Kunstwerk, das jeder betreten und anschauen kann - kostenlos.
Und dann kann man einen Kommentar abgeben.

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m.w.r. 18.06.2016, 16:21
8.

Zitat von sotomajor
15 Millionen für so ein Spektakulum und Kinder müssen hungern auf dieser Welt, welch ein Wahnsinn. Von den Schäden an der Natur muss man gar nicht erst schreiben. Menschheit Absurd !
Menschen schreiben Nachrichten bei Spiegel online über teure Computer und Internetverbindungen wo eine Biefmarkre nur ein paaaar Cent kosten würde, Sotamajor, absurd, gell?

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m.w.r. 18.06.2016, 16:22
9.

Zitat von lemmy
Als ich gestern die Bilder sah und dann noch den O-Kommentar von Christo war ich einigermaßen irritiert. Was soll daran innovativ oder künstlerisch sein ? Ja, es ist eine temporäre Brücke. Ja, sie ist orange. Ja, sie war "schweineteuer". So what ? Nachhaltigkeit ? Fehlanzeige. Für 15 Millionen Euro Müll produziert. Und dann noch aus Kunststoff. Kann er ja hinterher in den "gelben Sack" stecken. Ich gratuliere zu diesem "Kunstwerk". Das zum Thema "Dinge, die die Welt nicht braucht".
Braucht die Welt Lemmys?

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