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Civey-Umfrage: Rund 39 Prozent für Abschaffung von ARD und ZDF
DPA

Eine Mehrheit in Deutschland will die Öffentlich-Rechtlichen behalten. Doch eine starke Minderheit sieht ARD und ZDF kritisch - vor allem Ostdeutsche, Frauen und AfD-Wähler sind gegen Gebührenrundfunk.

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bobo7 03.03.2018, 13:36
1.

ich denke wenn die Frage gestellt würde, ob man einer Verschlankung der öffentlich Rechtlichen positiv gegenüber stehen würde, wäre eine deutliche Mehrheit zu verbuchen. Wozu zig Telenovelas, Regionalsender und zig Radiostationen, wenn es zusätzlich noch die Privaten gibt?

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cptlars 03.03.2018, 13:42
2. Da die gez

Ja inzwischen keine Rundfunk Gebühr mehr ist sondern eine Bürger Gebühr die selbst Firmen zahlen müssen, kann ARD und ZDF auch bleiben. Das muss ich also eh zahlen, egal ob ARD und ZDF senden oder nicht. Wenn man jetzt noch dazu rechnet das RTL und Sat1 pro7 in 4 Jahren nur noch gegen Gebühr (zusätzlich zu gez) geguckt werden kann... Kann jeder selbst rechnen...

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Christofkehr 03.03.2018, 13:45
3. Hilfe...

Wo bleibt das Bildungsfernsehen, wenn Arte, Alpha etc. abgeschaffft werden? Leute, kürzt doch lieber die satten Gehälter und Rentenkassen von ARD und Zdf, wenn euch 17,50 € im Monat zuviel sind. Und erweitert euren Horizont: wie sieht Fernsehen aus in Ländern, die keinen öffentlichen Rundfunk haben....?

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rambazamba1968 03.03.2018, 13:48
4. Bildungsgrad

Mich hätte noch interessiert wie der Bildungsgrad zum Ergebnis korreliert. Ich bin davon überzeugt, dass wir sehr viel mehr Geld für Bildung ausgeben müssen, damit wir nicht so ein Ergebnis bekommen.

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sibbi78 03.03.2018, 13:51
5. Anders als in finseren deutschen Zeiten,

sind heute die HörerInnen und TV-Konsumenten nicht mehr über Volksempfänger frei erreichbar, was die AfD sehr bedauern mag. Die Sendelizenzen werden vom Staat vergeben und sind an Bedigungen geknüpft, die gesetzlich geregelt sind. So wird ein wildes Drauflossenden irgendwelcher Piratensender deutschlandweit vermieden.

Natürlich kann man, angesichts der schieren Fülle an öffentlich rechtlichen Sender, schon mal der Meinung sein, dass hier des Guten zuviel geschieht. Zunächst sollte - meiner Meinung nach - aber das "Problem" der einzelnen ARD-Sender angegangen werden: Wieso benötigen wir in Deutschland mit RBB, NDR, MDR, Radio Bremen, WDR, SDR, BR, HR, SR (hoffe, dass ich alle habe) ebensoviele Intendanten, Sendeanstalten, Hierarchieebenen usw.? Könnte das nicht alles mit EINEM deutschlandweitem Sender mit entsprechenden Regionalbüros erledigt werden, wie es im ZDF seit Gründung funktioniert? Braucht man überhaupt ein ZDF? Oder besser: Braucht man noch eine ARD? ARTE, Phoenix, Kika, alpha, tagesschau24, one werden natürlich auch alle dringend benötigt. Parteienproporz, Beschäftigungsmaßnahmen, Besitzstandswahrung = Refomresistenz!

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Akonda 03.03.2018, 13:53
6. Das ist nicht der Punkt.....

....sondern es geht um den Zwang und die Zwangszahlung!
Warum soll man für etwas bezahlen, das man nicht nutzt? Dafür dürfte es doch eigentlich keine rechtliche Handhabe geben. Wieso kann man mich zwingen, für etwas Gebühren zu zahlen, das ich nicht konsumiere? Mir schreibt ja auch niemand vor, was ich zu essen habe. Wo leben wir denn, dass so etwas möglich ist??????

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Bernhard.R 03.03.2018, 13:56
7. Falsche Frage

Man sollte dem Staat schon einen Fernseh- und einen Rundfunksender zubilligen, um die Bürger zu informieren. Das hat mal 2 DM pro Monat gekostet, könnte aber auch aus Steuermitteln finanziert werden. Das wäre dann auch ehrlicher, als diese ständige Indoktrination von der "Staatsferne". Worunter die Deutschen jedoch leiden ist das völlig überblähte System mit 24 Fernseh- und 67 Rundfunksendern. Immer wieder sind neue Sender hinzugekommen, verbunden mit nachfolgenden Rufen "mehr Geld".
Entstanden ist dieser Moloch einmal, als es keine Privatsender gab. Damals hatte es durchaus Sinn, den Bürgern Fernsehen zu ermöglichen. Diese Zeiten sind lange vorbei.

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charlybird 03.03.2018, 13:58
8. Ich habe nicht gegen die Öffis, Im Gegenteil,

aber warum passt man die ''Haushaltsabgabe'' nicht dem Haushaltseinkommen an ?
Hier liegt doch der Hase im Pfeffer.
Wieso soll ein kleiner Rentner mit 1000 € den gleichen Betrag zahlen, wie zB. jemand der über ein Intendanteneinkommen verfügt ?
Der erste muss dafür ggfls zur Tafel, für den anderen ist es nicht einmal ein Trinkgeld.
Selbst an vielen Kino- und Theaterkassen gibt es einkommensbedingte Ermässigungen.
Aber Flexibilität war noch nie Bestandteil des deutschen Denkens.
Immer wieder zu bemerken.

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Mark Berlin 03.03.2018, 14:00
9. Öffentlich Rechtlicher Rundfunk

1.) Das Wahljahr 2017 hat gezeigt, wie staatsnah der ÖRR berichtet. Von einem Journalismus der Fakten abwägt und vorträgt - weit entfernt. Stattdessen Meinungsmache und Polemik.
2.) Würde sich der ÖRR auf die Nachrichten beschränken, er würde einen Bruchteil kosten. Stattdessen Ödnis und Langeweile auf allen Kanälen und das für viel viel Geld. Dass können die privaten Sender besser und die muss ich nicht bezahlen. Einige Dokumentationen und Kindersendungen ausgenommen.
3.) Viel zu viele Sendeanstalten, eine reicht völlig für die Nachrichten.
4.) Gehälter und Honorare (+Rentenansprüche) wo mir nur noch das Wort "unverschämt" einfällt.
All das brauche ich nicht und will ich nicht.
Stattdessen: Eine Sendeanstalt, normale Gehälter, Beschränkung auf Nachrichten (ev. auch ein paar Dokumentationen und Kindersendungen - ohne Werbung), dann bin ich auch bereit ca. 1,50 EUR pro Monat zu zahlen. Ich bin ein mündiger Bürger und will selbst entscheiden. Diese ständige Gängelung und Bevormundung geht mir zunehmend auf die Nerven.

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