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Comic Con Germany: Captains, Cosplay und Kommerz
Jörg Breithut

In den USA bricht die Comic-Messe in San Diego alle Rekorde. Auch deutsche Veranstalter wollen mit der der Comic Con Erfolg. Nach Stuttgart kamen nun über 50.000 Fans. Wir zeigen die besten Verkleidungen.

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Phil41 27.06.2016, 13:38
1.

leider steckt die "comic con" in deutschland noch in den kinderschuhen. das hat man beim besuch leider sehr schnell gemerkt. nur eine halle wirklich besetzt und sie "stargäste" haben ihren zenit auch größtenteils schon lange überschritten. beim orginal in san diego kommt dann eben doch mal der gesamt cast von game of thrones oder den avengern... aber war trotzdem spaßig und wenn es sich etabliert, kommen möglicherweise auch bekanntere leute... und man muss nicht mehr größtenteils auf verkaufsstände setzten und mehr wirkliche nerv-ausstellungen machen. der erfolg dieses ersten versuchs (in stuttgart) lässt hoffen. weiter so !

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a-mole 27.06.2016, 15:08
2.

ich war mit Freunden da und wir hatten unseren Spass. Es war die erste GCC von den Veranstaltern... ein paar Kinderkrankheiten sind im Nächsten Jahr sicher auch noch auskuriert.
Besonders gut fand ich die angesprochene Comic/ Manga/ Zeichnermeile. Kein Einheitsbrei und ich habe ein paar wahre Künstlerschätze entdeckt.

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Minster 27.06.2016, 15:19
3.

Von den Bildern und Berichten her unterscheidet sich diese Comic Con Ableger nicht groß von der "Konkurrenz". Ist auch etwas unglücklich das gleich 2 Ableger gleichzeitig um die Gunst der "Nerds" buhlen, auch wenn es immerhin in verschiedenen Städten stattfindet. Mal sehen welche es am längst überlebt und evtl.. auch zu einer festen "Größe" jährlich wird.

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prof.unrat 27.06.2016, 15:26
4. irgendwie einfallslos

das nachzuäffen, was andere mit viel Phantasie und Marketing schon vorgekaut und kommerziell ausgebeutet haben. Sich selber Welten und Figuren auszudenken wäre viel interessanter.

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jenny88 27.06.2016, 15:27
5.

Also das Kommentar, wegen Nathan Fillion hätte man sich auch sparen können. Zähne knirschend? Wenn man den Auflauf gesehen hat, wie viele Leute bei ihm waren, ob Autogramm oder Foto, müsste der Veranstalter mehr als genügend Geld allein mit ihm verdient haben. Auch wenn die Gage hoch war... Man hat letztendlich gemerkt, dass mit Nathan noch mehr Kohle gemacht werden konnte, da die Gäste nur gepusht wurden, um noch mehr Geld zu verdienen. Im ganzem war die Con ganz gut, aber wenn der Veranstalter die Gage nicht hätte zahlen wollen, dann hätte er das ja sagen können. Aber so wären ihm mit Sicherheit ganz viele Gäste ausgegangen. Da stellt sich die Frage, wem wohl eher das Geld wichtig war...

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toraakachan 27.06.2016, 15:53
6. Verlogen

Als Illustrator gemäßigt erotischer Cartoons hatte ich mich um einen Künstlertisch beworben. Statt einer klaren Absage "Deine Cartoons sind nicht familiengerecht" kam die Email, es gäbe keine freien Tische mehr. Tatsächlich blieben bei den Illustratoren viele viele Tische leer. Laut Messestand vom ToonCafé gab es wohl einen Tag vor der Messe eine Rundmail mit der Ansage, dass es noch freie Tische gäbe. So war das Angebot an Nachwuchscomics und Nachwuchscartoons schön glattgebügelt: keine Gesellschaftskritik, keine Gewalt, keine Erotik, keine Politik. Die anwesenden teilweise echt talentierten Illustratorinnen und Illustratoren wirkten komplett allein gelassen. Tolle Zeichnungen, ja! Viel Fantasy, schöne Hintergründe, kawaii Charaktere und süße Tierchen. Richtig witzige Sachen habe ich nicht gesehen. Stoff für Erwachsene bei den Illustratoren: meiner Meinung nach Fehlanzeige. Wenn es was gab, habe ich es nicht zu sehen bekommen. Ohne die wirklich super Cosplayer, die übrigens auch dazu aufgerufen waren, nicht zu sexy daher zu kommen, wäre die ComicCon völlige Zeitverschwendung gewesen. Der Cosplaywettbewerb mit super Cosplays war seitens der Veranstalter eine einzige Peinlichkeit.
Ein Autogramm von Nathan Fillion 100€! WTF? Nie wieder ComicCon Germany.

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jhea 27.06.2016, 16:11
7.

Zitat von prof.unrat
das nachzuäffen, was andere mit viel Phantasie und Marketing schon vorgekaut und kommerziell ausgebeutet haben. Sich selber Welten und Figuren auszudenken wäre viel interessanter.
Inwiefern ist das Einfallslos?
Cosplayer erschaffen sich halt Kostüme von Charakteren die es so in nem Anime/Manga/Comic/Serie bereits gibt.

Gerade die Charaktere die eigentlich nur gezeichnet sind, und dann gut ins RL übertragen sind, sprühen gerade so vor Fantasie und Einfallsreichtum, wenn man sieht wie sie diese dann umgesetzt haben.

Es geht dabei auch weniger um den Charakter an sich als um das "how to" - wie erschafft man eigentlich so ein Kostüm? und den Respekt gibt es dafür, dass man dann entsprechend Zeit und Geld dafür investiert hat.
Und dann gibt es immer noch die Leute die zB nen Joker aus Batman nehmen, den von Nicholson dargestellten zB, und den abwandeln bis er ein Steampunk Joker, ein Sci Fi Joker, ein Mittelalter Joker, oder whatever ist.
Also srsly...
wer will schon Frau Pfeffertopf sehen, die sich kuschelwuschel Annie von hintertupfingen ausgedacht hat?

Kennt keiner, braucht keiner.
Oh lustige Anekdote noch...
die Elizabeth aus Bioshock: infinite wurde übrigens nach einem Cosplayer erschaffen, nicht umgekehrt. - die hatte sich dann tatsächlich was neues ausgedacht.

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cbgv 27.06.2016, 16:32
8.

Auf diesen Bilder sieht man ja echt viel von den Cosplays. Das üben wir nochmal mit der Bilderwahl.

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DJ Doena 27.06.2016, 16:37
9.

Ich fand die ComicCon eigentlich recht gelungen (war auch schon auf FedCons), aber ein Tag hätte ehrlicherweise gereicht.

Ich war an beiden Tagen auf dem Castle-Panel und fand das am Samstag (ohne Fillion) eigentlich noch besser, weil sich da Dever und Huertas richtig austoben konnten.

Knackend voll war der Raum aber nur mit Fillion dann am Sonntag.

Wie bei der FedCon auch waren die Panels durchwachsen. Manche Darsteller sind halt geborene Entertainer und manche sind "nur Schauspieler", die so gut auch immer sie mit gegebenem Material sein mögen, an der freien Luft einfach untergehen, weil das nicht ihre Welt ist.

Ich hab nie Scrubs ernsthaft geguckt, aber die Show, die Robert Maschio abgezogen hat, fand ich richtig gelungen und auch Adrian Paul a.k.a. Duncan MacLeod wusste, wie man die Meute für 30 Minuten bei Laune hält.

Aufgestoßen sind mir wieder mal nur die überzogenen Messepreise für warmes Essen, aber das ist auf ziemlich jeder Messe so.

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