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Comicverfilmung "Suicide Squad": Was nicht passt, kann nicht mehr passend gemacht wer
Warner Bros.

Droht mit "Suicide Squad" der nächste Superhelden-Flop? Miese Kritiken sowie Berichte von gehetzter Produktion und teuren Nachdrehs legen das nah - und bieten Einblicke in ein System, das kaum mehr zu retten sein scheint.

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stak74 16.08.2016, 14:30
1. 500m Film

scheint Mir etwas gering. Und wieso wird im Zeitalter von digitalem Film noch analoger Film verwendet.

Es bleiben Fragen.

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retterdernation 16.08.2016, 14:34
2. Suicide Squad ...

lässt die Kinokassen klingeln - mit bislang 465 Millionen Dollar Umsatz weltweit. Allein in den USA spielte die Comicverfilmung bis heute rund 230 Millionen ein. Damit liegt Suicide Squad leicht hinter den Einspielergebnissen der 2. Woche von Batman vs Superman und in etwa auf gleicher Höhe mit Deadpool. Analysten erwarten ein Endergebnis von rund 750 - 800 Millionen Dollar. Das der Film nicht in China laufen wird, könnte den Gesamteindruck deutlich trüben. Die hohen Produktionskosten von 175 Millionen Dollar hat der Film aber schon jetzt eingespielt.

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twistie-at 16.08.2016, 14:42
3. Gute Zusammenfassung

Marvel hat es zudem noch geschafft, die Serien und di eFilme miteinander zu verknüpfen, DC schafft es nicht einmal, dass Flash und Arrow in ihren mageren Kurzauftritten von den gleichen Schauspielerin wie in der Serie gespielt werden.

Bei Deadpool hat man gesehen, wie viel man auch mit kleinem Budget erreichen kann, wenn gesehen wird, dass derjenige, der dahintersteckt, tatsächlich auch an dem Comic und dem Film interessiert ist und nicht nur an Merchandise, Marke und Aufschließen zur Konkurrenz.

DC hat sich einfach auch nicht vom Pathos verabschiedet und schafft nicht die Leichtigkeit von Marvel, sondern ergötzt sich an großartig-wuchtigen Bildern, aneinandergereihten Groupshots und wenig Characterbildung.

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hansgustor 16.08.2016, 14:51
4. Batman v Superman

Dann bin ich wohl einer der wenigen die BvS gut fanden. Endlich wurde einmal glaubhaft dargestellte warum Batman als Verbrecher angesehen wird. Insbesondere die Szenen in denen er Horrorfilmmässig an der Decke entlang krabbelt. Die Story ist allerdings deutlich komplexer als bei den aalglatten Avengers, die sich 100% auf Action stützen (und das gut machen).

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Pango 16.08.2016, 14:53
5. Duell? Welches Duell?

Von welchem Duell bei den Kinoverfilmungen ist denn hier bitte die Rede? DC hatte mit dem Nolan-Batman eine recht gute Trilogie abgeliefert. Alles andere ist für den Comicfan (und Filmfreund) kaum der Rede wert. Dagegen fährt Marvel mit ebenso unterschiedlichen wie unterhaltsamen Einzelhelden und Superheldengruppen einen Erfolg nach dem anderen ein. Warner hat offensichtlich einfach kein Händchen dafür, ein stimmiges Universum aufzubauen. Schade, denn die Vorlagen haben das Potential.

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Putin-Troll 16.08.2016, 14:53
6. Stangenware

Zitat von
aber da muss man durch, denn das Filmemachen ist ein Prozess, für das es kein Standardrezept gibt.
Dafür, dass es kein Standardrezept gibt, gleichen sich die Filme aber erstaunlich...
Ich kann natürlich nur für mich sprechen, aber mir kommen die Superheden-Filme langsam zu den Ohren heraus.

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BeatDaddy 16.08.2016, 15:06
7. Solange

beliebte Seriendarsteller in Kinofilmen einfach ausgetauscht werden (letzter Serien Superman - Tom Welling, Filmsuperman - wer, Narzist Affleck? Letzte Serien Kara zor-El - Laura Vandervoort, nächstes Serien Supergirl - ?? Zum Glück haben sie Flash noch nicht filmtechnisch verhunzt..) und Batman auf einmal aussieht, als ob er ein Brabus-Tuning verpasst bekommen hat, müssen die sich nicht wundern, wenn die Kritik aufbraust und sich der erträumte Wunscherfolg eben nicht einstellt...Und das dramaturgische Mittel, Ungereimtheiten durch unendlich viele Parallelwelten verschwinden zu lassen -so wie bei Flash-, ist auch irgendwann einmal überreizt. Vor allem, wenn man vergisst, stimmige Übergänge zu schaffen.

Weniger ist manchmal einfach mehr!

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RenegadeOtis 16.08.2016, 15:24
8.

Zitat von twistie-at
DC hat sich einfach auch nicht vom Pathos verabschiedet und schafft nicht die Leichtigkeit von Marvel, sondern ergötzt sich an großartig-wuchtigen Bildern, aneinandergereihten Groupshots und wenig Characterbildung.
Das Pathos ist ja nunmal eine Grundvoraussetzung im DC-verse. Ohne das landen Sie schnell bei Adam West.

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RenegadeOtis 16.08.2016, 15:25
9.

Zitat von hansgustor
Dann bin ich wohl einer der wenigen die BvS gut fanden. Endlich wurde einmal glaubhaft dargestellte warum Batman als Verbrecher angesehen wird. Insbesondere die Szenen in denen er Horrorfilmmässig an der Decke entlang krabbelt. Die Story ist allerdings deutlich komplexer als bei den aalglatten Avengers, die sich 100% auf Action stützen (und das gut machen).
Die Story war mir - in der Kinofassung - zu komplex (und ich bin ein richtiger DC und Marvel Nerd). Mein erster Gedanke: Tolle 3 Filme, warum wurde die zeitgleich abgespielt?

In der erweiterten (ultimate?) Edition entzerrt sich die Story etwas und ist - obgleich immer noch enorm dicht gepackt - etwas besser nachverfolgbar.

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