Forum: Kultur
Debatte über Oscar-Boykott: Zu weiß, zu langsam
Magnolia Pictures

Nur Weiße unter den nominierten Schauspielern? Für die Oscars ist das der Normalfall - aber nicht mehr für die Zuschauer, die vom Fernsehen mittlerweile Vielfalt gewöhnt sind. Der Oscar-Boykott schwarzer Kreativer dürfte deshalb nur der Anfang sein.

Seite 2 von 7
potkan 19.01.2016, 18:12
10.

frau pilarczyk spricht es schon richtig an,der oscar hinkt der zeit hinterher, spike lee ganz sicher auch. er sieht weiß und genau da sehe ich schwarz. mit ca. 17% stellen die hispanics die zweitgrößte ethnie, danach die schwarze bevölkerung und ca. die hälfte vom schwarzen bevölkerungsanteil sind asiaten. lee und smith sehen leider auch nur die schwarze minderheit, was mit verlaub ebenso rassistisch ist.
gilt es noch zu klagen, dass der semitische anteil an gewinnern ebenfalls überpropotional ist? die oscars sind weniger kunst - denn showpreis. man kann es ernst nehmen, so man verkaufen will oder eben ni. der oscar ist die lizenz zum geld drucken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
belisarius_d 19.01.2016, 18:26
11. I-Phones als filmtechnische Errungenschaft?

Nur weil man einen Film billig produziert und eine möglichst kleine Minderheit (Schwarze Transgender Prostituierte) zeigt ist man nicht gleich Oscarwürdig. Ob die Oscars generell zu weiß sind kann ich nicht beurteilen, da mich als einzige Kategorie der beste Animationsfilm interessiert. Hier finde ich das Studio Ghibli seit Jahrzehnten gegenüber den amerikanischen Studios zu kurz kommt, aber das kann genauso gut auch einfach an meiner Leidenschaft für besagte japanische Filmemacher und dem daraus folgenden subjektiven Blick auf das Thema liegen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rahelrubin 19.01.2016, 18:27
12. Klar

sollten mehr schwarze Darsteller nominiert werden, und dass "Schwarzsein" in Filmen meist dann auch das Thema bestimmt, nervt.
Ich wünschte mir mehr Filme, in denen Schwarze, Asiaten pp einfach die Hauptrolle spielen, ohne dass die Ethnie ein Thema ist.
Geht in Serien ja auch!
Aber: man muss natürlich auch bedenken, dass der ganz überwiegende Bevölkerungsanteil der USA weiß ist.
Dass daher die weiße Hauptfigur dominiert und öfter nominiert wird, ist an sich normal.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chalchiuhtlicue 19.01.2016, 18:27
13. Dass Will Smith nicht nominiert wurde ...

... ist eine Schande, insbesondere, da Matt "eine Mimik für alle Einstellungen" Damon eine Nominierung erhielt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zeitungleser72 19.01.2016, 18:28
14. Tangerine

Da weiss ich doch schon, was ich mir garantiert NICHT anschauen muss. Das Sujet geht mir Millionen Lichtjahre am Allerwertesten vorbei und mit Handy " gedrehten " Krempel könnte ich bis zum erbrechen bei YouTube erleiden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chalchiuhtlicue 19.01.2016, 18:29
15.

Zitat von hwdtrier
das es nicht genug richtig gute schwarze Schauspieler gibt? Ein Will Smith ist doch Grung genug sich einen Film nicht anzusehen.
In diesem Fall tun sie ihm unrecht, denn hier ist er richtig gut. Aufgrund seiner Herkunft als Serienstar wird er nur gerne in die "kann nichts außer comedy"-Ecke abgeschoben. Einfach mal anschauen und Vorurteile zuhause lassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bhang 19.01.2016, 18:37
16. @ pauschaltourist

Der "Anführer der Piraten" wurde nominiert. Absolut zurecht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lagermeister17 19.01.2016, 18:38
17. Preise gibt's nur für die Besten und/oder Beliebtesten

...und das verträgt sich nicht mit einer Quote nach ethnischen oder sonstigen Kategorien. Was im Rechtsleben gilt, darf nicht einfach auf das Kulturleben übertragen werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schorri 19.01.2016, 18:39
18. Pappnasen

Der sog. Oscar ist ein anachronistischer Wettbewerb, bei dem sich die immer gleichen Pappnasen gegenseitig selbst feiern.
Mit Qualität hat das seit Jahren nur noch bedingt zu tun.
Aber viel mit Lobby und Einfluss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
P.Delalande 19.01.2016, 18:48
19.

David Bowie hatte 1983 in einem Interview mit MTV-Moderator Mark Goodman daruf hingewiesdsen, dass schwarze Musiker auf MTV in den USA kaum vorkommen, obwohl ihr Anteil an der veröffentlichten Musik nicht zu übersehen ist.
Die Antwort nach einigem Herumgeschwurbel war, man könne es den Menschen im Mittelwesten der USA nicht zumuten, sie mit zu viel schwarzen Künstlern zu konfrontieren.
Das hat natürlich mit Rassismus gar nichts zu tun...

https://www.youtube.com/watch?v=XZGiVzIr8Qg

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7