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Debatte über Rundfunkabgabe: ZDF will genug gespart haben
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"Handwerklich nicht möglich": ZDF-Intendant Thomas Bellut sieht keine weiteren Einsparmöglichkeiten für den Sender. Er setzt auf Kooperationen mit der ARD - doch das muss jetzt die Politik klären.

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tinnytim 23.03.2018, 16:45
1. ARD ist am Zug

Ich sehe das Gros an Einsparpotential auch eher bei der ARD und ihren dritten Programmen. Im ZDF und auf Neo laufen deutlich hochwertigere Sendungen, als in der ARD und ihrer Sparte. Da kann sich das ZDF durchaus leisten, erstmal mit dem Finger auf die ARD zu zeigen.

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cedebe 23.03.2018, 17:09
2. zdf

das ZDF hat im Gegensatz zur ARD aber auch nicht den Auftrag regional zu berichten & unterhält keine eigene Übertragungsinfrastruktur

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kangootom 23.03.2018, 17:11
3. Sparvorschläge

3Sat, Phoenix und Arte auf einen Kanal zusammenstreichen.
ZDFinfo und ZDFneo streichen
Sportübertragungen streichen
Gerade bei letzterem kann man sehr viel Geld sparen.
Die Schweizer haben es vorgemacht: Durch die Abstimmung zur Abschaffung des Gebührenfinanzieren Fernsehens waren die Sendeanstalten gezwungen ihr Konzept zu überdenken, sonst hätten sie vor dem Aus gestanden. Plötzlich gab es konstruktive Diskussionen über die Inhalte und auch der WIlle des SRG mit den finanziellen Mitteln gemäßigt umzugehen.
Keiner kann mir sagen, dass wir zig Radiosender und Fernsehsender brauchen. Alleine der NDR belegt auf dem Satelliten Astra 8 Kanäle ndr Hamburg, Meck-Pom, Niedersachen, Schleswig-Holstein. Beides in HD und SD. Das ist reine Geldverschwendung!!!

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CriSch 23.03.2018, 17:17
4. Gebühren finanziertes Fernseh reduzieren

Drei Programme reichen. Das Internetangebot drastisch reduzieren. Keine Schnulzen. Kein Schlager. Keine Lizenzgebühren für überbezahlte Sportler. Information und Bildung. reicht.

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gigi76 23.03.2018, 17:19
5. Zdf

einen zweiten öffentlich rechtlichen Sender braucht es nicht mehr. Wenn man es mit Einsparungen ernst meint, dann sollte man das ZDF schließen und brauchbare Teile mit der ARD fusionieren. Dieser Schritt könnte zumindest die Gebührenkritiker etwas besänftigen, wenn denn gleichzeit auch der Beitrag signifikant gesenkt wird.

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Bernhard.R 23.03.2018, 17:22
6. Keine Einsparmöglichkeiten?

Wir haben 24 Fernseh- und 67 Rundfunksender. Ein völlig überblähtes Monster. Es gibt 9 Landesrundfunkanstalten. Nirgendwo könnte so leicht eingespart werden, ohne daß der Verlust groß ins Gewicht fiele. Einfach die Hälfte schließen.
Es fing mal mit einem Fernseh-Sender und 2 DM Beitrag an. Das war ausreichend, um die Büger mit wichtigen Informationen zu versogen.
Der Staat braucht einen Sender, um seine Imformationspflicht zu erfüllen. Ehrlicher wäre es, den offiziell als Staatssender zu bezeichnen und aus Steuermitteln zu finanzieren. Das gegenwärtige System diskriminiert die Privatsender.

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kpkuenkele 23.03.2018, 17:24
7. Weiter so!

Jede Maßnahme, die Auswirkungen auf das aktuelle Programm hat, kann nur von Vorteil sein. Einsparpotential ist auf jeden Fall vorhanden. So ist es etwa nicht einzusehen, weshalb wir neben den Regionalprogrammen gleich mehrere landesweite Programme öffentlich-rechtlicher Sender benötigen. Eine Vereinigung von ARD und ZDF wäre zu begrüßen.

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mmengi 23.03.2018, 17:33
8. Das ÖR Medien System

ausbauen! Die politischen Parteien raushalten! Und das Überangebot an Unterhaltung und Sport reduzieren. Dafür mehr Kultur (auch Popkultur) und Information. Kritische Information und Hintergrund.

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artisthenri 23.03.2018, 17:34
9. Nun mal Langsam

Nach der Gebührenreform haben die Sender auf einen Schlag mehr als 1 Milliarde Euro mehr eingenommen wobei gerade die ARD diejenige wäre die besonders weiter wirtschaftete wie vorher. Das ZDF (für das ich einmal als Freier Gestalter Tätig war) vorher schon immer zu wirtschaften wusste und dabei als Nationaler Sender fungierte ARD Lokales kann ich verstehen, lässt sich sicher auch mit weniger Kohle heizen. Müssen die ARD Sendeanstalten der Länder immer so groß wie ein National Sender Sein?

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