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Debatte um Euro-Krise: Der große Europa-Schwindel

Europa exisitiert nicht! Das muss eine sehr irritierende Nachricht sein für alle, die seit Monaten damit beschäftigt sind, eben dieses Europa zu retten. Aber vielleicht erklärt diese Erkenntnis, warum Angela Merkel und ihre Kollegen mit dieser Rettung nicht so recht voran kommen.

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Leser161 28.09.2012, 15:21
10. Sorry

Man kann ja gerne eine Standpunkt vertreten - mit Argumenten und so. Nicht jedoch mit Belanglosigkeiten, wie hessischen Ortsnamen oder unpassender Wortwahl der Gegenseite.

Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass der Atlantik nicht existiert, da sich in dessen geographischer Mitte, dem Vernehmen nach, nichts als Wasser befindet...

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kioto 28.09.2012, 15:22
11. Im Prinzip ja, aber

Schlecht an dem an sich richtigen Artikel finde ich, dass mal wieder Europa, genauer die EU und die Währungsunion in einen Topf geworfen werden.
Während das erstere sinnvoll und notwendig ist, also ein Europa, das in vielen Bereichen abgestimmt kooperiert, ist die Währungsunion, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt und unter den gegebenen Voraussetzungen, ein Fehler.
Dieser kann und muss, wenn auch schmerzhaft, korrigiert werden und ist nicht unumkehrbar.
Das krampfhafte Festhalten an der Währungsunion wird aber das viel wichtiger Projekt Europa massiv schädigen, da zumindest aktuell die Bereitschaft der EU-Bürger fehlt, dauerhaft für andere Staaten zu zahlen.
Schon jetzt ist auf beiden Seiten, sowohl bei den Geber- als auch bei den Nehmerländern viel Porzellan zerschlagen worden und die Europäische Einigung um Jahre zurückgeworfen worden.

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32spiegel32 28.09.2012, 15:22
12. Sehr richtig erkannt, Herr Diez

Zitat von flippah
Schon mal versucht, einen Kuchen zu entbacken? Soviel zur Behauptung, es gäbe das Prinzip der Unumkehrbarkeit nicht.
..Europa wird mehr und mehr zum Geschöpf von Wahnsinnigen und Utopisten!
Gestern habe ich das Gespräch bei Illner mit Herrn Schmidt und Herrn Gauck verfolgt.
Her Gauck spricht von Rechtstaat, Bürgerrechten und Demokratie.
So ein Quark mit Soße. Aber was will schon ein ehemalig unterdrückter Mann wissen.

Kein Wort von all den Industrieverbrechen, der Korruption in der gesamten Politik, den Verbrechen an Menschen und Umwelt außerhalb von Europa. Herr Schmidt hat wenigstens mit seinen Worten zum Hollocaust gerade noch die Kurve bekommen, Jedoch zu den anderen Themen ebenfalls nix. Und das Bürger vom Staat betrogen und belogen werden, wie zu besten Hilters-Zeiten - auch davon nix.

Auch nix zu hören von totalitären Phantasien in der EU - Indect, Clean it, etc.!
Immer schön ablenken, um den eigenen Hintern im Trockenen zu haben.
Das ist keine Demokratie und auch keine Politik - daß ist Faschismus im mittleren Stadium. Grüße

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dale_gribble 28.09.2012, 15:25
13.

Zitat von flippah
Schon mal versucht, einen Kuchen zu entbacken? Soviel zur Behauptung, es gäbe das Prinzip der Unumkehrbarkeit nicht.
Ich kann den missratenen Kuchen zum Beispiel "einstampfen" und leckere Granatsplitter draus machen.
Immer noch besser als der missratene Kuchen.

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frubi 28.09.2012, 15:28
14. .

Zitat von zeitmax
Der Schwindel ist bereits aufgeflogen! Ein Schönwetterkonstrukt geht baden...wir tauchen in die Realität ein - und verlieren den Boden unter den Füßen.
Das sehe ich nicht. Jedenfalls das mit dem Boden unter den Füßen verlieren. Ich verstehe die "Warner" nicht, die behaupten, dass die Länder auf dem europäischen Kontinent sich sofort wieder bekriegen, sobald das technokratische Gebilde aus Brüssel scheiter. Das ist Blödsinn. Man sollte mal ernsthaft darüber nachdenken, auf welche Dinge man sich in Europa einigt. Die positiven Dinge kann man behalten und die negative (Bevormundung z. B. bei Konsumartikeln etc.) sollte man beseitigen. Die offene Grenzen will wohl niemand (außer die Leute, die vor Überfremdung Angst haben) mehr missen. Ich bin damit aufgewachsen. Wer aber glaubt, dass aus den vielen verschiedenen Ländern und deren Völker einmal ein Einheitsbrei wird, der hat aber auch gar nichts kapiert. Für mich sind die Spanier ein europäisches Volk aber wir und die Spanier sind eben nicht gleich. Genauso wie die Menschen in Norddeutschland nicht mit denen im Süden zu vergleichen sind. Man sollte Europa, da wo es nötig ist, mehr Vielfallt zutrauen.

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SteveFfm 28.09.2012, 15:31
15. Spiegelei entbraten

Zitat von flippah
Schon mal versucht, einen Kuchen zu entbacken? Soviel zur Behauptung, es gäbe das Prinzip der Unumkehrbarkeit nicht.

Jede Reaktion ist prinzipell umkehrbar. Es kommt nur auf Energie und Aufwand an. So gelingt es beispielsweise, ein Spiegelei zu entbraten, wenn auch mit geringer Ausbeute:
Laborjournal online: Methoden - Renaturierung von Proteinen

Europa ist ein Mythos. Ein Gemeinschaftsgefühl entsteht nicht durch eine gemeinsame Währung. Im Gegenteil, der Euro spaltet derzeit die Völker. Die Sprache ist das größte einende Moment. Und so sind sich Nationen wie England, Kanada oder Australien näher, die auf verschiedenen Kontinenten liegen, als direkte Nachbarn wie Deutschland und Frankreich.

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agua 28.09.2012, 15:31
16. Als Wort

gibt es sehr wohl den Begriff "unumkehrbar",im Portugiesischen "irreversivel".Im Leben ist jedoch alles umkehrbar,in Form von Aenderung,welche aber nicht mehr in den urspruenglichen Zustand fuehrt...Das geschieht auch gerade mit Europa.

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frubi 28.09.2012, 15:32
17. .

Zitat von spon-facebook-10000209623
Sind nicht alle Nationen und ihre Grenzen mehr oder weniger eine "Erfindung" ? Iwie finde ich den Beitrag ziemlich sinnlos, da er die Eigentlichen Proleme, die eher in den Finanzsystemen zu suchen sind, überhauptnicht erwähnt.
Ich finde es erfrischend, dass mal eben nicht über die Finanzprobleme gesprochen wird. Europa, so wirkt es jedenfalls seit 3 Jahren, besteht für manche Menschen nur noch aus Staatsanleihen, Zinssätzen und Rettungspaketen. Damit wird von seiten der Finanzakteure etwas in den Vordergrund gedrängt, was dort nicht hingehört denn in den europäischen Ländern gibt es so vieles, was positiv ist aber nicht erwähnt wird, weil das Finanzthema eben alles überschattet.

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albrechtstorz 28.09.2012, 15:36
18. Europa existiert natürlich

Zitat von sysop
Europa exisitiert nicht! Das muss eine sehr irritierende Nachricht sein für alle, die seit Monaten damit beschäftigt sind, eben dieses Europa zu retten. Aber vielleicht erklärt diese Erkenntnis, warum Angela Merkel und ihre Kollegen mit dieser Rettung nicht so recht voran kommen.
Natürlich gibt es Europa. Der Witz fängt erst an wenn von Europa-Befürwortern oder Europa-Gegner gesprochen wird. Wie kann man Befürworter oder Gegner eines Kontinents sein?
Problematisch ist, dass über den Löffel balbiert wird was SO nicht zusammenpasst. Unterschiedliche Volkswirtschaften und Kulturen in ein Schema pressen zu wollen: warum fällt mir da das Bett des (Griechen) Prokrustus ein?

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Rubicon068 28.09.2012, 15:38
19. Schwindelig

Schwindelig geschrieben, geht mit seiner Spitzfindigkeit und absatzlanger Wortklauberei nach einer Weile auf die Nerven.

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