Forum: Kultur
Debatte um Homo-Ehe: Die Mann-Mann-Kind-Langweiler

Was soll denn das? Die heterosexuelle Mehrheit verwehrt Schwulen und Lesben die völlige rechtliche Gleichstellung. Das ist frech, weil die Normalos zuvor die ganze Zeit bei der Homo-Kultur geklaut haben. Und unverständlich, weil die Homos ja nur genauso öde sein wollen wie der Rest.

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antilobby 10.03.2013, 08:45
1.

Als nächstes fühlt sich eine Mann-Frau-Frau-Familie benachteiligt, da auch drei Erwachsenen sich lieben können.

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dackelmann17 10.03.2013, 08:48
2. Die besseren Väter

sind immer die schlechtesten Väter ... Hinter diesem Mythos konnten sich bis jüngst alle Männer verstecken, die lieber an Fahrzeugen basteln gehen oder sich ordentlich ein Astra auf den Tisch stellen, an Politabenden teilnehmen wollen etc.
Die gleichgeschlechtlichen Väter mit Kinderwunsch sind offenbar diejenigen, die bereit sind, ihre Rollen genauer auszurichten und Einschränkungen in Kauf zu nehmen. Sie kämpfen sogar dafür, während woanders die Väter fortlaufen, bzw. sogar die Mütter weglaufen, um sich selbst zu verwirklichen.
Als Normalo kann ich das absolut anerkennen und hoffe, dass diese Leute Akzeptanz und den (für Eltern immer erforderlichen) Respekt ihrer Umwelt für die Wahrnehmung ihrer Rolle erhalten.

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lebenslang 10.03.2013, 08:53
3. erkannt

das hat ma erkannt, wer heiraten will, egal in welcher konstellation ist von grund auf konservativ, er will planen und hat dabei konkrete vorstellungen die irgendwann in einem eigenheim münden.

wer heiraten will, träumt nicht von revolution und grosser umwälzung, der will das alles so bleibt wie es ist, vielleicht mit der hoffnung auf etwas mehr.

menschen die heiraten wollen sind in der CDU/CSU bestens aufgehoben, das hat man dort spät, aber nicht zu spät erkannt.

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Stelzi 10.03.2013, 08:57
4. Nanu?

Hiess es diese Woche nicht noch, dass 70% der Bevölkerung dafür wäre?

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helgamaus 10.03.2013, 09:15
5. was soll die ganze Aufregung?

Warum können wir Deutschen uns nicht ein Beispiel an den Skandinaviern oder Franzosen nehmen? Dann müßten wir uns auch nicht mehr solche wirklich dämlichen Kommentare antun. Hier wird mal wieder alles über einen Kamm geschoren. Frau Burmester weiß mal wieder genau, wie die "Normalos" und die "anderen" ticken. Woher eigentlich? Als Normalo möchte ich nicht mit allen anderen einfach so auf eine Stufe gestellt werden, ich bin wie ich bin und die anderen sind wie sie sind. Deshalb bitte diese Gleichmacherei lassen.

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002614 10.03.2013, 09:24
6. Langweiler?

Mich interessiert, ob Sie, Frau Burmeister, eine Familie mit Kindern haben. Ich vermute -nein, sonst würden Sie ein Familienleben nicht als "langweilig" bezeichnen. Das Gegenteil ist der Fall. - Und Eigenheim... - was man beim Bau eines Eigenheims so alles erleben kann !! Mit Familie macht man Erfahrungen, die man sonst nie gemacht hätte.
Wenn Schwule unbedingt rechtlich zum Normalo (mit Ehe und Familie) werden sollten, frage ich mich, ob dann auch der Quatsch mit dem "Christopher Street Day" aufhört.

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in_peius 10.03.2013, 09:27
7. Es ist doch kein Wunder...

dass sich die Heteronormativen mit solch einer Leidenschaft auf die Themen Steuergleichstellung und Adoptionsrecht stürzen. Was sollen sie denn noch für sich exklusiv halten, nachdem ihnen der Lauf der Geschichte praktisch alles "genommen" hat: Die Frauen sind mittlerweile auf dem Papier und vor den Gerichten gleich, Migranten sind es (jedenfalls wird sich dies eingebildet), dann müssen wenigstens die Homos vom Kuchen ferngehalten werden. Warum? Letztlich nur, um Macht zu demonstrieren. "Wir waren als erste hier, wir haben das Definitionsrecht!" Wird Zeit, dass den Ewiggestrigen auch dieser Zahn gezogen wird!

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Lexington67 10.03.2013, 09:40
8.

Zitat von Stelzi
Hiess es diese Woche nicht noch, dass 70% der Bevölkerung dafür wäre?
Nein..
die sind nicht dafür, die sind nur nicht dagegen

Und das ist auch genau richtig, weil 1. hat mir das Lebensmodell des Nachbarn schlicht egal zu sein und 2. gibt es kein einziges Argument dafür Leute mit einer anderen sexuellen Ausrichtung von einer verfassungsmässig gebotenen Gleichstellung auszuschliessen.

Alles andere ist nur Diskrimierungsgewäsch, das jeglicher Grundlage entbehrt und auch einer kritischen Überprüfung nicht Standhält.

Sonst wäre ich den ganzen Gleichstellungsgegnern hier im Forum dankbar wenn sie mir folgende Situation mal klarmachen.

Situation 1: 1 Ehepaar, Kinderlos, Frau von Geburt an unfruchtbar, 1. Partner verdient 60.000 im Jahr, 2. verdient 30.000 und beide versteuern je 45.000

Situation 2. 1 lesbisches Paar, Kinderlos, 1. Partner verdient 60.000 im jahr, 2. verdient 30.000 und beide versteuern jeweils ihr Einkommen.

Nach Steuertabellen hat das zweite Paar (eingetragene Lebenspartnerschaft) mehr Steuern zu bezahlen.

Welchen Grund gibt es dafür?

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cwiens 10.03.2013, 09:41
9.

Sehr geil!!!

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