Forum: Kultur
Debatte um Homo-Ehe: Die Mann-Mann-Kind-Langweiler

Was soll denn das? Die heterosexuelle Mehrheit verwehrt Schwulen und Lesben die völlige rechtliche Gleichstellung. Das ist frech, weil die Normalos zuvor die ganze Zeit bei der Homo-Kultur geklaut haben. Und unverständlich, weil die Homos ja nur genauso öde sein wollen wie der Rest.

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Patanjali 10.03.2013, 15:01
80. Gerade für das Kind gut

Zitat von usa911
Da bei einer Familie, wie auch immer geartet, das Augenmerk auf dem schwächsten Glied liegen muß. Und das ist nun mal das Kind. und wie sich ein Kind entwickelt, weiß keiner, kann keiner vorhersagen, daher ist es verständlich, das man auf alten Werten sitzen bleibt. Man müsste die Erfahrungen von Kindern aufzeichnen, die in Frau-Frau, Mann-Mann Familien aufgewachsen sind und diese neutral ihre Empfindungen, Ängste, Sorgen und den Umgang mit Ihnen. Damit man mal sagen kann, was im WOHLE des Kindes ist! Aber das vergessen hier alle, egal die Pro-, oder Contra sind. Ich habe in KEINEM Bericht, auch nur den kleinsten Ansatz entdeckt, das auf das Kind eingegangen wird. Es geht immer nur um die Erwachsenen. Das ist erbärmlich für alle, denn wir ALLE wissen, das bei Familien (egal welche Konstelation), die warum auch immer, auseinander brechen die Kinder leiden! Also Sattelt das Pferd von der anderen Seite und stellt die Kinder in den Vordergrund, denn die haben KEIN Mitspracherecht!!!!!
Kinder werden seit vielen Jahren in vielen Ländern von gleichgeschlechtlichen Paaren großgezogen. Die Ergebnisse sind positiv. Wie erwartet!
Weiterhin sinkt der gesellschaftliche Druck gegen gleichgeschlechtliche Liebe. Gerade dies rettet Menschenleben. Viele Kinder/Jugendliche nehmen sich das Leben, weil sie sich mit ihrer sexuellen Orientierung nicht von der Gesellschaft angenommen fühlen.

Da ist für Ihre Vorurteile kein Platz.

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friedrichii 10.03.2013, 15:02
81.

Zitat von Lexington67
1, Versteh ich ihre Llebensumstände nicht so ganz und 2. wenn da auch irgendwelche nicht nachvollziehbaren und unbegründeten Ungerechtigkeiten versteckt sind, dann kann das ja nicht der Grund sein andere Ungerechtigkeiten einfach hin zu nehmen. Einen Schritt nach dem anderen.
Ich weiss zwar nicht, was an meinen Lebensumstaenden so schwierig sein sollte, aber dann nehmen Sie einfach einen Alleinstehenden als Beispiel.
Warum soll der mehr Steuern zahlen als jemand in einer Partnerschaft ?

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friedrichii 10.03.2013, 15:08
82.

Zitat von Patanjali
Es existiert keine Arterhaltung (lesen Sie mal aktuelle Bücher über Evolutionsbiologie), auch wenn Sie dies gerne hätten. Auch die Annahme, dass Sexualität nur der Fortpflanzung dient ist nur Träumerei (lesen Sie mal aktuelle Bücher über Soziobiologie). Von den ESS (evolutionär stabile Strategien) her weiß man z.B., dass eine maximale Fortpflanzungsrate nicht stabil ist. Aus der Genetik weiß man, wie Gene bei Verwandten verteilt sind und sich gleichen. Eine optimale Replikation der Gene ist aufgrund dieser Sachverhalte sehr komplex und hat bei weitem nicht viel mit Ihren Vorstellungen zu tun. Z.B. kann ein Gen erfolgreicher in der Replikation sein, wenn ein gewisser Prozentsatz einer Population homosexuell ist, als wenn die Population zu 100% nur heterosexuell wäre. Gründe liegen einerseits in der Nichinanspruchnahme von Replikationsressourcen, andererseits in der eventuellen Unterstützung des Geschwisternachwuchs. Denn die Geschwister weisen eine 50%ige genetische Gleichheit auf. Ich finde es schon anmaßend, dass Sie uns die 'Sicht der Natur' vermitteln wollen. Es ist doch eher so, dass Sie uns Ihre diskriminierende Sicht der Dinge hier erläutern wollen.
Na gut, dann versuchen Sie doch mal, Ihre "Soziobiologie" auf andere Saeugetiere zu uebertragen.

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L_P 10.03.2013, 15:11
83. Kein Kampf

Im Grunde sind wir immer noch Nomaden, die vor schädlichen Faktoren davonlaufen und das gelobte Land suchen. Die spiessigen Familien sind der Kern der generationsübergreifenden Karawane des Lebens. Diese muß immer weiter ziehen, um den Funken Leben zu erhalten. Daraus kann man ihr keinen Vorwurf machen. Da wird keine Spiessigkeit oder Normalität verteidigt, da wird nicht gekämpft. Da wird einfach weitergezogen, um das Leben nicht zu verlieren. Wer etwas anderes im Sinn hat, muß nicht mitziehen.

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spon-facebook-1425926487 10.03.2013, 15:13
84.

Zitat von sysop
Während der gesamten Diskussion tun Sie, als wolle man Ihnen etwas wegnehmen. Blödsinn! Es wird keine Heterohochzeit weniger geben, nur weil die Schwulen heiraten dürfen. Und kein Heteroblag wird weniger geboren, nur weil Homosexuelle Kinder bekommen.
Wenn eine -zumindest vermeintlich- erwachsene Frau in Zeiten wie diesen, wo die Gesellschaft wie wir sie kennen und damit auch unser Wohlstand und selbstredent damit auch das in aller Welt so hochgelobte Sozialsystem vor dem Untergang steht, weil zu wenige Kinder geboren werden, ein Kind als "Balg" diskreditiert, muss ich mich fragen ob sie vielleicht den Gong nicht gehört hat.
Sorry, aber so jemanden kann ich nicht ernst nehmen. Aber für jemanden, die schon an anderer Stelle durch ihre rechtnationationalen Äusserungen aus dem Rahmen gefallen und sogar noch Stolz auf ihre ganze provinzielle Rückständigkeit ist muss man sich ja eigentlich nicht wundern.
Ein Schlag ins Gesicht der vielen jungen Familien, die sich ihren größten Wunsch, nämlich ein Kind, erfüllt haben - oder noch immer darauf warten.

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Patanjali 10.03.2013, 15:14
85. Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Zitat von friedrichii
Nach dieser Argumentation muesste ich gar keine Steuern mehr zahlen, da ich, im Ausland lebend, auch kein Recht auf Hartz IV habe.
Warum wollen Sie keine Steuern mehr zahlen?
Homosexuelle zahlen in Deutschland Steuern und werden es auch in Zukunft.
Auch Heterosexuelle zahlen ihre Steuern, werden bei der Berechnung aber begünstigt, wenn sie verheiratet sind.

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Übrigensnebenbeibemerkt 10.03.2013, 15:16
86.

Zitat von Patanjali
ergibt sich aus dem Kontext. Wenn gleichgeschlechtliche Paare eine Lebenspartnerschaft eingehen, erhalten sie zusätzliche Pflichten. So erhält ein Partner keine Unterstützung nach Hartz IV, wenn das Einkommen des anderen für den gemeinsamen Lebensunterhalt reicht. Die Partner sind also unterhaltspflichtig, zum Nutzen der Gesellschaft und der anderen Steuerzahler. Die gleichen Rechte erhalten sie aber nicht, z.B. beim Steuerrecht. Den Sinn müssen Sie mir erklären.
Sie reden von Pflichten aus der Lebenspartnerschaft. Das ist so aber nicht ganz richtig.
Wenn sie mit jemanden zusammenwohnen, bilden Sie einen Bedarfsgemeinschaft nach SGB, wobei das Einkommen des anderen so oder so angrechnet wird - egal welchen rechtlichen Status die Personen zueinander haben. Wenn Sie allerdings zwei Wohnungen unterhalten, dann mag ihr Argument stimmen. Aber warum wollen Sie dann ein Lebenspartnerschaft sein?

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Berlinvienna 10.03.2013, 15:44
87. Gleich und ungleich

Kein Mensch hindert Schwule daran, bürgerlich und normal zu sein. Sie mögen tun, was sie wollen. Nur: warum muss darüber dauernd geredet werden? Viele, sehr viele nervt das unendlich. Und: Ungleiches muss man nicht gleich behandeln. Der Staat darf Bürger, die seinen Fortbestand sichern, m. E. stärker fördern als jene, die das nicht tun. Er muss dies sogar.

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two-wheels 10.03.2013, 15:44
88. Als Schwuler kann ich dazu nur sagen....

ein SUPER Artikel der mir aus dem Herzen spricht.

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manten75 10.03.2013, 15:46
89. Frustriert?

So mit Ende 40, keine Kinder, kein Partner, mäßiger Erfolg im Job? Oder wie kommt so ein Ausfluss, wie dieser Artikel, zustande? Wobei die meisten anderen Artikel von Ihnen sind ja genauso semi-niveauvoll.

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