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Debatte um Islamophobie: Peinlicher Aufklärungsunterricht

Mehr Selbstverachtung und Realitätsverlust war selten: In deutschen Feuilletons tobt eine neue Debatte über den richtigen Dialog mit dem Islam. Kurioserweise werden dabei ausgerechnet jene Publizisten als "Hassprediger" bezeichnet, die auf westliche Werte wie Aufklärung und Menschenrechte pochen.

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Neurovore 15.01.2010, 16:27
1. ...

Zitat von sysop
Mehr Selbstverachtung und Realitätsverlust war selten: In deutschen Feuilletons tobt eine neue Debatte über den richtigen Dialog mit dem Islam. Kurioserweise werden dabei ausgerechnet jene Publizisten als "Hassprediger" bezeichnet, die auf westliche Werte wie Aufklärung und Menschenrechte pochen...
Ja, sehr seltsam das alles...
Am besten, man spricht jetzt mal für 10 Jahre ein totales Diskussionsverbot über die Abschaffung westlicher Wert aus und hält sich solange an die hier geltenden Gesetze. Wer die verletzt, wird konsequent bestraft. Fertichaus.

Nach einer Dekade kann man sich dann wieder zusammensetzen und sich überlegen, ob man alles so beibehalten oder doch was ändern will. Bis dahin soll das ewige Gesabbel aber mal aufhören. Beim Fußballspiel muß der Schiedsrichter auch nicht alle zwei Minuten über den Sinn und Zweck der Regeln diskutieren. Wer sich während des Unterrichtes mit Schülern über die Einhaltung von Respekt und sozialen Regeln auseinandersetzen muß, der hat schon verloren. Und ein Kind, das immer und immer wieder quengelt und nachfragt, das landet irgendwann im Keller. Bzw. sollte dort landen.

Ich persönlich habe die Schnauze schon lange voll, daß man sich nicht nur vor islamischen Verbänden für die hier geltenden Rechte, Werte und Freiheiten rechtfertigen muß, sondern in letzter Zeit auch noch vor realitätsfremden sogenannten "Intellektuellen". Deswegen mache ich das auch erst gar nicht.

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spiegel-hai 15.01.2010, 16:30
2. Vorschlag

Zitat von sysop
Mehr Selbstverachtung und Realitätsverlust war selten: In deutschen Feuilletons tobt eine neue Debatte über den richtigen Dialog mit dem Islam. Kurioserweise werden dabei ausgerechnet jene Publizisten als "Hassprediger" bezeichnet, die auf westliche Werte wie Aufklärung und Menschenrechte pochen.
tja, vielleicht schaffen wir sie im Sinne moderner Toleranz einfach ab, unsere westlichen Werte...

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goliat7 15.01.2010, 16:33
3. ?

Sehr guter Artikel.
Mich erstaunt, daß FAZ und SZ so einen Unsinn auch noch drucken!

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snickerman 15.01.2010, 16:34
4. Danke!!

JA!!
Das sind exakt meine Worte!
Diesem Relativistengeschwafel sogenannter "Gesellschaftskritiker", die einfach alles in einen Topf schmeißen und auf den Grundlagen herumtrampeln, die es ihnen erst erlauben, ihre Meinung so zu äußern, gehört endlich mal ein lautes "NEIN!!" entgegengeworfen!

Paternalistische Dummschwätzer, die einfach in unüberlegtem Rassismus die eigenen Werte verachten und diese den "armen unterdrückten benachteiligeten Andersdenkenden" vorenthalten wollen- was müssen die für eine Angst haben, dass "Ihre" (also "unsere") Werte besser sein könnten!
Nein, es muss alles gleich sein, alles muss dieselbe Grautönung haben.

Wie sollen wir von Demokratie, Freiheit und Menschenrechten überzeugen, wenn uns unsere selbsternannten "Vordenker" derart schmählich in den Rücken fallen?

Und wenn wir uns wehren- sind wir genauso wie die Extremisten auf der anderen Seite, die uns und unserer Gesellschaft den Tod wünschen?

Steht auf und wehrt Euch!
WIR sind das Volk!

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Koronbock 15.01.2010, 16:39
5. Ins Scwarze getroffen !

Prima! Endlich mal jemand, der die verquere Logik von angeblicher "Islamophobie" gerade rückt und auf die Errungenfschaften hinweist, die diese Kritiker gerne und aus dem vollen schöpfend für sich in Anspruch nehmen:
Redefreiheit, Menschenrechte, freie Wahl des Lebenspartners (besonders für Mädchen und Frauen), Freiheit von körperlicher Bedrohung bei abweichender Meinung, die Freiheit religiös zu sein oder auch die Kirche zu verlassen etc. etc.

Es ist an der Zeit, dass es sich auch Moslems gefallen lassen müssen kritisiert zu werden. Ich bin sehr wohl gegen Zwangsheirat, gegen Verschleppung "junger Bräute" von Deutschland in die Türkei, finde man darf auch als Moslem seine Religion wechseln oder verlassen, Rede- und Meinungsfreiheit sowieso und kritisiere hart die Bedrohung von Leib und Leben, die sich Kritiker des Islams (auch kritische Muslime selbst) gefallen lassen müssen. Von fanatischen Bombenlegern will ich gar nicht erst reden.

Habe nichts dagegen, dass unser Gesellschaftssystem von Muslimen kritisiert wird, das Gleiche müssen sie sich aber für ihr System auch gefallen lassen. Daran hapert es leider, denn Kritik am Islam wird mit körperlicher Gewalt, Drohungen und Mordaufrufen beantwortet. Das darf man nicht kritisieren???

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Bernie0711 15.01.2010, 16:40
6. Peinlicher Aufklärungsunterricht

Zitat von sysop
Mehr Selbstverachtung und Realitätsverlust war selten: In deutschen Feuilletons tobt eine neue Debatte über den richtigen Dialog mit dem Islam. Kurioserweise werden dabei ausgerechnet jene Publizisten als "Hassprediger" bezeichnet, die auf westliche Werte wie Aufklärung und Menschenrechte pochen.

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aufklaerer2010 15.01.2010, 16:42
7. Endlich mal jemand der Klartext redet

Vor allem von der FAZ bin ich echt enttäuscht.

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Soolt 15.01.2010, 16:43
8. Dialektik

"Aufklärung ist also Religion geworden!"
Aufklärung kann eben auch ihr Gegenteil enthalten. Aus der Entmystifizierung zu Zeiten der Französischen Revolution sind schnell Ersatzmythen hervorgegangen. Antisemitismus ist auch ein Phänomen aus dem Zeitalter der Aufklärung. Aufklärung muss das in ihr befindliche regressive Moment immer mitdenken, um es zu besiegen. Insgesamt schlechter Artikel.

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kahpunkt 15.01.2010, 16:44
9. Thomas Steinfeld

Zitat von sysop
Mehr Selbstverachtung und Realitätsverlust war selten: In deutschen Feuilletons tobt eine neue Debatte über den richtigen Dialog mit dem Islam. Kurioserweise werden dabei ausgerechnet jene Publizisten als "Hassprediger" bezeichnet, die auf westliche Werte wie Aufklärung und Menschenrechte pochen.
Jetzt geht doch mit dem armen Steinfeld nicht so hart ins Gericht. Der Mann wird vielleicht von Islamisten oder arabischen Halbstarken erpresst und bedroht. Wer weiß das schon? Wenn der Islam irgendetwas im Westen geschafft hat, dann Angst und Selbstzensur in den Medien zu verbreiten. Spätestens seit Galileo wissen wir ja, was intelligente Leute für Schwachsinn zu erzählen bereit sind, wenn der religiöse Mob sein Unwesen treibt.

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