Forum: Kultur
Debatte um Islamophobie: Peinlicher Aufklärungsunterricht

Mehr Selbstverachtung und Realitätsverlust war selten: In deutschen Feuilletons tobt eine neue Debatte über den richtigen Dialog mit dem Islam. Kurioserweise werden dabei ausgerechnet jene Publizisten als "Hassprediger" bezeichnet, die auf westliche Werte wie Aufklärung und Menschenrechte pochen.

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TSunami61 15.01.2010, 17:13
30. richtig so!

die verstecken sich hinter den rechten die wir geschaffen haben und torpedieren sie von innen. nicht genug das die den weltfrieden bedrohen, versuchen die uns auch noch in den dreck zu ziehen, uns zu verhönen.

der islam predigt die gewalt, dass wissen wir alle! sie töten, rauben, morden, vergewaltigen usw. überall wo sie nur sind. statt uns davor zu schützen, laufen sogar noch einige von uns über und verteidigen diese feinde der zivilisation.

ich sage nur, wehret den anfängen. es sollten schnell gesetze für diesen notstand erlassen werden, bevor wir die errungenschaften des humanismus an diese mittelalterliche gehirnwäscher verlieren. wie brecht sagte: "das schlimme an der dummheit ist, dass sie die dumm macht, die ihr begegnen." als erstes sollte daher jeder dieser poteniellen menschheitsfeinde einen grünen halbmond offen tragen müssen, damit wir sie als solche erkennen und uns vor ihnen schützen können. so weiß jeder der in einen bus steigt, er könnte von dem typen da gesprengt werden. so kann dann jeder für sich entscheiden, ob er noch einsteigen will oder nicht.
dann sollte man ihnen es verbieten geschäfte zu betreiben. wo sind wir den hier?! das kann doch nicht wahr sein. die hassen uns, predigen das laut überall herum, beschimpfen unsere frauen als (entschuldigen sie meine wortwahl) prostituierte und unsere kinder als solche von solchen und wir lassen es zu dass diese leute bei uns ihren lebensunterhalt verdienen auf unsere kosten?! beim besten willen, dass darf und kann doch nicht sein.
heute ist es schwer unseren kinder zu erklären, wie alle die augen vor den nazis verschließen konnten, obwohl hitler alles in seinem buch "unser kampf" offen geschrieben hat. wollen wir das unsere ur enkel das selbe sagen. schlagt doch das buch der mohedeniar auf. da steht doch alles. sofort irgendwo. sure vier oder 44, oder 46, zeile, nein ich meine vers: 1.. 172: tötet alles was sich bewegt! und? wir? wir tun so, als seien das buddisten oder sowas.

nein nein. es reicht. wieviele von denen müssen den noch amok laufen an einer schule? oder kinderpornos verbreiten im net? oder besoffen die ganze familie erschießen, nur weil sie ihren job verloren haben? oder sich auf einer ranch verbarikadieren weil sie denken die welt wird untergehen und sich mit der polizei schießereien liefern? was müssen die den noch alles tun, reicht es nicht dass sie kondome verbieten und so zur verbreitung des aids virus beitragen? wieviele terrorgruppen wie die al kaida, eta oder ira müssen die denn noch gründen? oder kriege beginnen obwohl sie nciht von der un- charta gedeckt sind? und die tun immer so friedlich und beharren darauf das dass nur eine kleine gruppe von radikalen sei! lächerlich! wieviele anschläge müssen wir den noch in deutschland erleben?! muss die anzahl der zwangsehen in deutschland erst auf fast 1 % ansteigen bevor man begreift, dass diese menschen nicht mehr zu retten sind, dass sie im kern einfach böse sind!

aber wenigstens hat spiegelo das jetzt begriffen und verkündet die einzige wahrhaftige wahrheit! gut zu wissen, dass wir spiegelo jetzt auf unserer seite haben.

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Parzival v. d. Dräuen 15.01.2010, 17:15
31. Mühsam nährt sich das Feuilleton.

Zitat von wafi
... Aber ist schon klar, die Protagonisten einfachster Weltbilder haben es eben schwierig zu differenzieren.
Es spricht nicht gerade von Differenzierungsvermögen, wenn Islamkritiker als Hassprediger diffamiert werden. Und der Toleranzbegriff ist ohne Wert, wenn er intoleranten Religionen oder hinterwälderischen Kulturformen entgegenkommt. Wenn der Dialog schon daran scheitert, dass sich Gruppen mit den Vorgaben des Grundgesetzes nicht anfreunden können, dann muss das benannt und eingeordnet werden.

Erstaunlich ist doch, wie weit sich die Schreiber in der FAZ und der Süddeutschen argumentativ verbiegen und krümmen müssen, damit der Vorwurf der Islamophobie überhaupt auszudrücken ist. Auch hier gilt Ockhams Rasiermesser und vor allem, dass solcherlei Neusprech ideologisch daherkommt.

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Frau Wutz 15.01.2010, 17:17
32. Als jemand, der seit über 30 Jahren Spiegel liest:

eine Frage: was ist eigentlich aus dem Heft, aus dieser Redaktion geworden, die früher mit viel Substanz UND Augenmaß heikle Themen anpacken konnte?
Geht´s denn in diesem Laden nur noch mit Polemik? Hat der Spiegel denn wirklich keine anderen Autoren zu bieten als das ewig im Gleichklng röhrende Duett Broder / Mohr?

Die Attacken gegen Wolfgang Benz werden ja auch von beiden geritten. Die Peinlichkeit ihrer Aussagen ist übereinstimmend.
Was will der Spiegel? Geht es nur noch darum, im Gespräch zu bleiben - seien die Bretter, die man bohrt, auch noch so dünn? Geht nur noch Schwarz-weiss-Malerei, weil die alten Recken nicht mehr in der Lage sind, die moderne bunte Gesellschaft zu erfassen?

Augstein, der durchaus intelligente Polemiken zu schätzen wußte, hätte sich wohl geschämt bei so viel derber Plattheit.

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Parzival v. d. Dräuen 15.01.2010, 17:18
33. Wasserträger.

Zitat von Andreas Heil
Was soll wohl rauskommen, wenn ausgerechnet die Hausrassisten mit dem Thema Rassismus beauftragt werden ? Na klar. Genau so ein Artikel. Lasst den lieben Mohr lieber wieder auf das Seichte los. Wenn in China der sprichwörtliche Sack Reis umfällt, ist der bestens mit einer Mohrschen Glosse oder einem Broderschen Pamphlet bedient. Wenn sich sogar Benz schon so äußert - und das völlig zu recht und mit den genau passenden Worten - sollte das wenigstens die Vorgesetzten der Hausrassisten dazu bewegen, sich mit diesen mal in kritischer Selbstreflektion zu üben. Zeit wäre seit dem Erscheinen des Artikels in der SZ allerdings schon genug gewesen.
Außer einer Beleidigung und Unterstellung an Herrn Mohr und neben der Behauptung Benz hätte Recht, kommt von Ihnen nichts. Das ist gerade bei Ihnen mehr als verdächtig, Herr Heil.

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Frau Wutz 15.01.2010, 17:20
34. Als jemand, der seit über 30 Jahren Spiegel liest:

eine Frage: was ist eigentlich aus dem Heft, aus dieser Redaktion geworden, die früher mit viel Substanz UND Augenmaß heikle Themen anpacken konnte?
Geht´s denn in diesem Laden nur noch mit Polemik? Hat der Spiegel denn wirklich keine anderen Autoren zu bieten als das ewig im Gleichklng röhrende Duett Broder / Mohr?

Die Attacken gegen Wolfgang Benz werden ja auch von beiden geritten. Die Peinlichkeit ihrer Aussagen ist übereinstimmend.
Was will der Spiegel? Geht es nur noch darum, im Gespräch zu bleiben - seien die Bretter, die man bohrt, auch noch so dünn? Geht nur noch Schwarz-weiss-Malerei, weil die alten Recken nicht mehr in der Lage sind, die moderne bunte Gesellschaft zu erfassen?

Augstein, der durchaus intelligente Polemiken zu schätzen wußte, hätte sich wohl geschämt bei so viel derber Plattheit.

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teden 15.01.2010, 17:20
35. Schluss mit dem verquasten, pseudotoleranten gaga-Feuilleton-Masochismus!

danke für den guten Artikel!
Die regelmäßig in der SZ und Zeit zu lesenden Exzesse an absurdem Kulturmasochismus von Jessen und Kollegen kann man eigentlich kaum noch parodieren.

Sehr bezeichnend: der Begriff "Islamophob" entstammt eigentlich dem Vokabular des Islamfaschismus, der damit islamische Kritiker des totalitären Islam mundtot zu machen versucht - ganz so, wie man in den dreißiger Jahren den Kritikern des Nationalsozialismus hierzulande unterstellte, sie seien Germanophob/Deutschfeindlich.

Dass nun ausgerechnet ausgewiesene Wissenschaftler der Antisemitismusforschung dieses faschistoide Kampfvokabular übernehmen ist beinahe schon tragisch in seiner Verblendung und Verantwortungslosigkeit.
Tatsächlich gibt es keinerlei Islamophobie, es gibt nur mehr oder minder starke Kritik an dem irrationalen, totalitären Ermächtigungswahn des Islam, der ein uraltes Grundproblem mit allem hat, was nicht islamisch ist.
jajaja, jeder linke Oberleher/Klugscheißer wird darauf erwidern, dass früher ja auch das Christentum ach so fürchterlich schlimm war.... Ist nur eben schon länger her, die Zeit christlicher Allmachtsfantasien. Der Islam dagegen fällt ganz offenkundig immer tiefer zurück ins Totalitäre. Solch voraufklärerischen Mentalitäten auch noch zu unterstützen, indem man sie zu Opfern erklärt, erfordert einiges an Masochismus.
Ich frage mich wirklich, wie sich Leute wie Steinfeld und Benz ihre Realitäten so zurechtbasteln - wie kommt man als Erbe und Profiteur der europäischen Aufklärung dazu, diese mit selbstgerecht geschwollener Brust so fröhlich zu verraten? Das hat schon fast neurotische Züge...

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Arent 15.01.2010, 17:21
36. Der Unterschied ist die Vernunft

Zitat von sysop
Mehr Selbstverachtung und Realitätsverlust war selten: In deutschen Feuilletons tobt eine neue Debatte über den richtigen Dialog mit dem Islam. Kurioserweise werden dabei ausgerechnet jene Publizisten als "Hassprediger" bezeichnet, die auf westliche Werte wie Aufklärung und Menschenrechte pochen.
Am verücktesten war die Passage in der gesagt wurde Toleranz dürfe nicht da aufhören wo sie auf Intoleranz trifft. Ich dachte ich werd nicht mehr! Oder war das versteckte Satire die die Kritiker der Islamkritiker blosstellen sollte? Hat man hier bereits begonnen die eigene Vernunft nicht mehr zu gebrauchen?

Noch schlimmer war aber die Behauptung durch Gewaltanwendung werde die Aufklärung dasselbe wie der Islamismus. Die Aufklärung wurde blutigst erkämpft - & der Unterschied zum französischen König lag eben nicht in der Gewaltanwendung sondern in der Idee Moral einzig & allein auf Vernunft zu gründen & in der Idee der Volksherrschaft. Natürlich ist es richtig dass diese Ideen mit jeder Gewalt verteidigt werden. In dem Moment in dem wir zulassen dass Aufklärung, Vernunft & Demokratie mit Pazifismus verbunden werden sind diese Ideen tot. Glücklicherweise ist Pazifismus unlogisch.

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Medien-Kritiker 15.01.2010, 17:24
37. anmaßend...

Zitat von RobbiTobbi
Nur: es funktioniert nicht. Wir, die normalen Bürger, die ebenfalls eine gewisse Bildung vorweisen könnten, wenn wir es nötig hätten, fallen nicht auf den Schmarren herein. Wir wissen, wie lange für die Freiheit in.....
Ich habe so meine Zweifel, ob man ausgerechnet als Angehöriger des Christentums mit dem Finger auf die Muslime zeigen kann und ihnen Gewalttätigkeit vorwerfen kann.

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Cedric Noles 15.01.2010, 17:24
38. Ressentiments

Zitat von elandy
Warum denn? Es geht hier um Deutschland. Und da bläst Mohr in dasselbe ressentimentgeladenen Rohr wie Broder und Co.
Wo bitte hat Herr Mohr mit Ressentiments in dem Artikel gearbeitet?

Bitte um Beispiel,
Danke.

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Celegorm 15.01.2010, 17:26
39. ...

Zitat von RobbiTobbi
Nur: es funktioniert nicht. Wir, die normalen Bürger, die ebenfalls eine gewisse Bildung vorweisen könnten, wenn wir es nötig hätten, fallen nicht auf den Schmarren herein.
Wieso braucht es in einer solchen Debatte eigentlich immer diese dumpf-doofen Schlagwörter und Schubladisierungen? "Gutmenschen", "normale Bürger", "Muslime", alles offenbar klar definierte, homogene Gruppen, die man einfach mal eben mit solchen Etiketten versehen kann. Aber das ist doch lächerlich. Hier treffen letztlich viele verschiedene Meinungen und Weltbilder aufeinander, die sich in zwei verschiedenen Grundpositionen bündeln lassen. Dieser kleinste gemeinsame Nenner rechtfertigt aber noch lange nicht da gleich alles in einen Topf zu werfen.

Zitat von
Wir wissen, wie lange für die Freiheit in Europa gekämpft und gestorben wurde, wie lange diese Freiheit auch gegen den Imperialismus der Osmanen, die immer nur "Heilige Kriege" geführt haben, verteidigt wurde und verteidigt werden musste, weil die Angriffe, militärisch, "des Islam" in Form des "Beherrschers der Gläubigen", gegen die Freiheit der europäischen Bevölkerung nie aufgehört haben, über 1000 Jahre lange wurde gekämpft, aus Bagdad, Kairo, Istanbul.
Darf man fragen, wovon Sie da genau schreiben? Aus historischer Sicht wirken diese Aussagen bestenfalls wirr. Zumal es nicht wirklich sinnvoll erscheint, das allseits oftmals religiös gerechtfertigte imperalistische Verhalten diverser Staaten in die Diskussion einzubringen. Als nützlicher Vergleich dient da die europäische Vergangenheit wohl höchstens um aufzuzeigen, welch mühsamer Prozess es sein kann für eine Gesellschaft, das religiöse Joch halbwegs abzuschütteln. Und dass sich der Islam trotzdem dringend dieser Aufgabe stellen müsste.

Zitat von
Fakt ist, wenn die Zahlen noch stimmen, dass 0.8 Prozent der 3.7 Millionen Moslems in Deutschland die Scharia einführen wollen. Das heisst: 99.3 Prozent sind in dieser Hinsicht demokratietauglich, aber 0.8 Prozent von 3.7 Mio sind fast 30.000 Leute die allen Ernstes hier leben und wollen, dass Christen und Juden als Bürger zweiter Klasse "leben bleiben dürfen", wenn sie eine Kopfsteuer zahlen, Atheisten und Schwule aber gleich umgebracht werden sollen, dass Frauen nur noch halbe Bürgerrechte bekommen, usw. Man google nach "Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam".
Nunja, so sehr ich grundsätzlich zustimme, dass derartigen Subjekten keine Toleranz gewährt werden sollten klingen 0.8% (woher haben Sie denn diese Zahlen, die übrigens erstaunliche 100.1% ergeben) doch ziemlich harmlos. Vergleichen Sie das mal mit dem Anteil deutscher Einwohner, die gerne das dritte Reich wieder aufleben lassen möchten oder anderen vergleichbaren Ideologien nachhängen.
Oder anders gesagt: Einen Bodensatz an Extremisten und Spinnern gibt es wohl oder übel immer, und gerade auch das ist ja (leider) der Preis für Demokratie und Meinungsfreiheit.

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