Forum: Kultur
Debattenkultur: Wir brauchen eine Frau! Mal Alice anrufen

Die großen gesellschaftlichen Debatten finden weitgehend unter Ausschluss der weiblichen Hälfte der Bevölkerung statt - denn den Damen wird zwar Sexkompetenz zugeschrieben, aber viel mehr auch nicht.

Seite 5 von 16
Widerstandsgewächs 26.04.2014, 13:04
40. Das Problem liebe Frau Berg

Zitat von sysop
Die großen gesellschaftlichen Debatten finden weitgehend unter Ausschluss der weiblichen Hälfte der Bevölkerung statt - denn den Damen wird zwar Sexkompetenz zugeschrieben, aber viel mehr auch nicht.
liegt daran, das die feministische Idee entgleist ist, denn Sie beruhte von Anfang an darauf, dem anderen Teil der Menschheit die Solidarität zu entziehen. Mittlerweile wird auch Frauen die nicht jeder kruden These folgen die Solidarität entzogen und übrig bleiben die immer mehr verbitterten, die mit immer sinnloseren Maßnahmen versuchen, Frauenpower zu etablieren? Nun haben diese Frauen mit ihrem Solidaritäts nicht nur die nötige Masse die zur tiefgreifenden gesellschaftlichen Änderung notwendig ist verprellt, die sich früher Partner, Ehemänner oder Alleinernährer nannten, sie haben auch jene vergessen, die die Hauptlast des gesellschaftlichen Wandels tragen. Alleinerziehende Mütter, Frauen in Mini- und Midijobs, verarmte Rentnerinnen, verzweifelte Grundschullehrerinnen die den durch geringer mögliche Erziehungsarbeit, welche durch Doppelverdiener und Alleinerziehung aufgelaufenen Erziehungsgap aufarbeiten müssen, usw. usw.
Im Übrigen fragt man sich, wenn die Situation so ist, wie dargestellt, was eigentlich alle die Frauen und Gleichstellungsbeauftragten machen? Offensichtlich eine nicht gerade effiziente Arbeit! Stellen sich einmal vor, alle Gleichstellungsbeauftragte wären Männer und würden sich nur für dei Interessen von Männern einsetzen. Es wäre wahrlich eine grausame Welt für Frauen, denn vermutlich würden Männer ihre Macht gnadenlos effizient missbrauchen! Wer jetzt denkt, Frauen sollten gnadenlos effizient werden irrt, sie sollten die möglicherweise bessere Effizienzgestaltung der Männer nutzen! Aber dazu ist wie gesagt Spolidarität und Partnerschaft nötig, etwas was der Feminismus von Anfang an bekämpft und in Abrede gestellt hat! Also klären sie das bitte mit den Anführerinnen der Frauenbewegung, die meisten Männer warten schon lange auf diese Solidarität!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mazzeltov 26.04.2014, 13:05
41.

Zitat von sysop
Frauen wird eine Sexkompetenz zugesprochen (Roche, Schwarzer, Aufschrei), aber...
Da musste ich dann doch grinsen. Bei "Sexkompetenz" wären Fr. Schwarzer und Fr. Roche so ziemlich die letzten, die mir in den Sinn kämen. Eine Fr. Aufschrei kenne ich nicht...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
parboiledspiegel 26.04.2014, 13:11
42. evolution ja aber anders

spiegelkritikus spricht das E-wort an (evolution) bleibt dann aber bei den alten abgedroschenen Klischees hängen.

Es ist hier nicht die Arbeitsteilung zwischen Kinderbetreuung und Jäger sondern vorrangig die Notwendigkeit zur sexuellen Selektion, die die verhaltensunterschiede hervorgebracht hat.

Man kann beobachten dass Mädchen vor der Pubertät genauso energiegeladen, spontan und witzig/geistreich seien können wie jungs, doch bei vielen wird dann mit dem eintritt in die Pubertät es so wie als würde ein Schalter umgelegt: Depressionen, verunsicherung, mutlos igkeit und "girly".

Das kann nicht durch "Sozialisation" verursacht sein, sondern diese Verhaltensänderungen sind hormonell und biochemisch vermittelt. Mit fortschreitendem alter, und spätestens mit der menopause ist's dann vorbei das verhalten von Frauen und Männern nähert sich wieder an.

Frauen wird also nicht etwa durch "die Gesellschaft" sondern durch die Natur die motivation und der mut geraubt, etwas riskantes zu tun, auf dem präsentierteller zu stehen oder auffällig vom durchschnitt abzuweichen.

Frage: warum macht die Natur das? Antwort: sexuelle Selektion. Die frauen spielen eine entscheidende rolle bei der sexuellen Selektion denn sie sind diejenigen die auswählen. Männer präsentieren sich, frauen wählen aus. Das ist der einzige relevante und quer durch alle Kulturen und auch viele Tierarten konstante Geschlechtsunterschied.

Um nun zu verhindern dass Frauen durch ihr eigenes verhalten das "beobachtungsergebnis" verfälschen werden sie von der Natur gehemmt damit sie sich zurücknimmt und die Bühne den Männern überlässt auf dass sie besser beobachten und auswählen kann.

Natürlich möchte die Frau gerne in der "nähe der action" sein (Stichwort Frauen im beruf), aber eben nicht in der arena sondern auf den rängen (in so typischen berufen wie "Personalsachbearbeiterin").

Deswegen sieht man Frauen sich über Comedians totlachen, aber niemals selber comedian sein. Deswegen sieht man Frauen selten selbst mit gewagten Thesen vorpreschen, dafür aber um so häufiger sich als "richter" positionieren, die auswähen ob der mann recht hatte oder nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
StörMeinung 26.04.2014, 13:12
43. Und unsere Kriegsamazonen dann???

Zitat von sysop
Die großen gesellschaftlichen Debatten finden weitgehend unter Ausschluss der weiblichen Hälfte der Bevölkerung statt - denn den Damen wird zwar Sexkompetenz zugeschrieben, aber viel mehr auch nicht.
Die Debatte über den Einsatz der Bundeswehr, Schulter an Schulter mit der ukrainischen "Regierung" wird doch von Merkel und v.d. Leyen angefeuert, ... ihr Weiblein mischt doch gut mit in der bellizistisch orientierten, westlichen Wertegemeinschaft.

Ich glaube sogar, Kohl und Stoltenberg hätten sich in der Ostukraine mehr zurückgehalten, als unsere Kriegsamazonen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Indigo76 26.04.2014, 13:13
44.

Zitat von Widerstandsgewächs
liegt daran, das die feministische Idee entgleist ist, denn Sie beruhte von Anfang an darauf, dem anderen Teil der Menschheit die Solidarität zu entziehen. Mittlerweile wird auch Frauen die nicht jeder kruden These folgen die Solidarität entzogen und übrig bleiben die immer mehr verbitterten, die mit immer sinnloseren Maßnahmen versuchen, Frauenpower zu etablieren? Nun haben diese Frauen mit ihrem Solidaritäts nicht nur die nötige Masse die zur tiefgreifenden gesellschaftlichen Änderung notwendig ist verprellt, die sich früher Partner, Ehemänner oder Alleinernährer nannten, sie haben auch jene vergessen, die die Hauptlast des gesellschaftlichen Wandels tragen. Alleinerziehende Mütter, Frauen in Mini- und Midijobs, verarmte Rentnerinnen, verzweifelte Grundschullehrerinnen die den durch geringer mögliche Erziehungsarbeit, welche durch Doppelverdiener und Alleinerziehung aufgelaufenen Erziehungsgap aufarbeiten müssen, usw. usw. Im Übrigen fragt man sich, wenn die Situation so ist, wie dargestellt, was eigentlich alle die Frauen und Gleichstellungsbeauftragten machen? Offensichtlich eine nicht gerade effiziente Arbeit! Stellen sich einmal vor, alle Gleichstellungsbeauftragte wären Männer und würden sich nur für dei Interessen von Männern einsetzen. Es wäre wahrlich eine grausame Welt für Frauen, denn vermutlich würden Männer ihre Macht gnadenlos effizient missbrauchen! Wer jetzt denkt, Frauen sollten gnadenlos effizient werden irrt, sie sollten die möglicherweise bessere Effizienzgestaltung der Männer nutzen! Aber dazu ist wie gesagt Spolidarität und Partnerschaft nötig, etwas was der Feminismus von Anfang an bekämpft und in Abrede gestellt hat! Also klären sie das bitte mit den Anführerinnen der Frauenbewegung, die meisten Männer warten schon lange auf diese Solidarität!
Vielleicht wäre es gar nicht so verkehrt, wenn ein gewisser Anteil der Gleichstellungsbeauftragten Männer wären. Natürlich bräuchten wir welche, die tatsächlich an Gleichberechtigung glauben! Wenn die dann ihre "gnadenlose Effizienz" einsetzen, dann wird den Frauen vielleicht gezeigt, wie dieser Job zu machen ist.

Doch leider bleibt dies utopisch. Männer, die sich als Gleichstellungsbeauftragte bewerben, werden abgelehnt. Klagen sie dann wegen Diskriminierung, wird diese Klage ebenfalls abgelehnt. Man(n) wundert sich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Darwin1 26.04.2014, 13:23
45. Zwangsneurose

Frau Berg und Konsortien können sich nicht mehr von Akif Pirincci lösen. Er ist wie Nesselsucht. Oder Krätze. Man juckt, aber es nützt nichts.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schalkimnacken 26.04.2014, 13:33
46. Danke Frau Sibylle

Die undifferenzierte Geschwätzigkeit mancher männlichen Zeitgenossen schlägt sich auch in den Kommentaren nieder. Mein Vorschlag an die ach so unterdrückten Herren: Bitten Sie doch mal ihre Gleichstellungsbeauftragte um einen Termin. Sie wird Ihnen gerne weiter helfen.
Ansonsten: Frau Sibylle, ohne Quote wirds auch in den Medien nicht klappen, denn die männliche Journaille hat nichts zu verlieren als ihre eitle Geschwätzigkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
r-flection 26.04.2014, 13:35
47. Nichtssagender Artikel mit Geplänkel

Also mir haben Sie als Frau tatsächlich überhaupt nichts Interessantes mitzuteilen gehabt, was mich gar zu Widerspruch oder Zustimmung reizen könnte, der Artikel liest sich wie eine warmes, laues Bier und man wird genauso weich davon im Hirn. Hinterlässt den Eindruck eines einer puren Abgabefrist geschuldeten an sich ideenlosen Gekritzels. Also von Ihnen Fr. Sybille, brauchen wir wohl keinen Anstoß zur großen Debatte erwarten, scheint mir.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
reever_de 26.04.2014, 13:37
48. Stimmt nicht ganz ...

Wie haben seit Jahren Frau Merkel. Die reicht mir für zehn ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Berg 26.04.2014, 13:38
49. Frau bricht Tabu

Da habt Ihr die Frau, die sich etwas gewagt hat! Frau hat nun auch noch eines der letzten großen Tabus gebrochen: Frau Giulia Enders veröffentlichte ein Buch über alle rektalen Aspekte. Lange mussten wir warten, bis nach Busen, Schambehaarung, Sex-Stellungen, Intimrasur nun endlich eine der letzten Regionen des Körpers ins Visier genommen wird. Frau Enders wagte es!

(Mit Frau Berg bin ich nicht verwandt.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 5 von 16