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Demokratie in Gefahr: Bewegt euch!
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Viele Menschen leben gerne in einer Demokratie. Sie sitzen aber nur zu Hause rum, gucken Serien und twittern ab und zu was Kritisches. Ob das reicht?

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reflektiert_ist_besser 28.01.2017, 16:35
1. da stimme ich doch gerne zu

wie es im Artikel steht: "Demokratie ist keine Dienstleistung". Genau so ist es. Alle die, denen die Demokratie wichtig ist, müssen aufstehen gegen die Adolf Höckes dieser Welt. Es gilt, die demokratischen Werte zu verteidigen.

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Chefredakteur 28.01.2017, 16:37
2. Der Wahlzettel bestimmt alles!

Egal wie man seine Demokratie liebt und lebt, wichtig ist, dass er dafür den richtigen Kreuz an der richtigen Stelle macht!

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lalito 28.01.2017, 16:43
3. Genau

In der Kürze liegt die Würze, diesmal brauchte es nicht viele Worte für diese Selbstverständlichkeiten.

Eine funktionierende Demokratie gibt es nicht umsonst. Wer da gerne sein Hackebeilchen an derselben ausprobieren möchte, der darf sich warm anziehen - denke, noch sind die wirklichen Demokraten nicht sauer genug auf die Umdeuter, Relativierer und Nazisüppchenkocher, mag sich allerdings schnell ändern.

Der Geschichtsunterricht zu sozialliberalen Zeiten war nämlich gar nicht so schlecht!

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Oskar45 28.01.2017, 16:47
4. Ja bewegt Euch

und zwar gegen den Verlust von Wohlstand für den arbeitenden Mittelstand, der Niedriglöhner, der Rentner. Kein Geld mehr für den ungezügelten Flüchtlingszuzug, nur für die Asylberechtigten. Keine Lastenverteilung mehr nur für die Deutschen. Zum Bspl. soll Frankreich entsprechend dem Verteilmechanismus 200.000 Flüchtlinge aufnehmen. Sind aber nur 65.000 da nach Herrn Kauder bei 200.000 Flüchtlingen die Gefahr besteht, dass Le Pen gewählt wird. Kein Geld mehr für Griechenland. Weniger Geld für die Verteilung in der EU (pro Jahr netto ca. 16 Mrd €) und und und. Deutschland übernimmt unverhältnismäßig hohe Lasten für Dritte und die eigene Bevölkerung wird kurz gehalten und die Infrastruktur verlotert. In den Länder ist kein Geld für Schulen und Lehrer da, aber andere Länder werden unterstützt. Rentner und Niedriglöhner verdienen bzw. haben weniger als vor der Finanzkrise, aber unsere Politiker interessiert das nicht. Die Leute können teilweise ihre Mieten nicht mehr bezahlen, aber eine Sozialpolitik wurde und wird nicht ausreichend finanziert. Wann wachen die Leute auf - unser Wohlstand wird an Andere vervespert anstatt der eigenen Bevölkerung zugute zu kommen.

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ketzer2000 28.01.2017, 16:54
5. Zielorientiert

Interessanter Bericht heute im Kölner Stadtanzeiger mit der Quintessenz Kinder werden bereits im Kindergarten zielorientiert fortgebildet. Funktionieren für die Wirtschaft ist primat der schulischen Ausbildung.
Frau Berg, danke für den Kommentar. Die Ökoaktivisten haben gegen Atomkraft und für Umweltschutz protestiert. Durch die Institutionen gezogen, haben sie das auch erreicht. Opfer war leider die innere Sicherheit.
Proteste hat es immer wieder gegeben, mal mehr mal weniger. Hartz IV hat man schon schweigend erduldet - waren ja nur die Arbeitslosen und Faulen. Stuttgart 21 - wieder Proteste, Demonstarten diffamiert als Wutbürger, Konsequenzen, S21 wird gebaut und es gibt einen grünen Bürgermeister.
Wo sollen die Proteste noch herkommen. Mit Recht hilft Twitter nicht gegen Brexit und Trump, nicht gegen AfD und LePen. Die Komfortzone der Demokratie wandelt sich - wir werden eingekreist von Erdogan, Putin, Trump und unseren EU Kumpels wie Orban. Mutti Merkel wird es richten und zu Erdogan fliegen, damit die Komfortzone bleibt.
Frustriert sehe ich derzeit keine Alternative für die es sich zu streiten lohnen würde.

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mwroer 28.01.2017, 16:59
6.

Dann schlage ich vor Sie gehen in eine Partei - eine beliebige der etablierten - und versuchen mal 2 Ziele die gegen den 'Mainstreamkurs' der Partei gehen anzusprechen.

Vielleicht liest man dann in der nächsten Kolumne 'Warum ich als die neue Zeit begann auf dem Sofa saß und es die richtige Entscheidung war'.

Nichts ist einem Bollwerk so ähnlich wie eine der etablierten Parteien. Vergessen Sie 'Politik mitgestalten'. Demonstrationen? Klar .. Ostermärsche, 18 West, Wackersdorf, Kastor ... gelebte Demokratie gegen Wasserwerfer und Tränengas (kein Vorwurf an die Polizei wohlgemerkt).

Die politische Kaste unserer Zeit hat die letzten 20 bis 30 Jahre damit verbracht den Einflussmöglichkeiten des Bürgers auf nahe Null zu reduzieren. Jetzt wo Sie den Bürger braucht steht er fast machtlos daneben - eigentlich ein Bild zum lachen wenn es einen nicht direkt betreffen würde.

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brüggebrecht 28.01.2017, 17:02
7. Demokratie ist mehr als ein Kreuz machen

Danke Frau Berg. Endlich mal ein Artikel, den ich trotz seines ernüchternden Inhalts gerne gelesen habe. Es ist eben nicht egal, dass man sein Kreuz an der richtigen Stelle macht, sondern dass man sich - sorry eine Platitude - engagiert, teilnimmt, einmischt, wiederspricht und auch mal lobt. Als Politiker hat man doch heute die Arschkarte gezogen. Die negative bis gleichgültige Einstellung vieler (besonders junger) Menschen ist kaum noch nachzuvollziehen. Hier besteht Gesprächsbedarf.

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cray2 28.01.2017, 17:03
8. Repräsentative Demokratie?

Jeder hat Freizeit verdient, auch wenn sie nur mit sinnlosen Sachen verbracht wird.
In einer Repräsentativen Demokratie muss sich meiner Meinung nach nicht jeder in einer Partei engagieren. Die Wahl ist das wichtigste.

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Der_zu_spät_geborene 28.01.2017, 17:12
9. Stimmt...

Zitat von Oskar45
und zwar gegen den Verlust von Wohlstand für den arbeitenden Mittelstand, der Niedriglöhner, der Rentner. Kein Geld mehr für den ungezügelten Flüchtlingszuzug, nur für die Asylberechtigten. Keine Lastenverteilung mehr nur für die Deutschen. Zum Bspl. soll Frankreich entsprechend dem Verteilmechanismus 200.000 Flüchtlinge aufnehmen. Sind aber nur 65.000 da nach Herrn Kauder bei 200.000 Flüchtlingen die Gefahr besteht, dass Le Pen gewählt wird. Kein Geld mehr für Griechenland. Weniger Geld für die Verteilung in der EU (pro Jahr netto ca. 16 Mrd €) und und und. Deutschland übernimmt unverhältnismäßig hohe Lasten für Dritte und die eigene Bevölkerung wird kurz gehalten und die Infrastruktur verlotert. In den Länder ist kein Geld für Schulen und Lehrer da, aber andere Länder werden unterstützt. Rentner und Niedriglöhner verdienen bzw. haben weniger als vor der Finanzkrise, aber unsere Politiker interessiert das nicht. Die Leute können teilweise ihre Mieten nicht mehr bezahlen, aber eine Sozialpolitik wurde und wird nicht ausreichend finanziert. Wann wachen die Leute auf - unser Wohlstand wird an Andere vervespert anstatt der eigenen Bevölkerung zugute zu kommen.
...aber bei Frau Berg sollte doch klar sein, was Sie WIRKLICH meint.

Was Sie da aufgeschrieben haben sicher nicht, den Deutsche und sonstige Einzahler ins System muss "man" bestrafen, ganz dem Credo von Links und Grün entsprechend. Leute die nur beziehen sind per se Opfer und Unterdrückte.
Und genau aus dem Frust über diese Denke entsteht der Erfolg der Trumps und Höckes.

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