Forum: Kultur
Deniz Yücel bei "Maybrit Illner": "So lasse ich nicht mit mir umgehen. So billig ist
Jule Roehr/ZDF

Maybrit Illner ließ über "Erdogans Willkür" diskutieren, Hauptgast der Sendung war Deniz Yücel. Der Journalist sprach darüber, wie er die Haft in der Türkei überstanden hat - und erhob Vorwürfe gegen deutsche Unternehmen.

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nebutzermane 27.04.2018, 07:10
1. Frechheit.

Wie immer. Es sollen sich gefälligst die "Unternehmen" drum kümmern, damit die Politik in Ruhe weiterdämmern kann.

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Lankoron 27.04.2018, 07:15
2. Waffenexporte für 2 Mio Dollar

monatlich...was haben die gekauft, ein bisschen Munition? Dafür so einen Aufriss? Und EU- Beitrittsgespräche nicht ausetzen wegen der Unterstützung demokratischer Kräfte? Wo sind denn welche auch nur annähernd in Sicht? Wo sind die Hilfen für Griechenland und Italien für die Flüchtlingskrise? Wann wird das Dublin-Übereinkommen, das seit Jahren gescheitert ist, endlich überarbeitet? Und wer kontrolliert, das EU-Flüchtlingsgelder tatsächlich für Flüchtlinge ausgegeben werden, nicht nur in der Türkei, sondern auch im Libanon, in Nordafrika und sonstwo....

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m.breitkopf 27.04.2018, 07:18
3. Schwach

Die Sendung von Illner ist wie der Spiegel. Es gibt kaum noch echte Kontroversen. Einer dient als Feigenblatt. Beim Spiegel ist das Herr Fleischhauer. Bei Illner war es diesmal, nun ja, Röttgen! Ist man inzwischen so schwach geworden, dass man keine konträr anderen Meinungen mehr dulden kann. Da ist kein Selbstbewußtsein.

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plainchampagne 27.04.2018, 07:20
4. Häh!?

Warum sollten sich deutsche Unternehmen für die Freilassung eines durchaus umstrittenen Journalisten einsetzen? Das ist doch wirklich Aufgabe unserer zahlreichen, gut bezahlten Politiker und Behörden.

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dekorte 27.04.2018, 07:48
5. Deutsche Unternehmen

Das ist doch nichts neues, dass sich deutsche Unternehmen in repressiven Staaten pudelwohl fühlen. Das ist sozusagen ihr Kerngeschäft. Diese Traumbedingungen (z.B. kein Streikrecht) hätten sie auch gerne in DE. Sie ziehen ja auch beim Lobbyismus alle Register. Wer sich so gegen den Mindestlohn stellt oder Menschen für 3€ die Stunde Schweine schlachten lässt, der würde auch einen Schritt weiter gehen. Traumbedingungen gab es für deutsche Unternehmen vor 80 Jahren. Aber immerhin gibts ja die EU als Absatzmarkt.

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Nikos34 27.04.2018, 07:49
6. Nur meine Meinung...

..wer sind Sie, dass Sie eine bessere Behandlung verdienen als die restlichen in Gefangenschaft lebenden irgendwo auf der Welt. Sie sind Journalist, und? Wieso sollte sich die Wirtschaft für Sie einsetzen? Die Wirtschaft und überhaupt ganze Staaten setzen sich kaum für wichtigere Themen ein, wie grundsätzliche Folter, Willkür, Korruption und dann kommen Sie.

Es tut mir menschlich Leid, dass Sie dass durchmachen mussten aber eine Sonderbehandlung? Ich kannte Sie vorher nicht, kenne Sie jetzt nicht und für mich sind Sie nichts besseres als jeder andere auch. So dürfte es wohl auch die Wirtschaft gesehen haben, die lieber mal 1000 Arbeitsplätze sichert, als für einen Menschen den Laden evtl. dicht machen muss.

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paula_f 27.04.2018, 07:56
7. brauchen wir Eskalation im Wahlkampf

Yücsel ist freigekauft durch Gabriel mit undurchsichtigen Deals. Eigentlich nur um Gabriel als Außenminister zu installieren. Erdogan hat ihn nur freigelassen da er zudem ein ambivalentes Verhältnis zu Deutschland hat.

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noworriesmate 27.04.2018, 07:57
8. Unglaublich

Es ist schon dreist, wie ein Journalist meint, sein Schicksal müsse alle anderen zum Handeln bringen. Bestimmt hat es in der Zeit auch Fußballspiele deutscher Mannschaften in der Türkei gegeben. Vermutlich kommt dann demnächst auch noch die Beschwerde von Herrn Yücel, daß diese stattgefunden haben oder nicht zumindest mit einer symbolischen Geste auf seine Inhaftierung hingewiesen haben. Er ist aus politischen Gründen inhaftiert worden, deshalb ist es auch richtig, daß eine politische Lösung gesucht und gefunden wurde.

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moe.dahool 27.04.2018, 08:05
9. Unnötiger Beitrag

Selten habe ich erlebt, dass sich die Politik so dermaßen für eine (politische) Geisel einsetzt. So sehr, dass ich mir gewünscht habe, die Politik würde sich für weniger bekannte Menschen auf ähnliche Weise einsetzen. Den Politikern vorzuwerfen, sie würden zu wenig getan haben, ist m.E. falsch, ungerecht, und daher unnötig.

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