Forum: Kultur
Deniz Yücel bei "Maybrit Illner": "So lasse ich nicht mit mir umgehen. So billig ist
Jule Roehr/ZDF

Maybrit Illner ließ über "Erdogans Willkür" diskutieren, Hauptgast der Sendung war Deniz Yücel. Der Journalist sprach darüber, wie er die Haft in der Türkei überstanden hat - und erhob Vorwürfe gegen deutsche Unternehmen.

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fredadrett 27.04.2018, 08:09
10. Grenzenlose Selbstüberschätzung

Der Reporter hat seine Verhaftung selbst provoziert. Mehrfach hat er Warnungen erhalten.
Die Reaktion der Türkei war vorauszusehen. Was soll also der ganze Aufruhr? Hier will sich einfach nusr jemand in deen Mittelpunkt stellen und für seine Fehleinschätzungen Unternehmen haftbar machen.

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CancunMM 27.04.2018, 08:09
11.

Zitat von nebutzermane
Wie immer. Es sollen sich gefälligst die "Unternehmen" drum kümmern, damit die Politik in Ruhe weiterdämmern kann.
Wieso ist das eine Frechheit ?
Da hat Herr Yücel vollkommen recht. Die Politik hat doch hinter den Kulissen verhandelt. Und niemand sagt, dass Politik nicht auch klare Kante zeigen soll. Aber die Wirtschaft hat schon immer weggeschaut. Bei den Nazis und auch heute.

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moe.dahool 27.04.2018, 08:09
12. Genau

Zitat von halihalo52
....hat sich selbst ohne Not in die Gefahr gebracht. Unter solchen Gesichtspunkten reist man nicht in ein solches Land.
...Journalisten sollten keine Riskiken eingehen, und lieber mal die Fresse halten, dann müssen sie sich auch nicht beschweren, wenn sie verhaftet werden *Ironie aus".
Ich fand Yücel richtig gut, und halte sein Handeln eher mutig als fahrlässig. Lesen Sie ruhig den Sportteil der Bild-Zeitung, da können Sie sich sicher sein, dass niemand irgendwelche Risiken eingegangen ist, und somit Politik und Medien unnötig strapaziert hat

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CancunMM 27.04.2018, 08:10
13.

Zitat von halihalo52
....hat sich selbst ohne Not in die Gefahr gebracht. Unter solchen Gesichtspunkten reist man nicht in ein solches Land.
Es ist seine Heimat ! Er hat Freunde dort und Familie.
Und warum sollte er nicht dort hinreisen. Er hat ja nichts gemacht.

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CancunMM 27.04.2018, 08:12
14.

Zitat von plainchampagne
Warum sollten sich deutsche Unternehmen für die Freilassung eines durchaus umstrittenen Journalisten einsetzen? Das ist doch wirklich Aufgabe unserer zahlreichen, gut bezahlten Politiker und Behörden.
Weil man in der Demokratie durchaus anderer Meinung sein kann, aber trotzdem alles dafür tun sollten, dass der andere seine Meinung sagen darf.

Manchmal bin ich fassungslos wie sich Menschen hier in der Demokratie in die Hängematte legen und von allen Freiheiten profitieren ohne selbst etwas dafür zu tun.

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hansfrans79 27.04.2018, 08:12
15.

Zitat von plainchampagne
Warum sollten sich deutsche Unternehmen für die Freilassung eines durchaus umstrittenen Journalisten einsetzen? Das ist doch wirklich Aufgabe unserer zahlreichen, gut bezahlten Politiker und Behörden.
Steht doch da: weil auch Unternehmen eine gesellschaftliche Verantwortung tragen.

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nordlicht123321 27.04.2018, 08:19
16. Bigott

Mit welchem Land dieser Erde darf denn noch Handel getrieben werden,wenn wir unsere moralischen Standards anlegen??Überall auf der Welt sitzen Journalisten in Haft.Leider haben diese nicht so eine Lobby wie der moralisch unfehlbare Herr von der Welt.

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Sonia 27.04.2018, 08:20
17. Röttgen im Stottermodus

Das Gute zuerst: Röttgen sprach eindeutig von einer Invasion der Türkei, von einer Verletzung des Völkerrechts durch die Türkei. Eines Mitgliedsstaates der NATO. Nach der einzig wirklich interessanten Frage Illners, worin denn nun der Unterschied bestünde was den Russen Sanktionen einbrachte, musste Röttgen nach Worten suchen, rettete sich in allgemeinem Palabber zu Russland, um einer konkreten Antwort zu entfliehen. Illner ließ das zu, selbst gegen drn Datz, dssd die Russen ja die Krim besetzt haben, wandte sie nicht ein, dass die Türken sanktionslos Nord-Zypern besetzt halten. Somit wurde wieder eine Sendung ein Übereinstimmungsgesülze; für mich war nicht mal erkennbar, worin der Unterschied zwischen Roth u. Röttgen bestand. Abschaffen solche Sendungen. Als tapferer Zuschauer bekam ich wieder vorgeführt: Ein NATO-Mitglied kann sanktionslos in fremde Länder einmarschieren, über die Opfer wird geschwiegen, dort seine Fahnen hissen u. weiterhin Nord-Zypern besetzt halten, ohne dssd überhaupt über Sanktionen nachgedacht wird. Für das Vorführen dieser verlogenen Politik sollten unsere Zwangsbeiträge nicht mehr genutzt werden. Und, dass ich Grüne schon lange nicht mehr wähle, dass das richtig ist, bestätigte mir der Aufzritt einer Frau Roth. Auch Putin ist nicht Russland, Frau Roth. Aber, scheinheiliges Gerede über den Despoten Erdogan, den sie weder aus der NATO feuern würde noch für einen Abbruch der EU-Verhandlungen eintritt. Hört die Frau sich noch selbst zu?

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cobaea 27.04.2018, 08:24
18.

Zitat von plainchampagne
Warum sollten sich deutsche Unternehmen für die Freilassung eines durchaus umstrittenen Journalisten einsetzen? Das ist doch wirklich Aufgabe unserer zahlreichen, gut bezahlten Politiker und Behörden.
Die Unternehmen sollen sich nicht für einen Journalisten speziell einsetzen, sondern für die Einhaltung demokratischer Werte - zu denen unverzichtbar die Pressefreiheit gehört. Und die wiederum ist nicht auf "unumstrittene" sprich: allen gefallende, unkritische Journalisten begrenzt. Die Türkei bzw. Etdigans Regierung beschränlt ihre Verfolgung auch nicht auf einen einzigen Journalisten, sondern hat dafür gesorgt, dass die Pressefreiheit in der Türkei nicht mehr existiert und neben ein paar deutschen vor allem viele türkische JournalistIn nen im Knast sitzen. Dazu dürften auch deutsche Unternehmen durchaus mal ein Wort verlieren - aber klar, das könnte ja den Profit schmälern.

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foreigner99 27.04.2018, 08:36
19. EU-Beitrittsgespräche beenden?

Ach je Frau Roth, Ihre Geographiekenntnisse scheinen überschaubar zu sein. Die Türkei gehört so wenig zu Europa wie Berlin zu Afrika.

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