Forum: Kultur
Depardieu-Komödie "Verliebt in meine Frau": Der Samen ist schon schwarz vor Lust
Christine Tamalet

Zwei Paare, ein Spargelessen, ein Schoko-Cumshot - und viele geile Männerfantasien: Die französische Komödie "Verliebt in meine Frau" tut ganz raffiniert und bildungsbürgerlich, ist aber ein ekelerregender Film.

Seite 6 von 7
undog 11.10.2018, 11:44
50. Die Komödien aus Frankreich über Spiesser

Zitat von glasperlenspieler
Alles wie gehabt. Keine der Frauen passt zu den männlichen Hauptdarstellern. Alle mindestens 20 Jahre jünger und alle eine um Klassen bessere Optik. Realität bei denen, die sich das Statussymbol Frau leisten können und Traum aller alten unattraktiven Männer, die sich ihren Traum dann vielleicht doch aus Thailand kaufen. Von daher dürfte der Film die gesellschaftliche Altmännerrealität oder besser gesagt Phantasie der Spießer doch widerspiegeln.
waren schon immer die besten. Vielleicht kommt demnächst eine über einen sich ekelnden Filmkritiker, der sich immer mehr in die Hände von verruchten Frauen begibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ancoats 11.10.2018, 11:45
51. Hoppla...

Einer hat hier auf jeden Fall eigenartige Fantasien, und das ist der Autor. Was für ein pseudo-banal-freudianische Quark (Schokosoße im Gesicht einer Frau, hoha!). Ich sag mal: der Schreiber ist noch jung - aber stilistisch gar nicht mal schlecht, das wird noch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
annettehexx 11.10.2018, 11:58
52. Klaro

Ist ja klar, dass die Kerle sich hier wieder mal derbe angegriffen fühlen und von #metoo-Hyssterie faseln. Niveau: Klar stehe ich auf Frauenbewegung, sie soll ja nicht einfach reglos rumliegen, wenn wir schnackseln. Es ist gut und richtig und legitim, einen Film unter solchen Gesichtspunkten zu schauen und zu bewerten. Es ist gut und richtig, darüber uneins zu sein und das zu vertreten. Es ist total beschissen, wenn ein feministischer oder weiblicher Blickwinkel dargestellt wird und die Männer sich alle in ihrer Männlichkeit bedroht fühlen. Seid doch endlich mal richtige Kerle und stellt euch dem Kram, statt immer alles wegzunörgeln. Dann wirds auch beim Sex besser!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
polza_mancini 11.10.2018, 12:20
53. Hmmm...

Zitat von annettehexx
Ist ja klar, dass die Kerle sich hier wieder mal derbe angegriffen fühlen und von #metoo-Hyssterie faseln. Niveau: Klar stehe ich auf Frauenbewegung, sie soll ja nicht einfach reglos rumliegen, wenn wir schnackseln. Es ist gut und richtig und legitim, einen Film unter solchen Gesichtspunkten zu schauen und zu bewerten. Es ist gut und richtig, darüber uneins zu sein und das zu vertreten. Es ist total beschissen, wenn ein feministischer oder weiblicher Blickwinkel dargestellt wird und die Männer sich alle in ihrer Männlichkeit bedroht fühlen. Seid doch endlich mal richtige Kerle und stellt euch dem Kram, statt immer alles wegzunörgeln. Dann wirds auch beim Sex besser!
...soll eine Filmbewertung nicht dem Leser in erster Linie ermöglichen, sich über den groben Inhalt und die handwerkliche Umsetzung zu informieren? Kann man z.B. nicht einfach schreiben, dass in diesem Film (mal wieder) dicken, alten Männern eine sehr gut aussehende Frau zur Seite gestellt werden muss, um eine insgesamt sehr seichte Story künstlich aufzupeppen? Und der Schnit ist Müll, die Kostüme schlecht, was weiß ich. Wäre doch auchreichend.

Wovon mir als "richtigem Kerl" eben schlecht wird, ist mal wieder dieser gestelzte Versuch des betreuten Denkens. Wenn SIE einen feministischen und weiblichen Blickwinkel auf was auch immer haben wollen, dann lesen Sie eben weibliche und feministische Magazine. SPON sollte doch bitte in erster Linie eine Informationsquelle sein, oder? So, genug genörgelt, ich hoffe, jetzt wirds mit dem Sex besser....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
undog 11.10.2018, 13:40
54. "...richtige Kerle und stellt euch dem Kram..."

Zitat von annettehexx
Ist ja klar, dass die Kerle sich hier wieder mal derbe angegriffen fühlen und von #metoo-Hyssterie faseln. Niveau: Klar stehe ich auf Frauenbewegung, sie soll ja nicht einfach reglos rumliegen, wenn wir schnackseln. Es ist gut und richtig und legitim, einen Film unter solchen Gesichtspunkten zu schauen und zu bewerten. Es ist gut und richtig, darüber uneins zu sein und das zu vertreten. Es ist total beschissen, wenn ein feministischer oder weiblicher Blickwinkel dargestellt wird und die Männer sich alle in ihrer Männlichkeit bedroht fühlen. Seid doch endlich mal richtige Kerle und stellt euch dem Kram, statt immer alles wegzunörgeln. Dann wirds auch beim Sex besser!
Welchem "Kram" sollen die Männer sich wie stellen?
Wenn eine Frau meine natürliche Männlichkeit nicht mag, gehe ich einfach weiter. An der natürlichen Weiblichkeit habe ich nichts auszusetzen. Starke, natürliche, entspannte, unideologische Frauen verbreiten Freude. Mit denen kann ich mir solche Filme zusammen ansehen und gemeinsam ablachen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vera gehlkiel 11.10.2018, 13:48
55. @polza_manchini

Zitat von polza_mancini
...soll eine Filmbewertung nicht dem Leser in erster Linie ermöglichen, sich über den groben Inhalt und die handwerkliche Umsetzung zu informieren? Kann man z.B. nicht einfach schreiben, dass in diesem Film (mal wieder) dicken, alten Männern eine sehr gut aussehende Frau zur Seite gestellt werden muss, um eine insgesamt sehr seichte Story künstlich aufzupeppen? Und der Schnit ist Müll, die Kostüme schlecht, was weiß ich. Wäre doch auchreichend. Wovon mir als "richtigem Kerl" eben schlecht wird, ist mal wieder dieser gestelzte Versuch des betreuten Denkens. Wenn SIE einen feministischen und weiblichen Blickwinkel auf was auch immer haben wollen, dann lesen Sie eben weibliche und feministische Magazine. SPON sollte doch bitte in erster Linie eine Informationsquelle sein, oder? So, genug genörgelt, ich hoffe, jetzt wirds mit dem Sex besser....
Zum "State of the Art" von Informationskultur insgesamt gehört es, die sich aufgrund der aktuellen Dynamiken ergebenden Tendenzen gesellschaftspolitischer Natur widerzuspiegeln, wer das "betreutes" Denken nennt, muss eben "Tichys Einblicke" lesen, in der Hoffnung, dort werde noch "unbetreut" geschrieben. Worüber wir lachen ist aber natürlich nichts Statisches, auch nicht das, worüber wir weinen, oder wofür wir uns begeistern können. Ein original Gladiotorenkampf, eine öffentliche Zerstückelung oder Verbrennung, Inquisition, auch eine wilhelminische Militärparade quer durch die Stadt würde die Menschen heute abstossen, nicht mehr zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Romy Schneider kriegt in einem durchaus nicht komplett verfehlten alten Film mit Yves Montand eine Ohrfeige rein, die sich aber gewaschen hat, was ihr im Rahmen der Handlung kaum etwas "ausmacht" - will aber trotzdem keine/r mehr so sehen, schätze ich. Damals kriegten Frauen eben gelegentlich mal eine, wenn der Herr der Schöpfung überfordert und "ungnädig" wurde...leider oder zum Glück, je nach Standpunkt wohl, vergangene Zeiten. Wer meint, diese politische Ebene habe in Komödien nichts verloren, muss eben drauf warten, bis der Spielfilm mit Mario Barth rauskommt. Dass mit Auteuil ein Schauspieler, der schon bei Michael Haneke mitspielte, und mit Depardieu einer, der schon ziemlich starke Filme über die Absurdität des (männlichen) Alterns gemacht hat (Chanson d'amour, Mammuth) hier in den "Verdacht" geraten sind, ein Filmchen zur Relativierung männlichen Elends im Angesicht allgemein drohender Verluste an Paternalität (vulgo Paschahaftigkeit) aus tiefergelegter konspirativer Motivationslage heraus und ungefragt in die Welt gesetzt zu haben, ist eine Option, die man nicht nachvollziehen muss, aber durchaus auf Probe nachvollziehen darf. Dafür werden schliesslich vom Autor handfeste ästhetische Kriterien unter der Hinzuziehung schlüssiger Beispiele benannt. Rätselhaft, wie fast immer, die massiv überzogene männliche Abwehr, die sich mal wieder gar nicht erst mit Versuchen zur Sachlichkeit aufhält, sondern sofort griffige Klischees kolportiert, um alles mutmasslich Bedrohende bis zum Rand und luftdicht abzupacken. Schwach, diese aufgesetzte Stärke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vera gehlkiel 11.10.2018, 14:10
56.

Zitat von Dualist
Auch die lebendigste #MeeToo-Debatte wird nichts daran ändern, dass junge bildhübsche Frauen alte hässliche übergewichtige wohlhabende Trottel heiraten werden. Egal wie wenig sie zusammenpassen. Insofern wohl eine Geschichte aus dem wahren Leben...
Ich war, sogar noch mehr oder weniger knapp minderjährig, mit einem damals achtunddreissigjährigen Mann zusammen, und später mit Mitte dreissig dann mit einem über Siebzig. Es waren beides kurze, aber intensive und vor allem hocherotische Episoden. Und beide Männer waren, ach du Schrecken, auch noch wohlhabend. Der Zweite sogar richtig reich. Allerdings waren diese Männer so alt, wie sie waren, und keine dauerpubertierenden Schokoverspritzer. Mir tut diese regressive Selbstbeschreibung von Männern als ewige Trottel, immer wenn es um den Sex geht, in der Seele weh. Mein derzeitiger Freund ist übrigens zwölf Jahre jünger. Und der mag es wirklich, seine Zunge über meine mit Nutella verzierten Brüste gleiten zu lassen. Und das sogar, obzwar wir beide die einschlägige Werbung mit Jogi Löw und den Frühstücksbutterbroten hassen. Ergo: das "wahre Leben" hängt eher nicht an Klischees. Viel eher schon die "Ware Leben", sprich seichte Kolportagen, welche die Kinokassen klingeln lassen und unserer Gemütsverflachung ungewollt aber nachhaltig Vorschub leisten. Die ganze massive Verkrampftheit der im einschlägigen Kino vorkommenden Sexualität, sieht man mal von einigen gnädigen Ausnahmen wie Lars von Trier ab, zeigt direkt zurück auf die Mentalität der Kund/innen, welche hier bedient werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
polza_mancini 11.10.2018, 14:14
57. Wow,

Zitat von vera gehlkiel
Zum "State of the Art" von Informationskultur insgesamt gehört es, die sich aufgrund der aktuellen Dynamiken ergebenden Tendenzen gesellschaftspolitischer Natur widerzuspiegeln, wer das "betreutes" Denken nennt, muss eben "Tichys Einblicke" lesen, in der Hoffnung, dort werde noch "unbetreut" geschrieben. Worüber wir lachen ist aber natürlich nichts Statisches, auch nicht das, worüber wir weinen, oder wofür wir uns begeistern können. Ein original Gladiotorenkampf, eine öffentliche Zerstückelung oder Verbrennung, Inquisition, auch eine wilhelminische Militärparade quer durch die Stadt würde die Menschen heute abstossen, nicht mehr zu Begeisterungsstürmen hinreissen. Romy Schneider kriegt in einem durchaus nicht komplett verfehlten alten Film mit Yves Montand eine Ohrfeige rein, die sich aber gewaschen hat, was ihr im Rahmen der Handlung kaum etwas "ausmacht" - will aber trotzdem keine/r mehr so sehen, schätze ich. Damals kriegten Frauen eben gelegentlich mal eine, wenn der Herr der Schöpfung überfordert und "ungnädig" wurde...leider oder zum Glück, je nach Standpunkt wohl, vergangene Zeiten. Wer meint, diese politische Ebene habe in Komödien nichts verloren, muss eben drauf warten, bis der Spielfilm mit Mario Barth rauskommt. Dass mit Auteuil ein Schauspieler, der schon bei Michael Haneke mitspielte, und mit Depardieu einer, der schon ziemlich starke Filme über die Absurdität des (männlichen) Alterns gemacht hat (Chanson d'amour, Mammuth) hier in den "Verdacht" geraten sind, ein Filmchen zur Relativierung männlichen Elends im Angesicht allgemein drohender Verluste an Paternalität (vulgo Paschahaftigkeit) aus tiefergelegter konspirativer Motivationslage heraus und ungefragt in die Welt gesetzt zu haben, ist eine Option, die man nicht nachvollziehen muss, aber durchaus auf Probe nachvollziehen darf. Dafür werden schliesslich vom Autor handfeste ästhetische Kriterien unter der Hinzuziehung schlüssiger Beispiele benannt. Rätselhaft, wie fast immer, die massiv überzogene männliche Abwehr, die sich mal wieder gar nicht erst mit Versuchen zur Sachlichkeit aufhält, sondern sofort griffige Klischees kolportiert, um alles mutmasslich Bedrohende bis zum Rand und luftdicht abzupacken. Schwach, diese aufgesetzte Stärke.
haben Sie eigentlich eine eigene Festplatte mit vorbereiteten, inhaltsfreien Aufsätzen oder gehts einfach nicht kürzer?
Sie unterschlagen geflissentlich, dass Sie und die anderen "starken Frauen" die aktuellen Dynamiken und Tendenzen leider gleich mitliefern - nur möchten offenbar (siehe bisherige Forenbeiträge) etwa 95 % nicht unbedingt dabei mitspielen, dass sich eine stinknormale Filmkritik innerhalb der metoo-gender-bubble abspielt.

Btw: wenn eine Frau im Film eine Ohrfeige bekommt, nackt durchs Bild läuft oder gar enthauptet wird, dann will ich das durchaus sehen - wenn es denn einen Bezug zur Story hat... aber danke für Ihren weitergehenden Betreuungsversuch....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
polza_mancini 11.10.2018, 14:27
58. In der digitalen Welt

Zitat von vera gehlkiel
Ich war, sogar noch mehr oder weniger knapp minderjährig, mit einem damals achtunddreissigjährigen Mann zusammen, und später mit Mitte dreissig dann mit einem über Siebzig. Es waren beides kurze, aber intensive und vor allem hocherotische Episoden. Und beide Männer waren, ach du Schrecken, auch noch wohlhabend. Der Zweite sogar richtig reich. Allerdings waren diese Männer so alt, wie sie waren, und keine dauerpubertierenden Schokoverspritzer. Mir tut diese regressive Selbstbeschreibung von Männern als ewige Trottel, immer wenn es um den Sex geht, in der Seele weh. Mein derzeitiger Freund ist übrigens zwölf Jahre jünger. Und der mag es wirklich, seine Zunge über meine mit Nutella verzierten Brüste gleiten zu lassen. Und das sogar, obzwar wir beide die einschlägige Werbung mit Jogi Löw und den Frühstücksbutterbroten hassen. Ergo: das "wahre Leben" hängt eher nicht an Klischees. Viel eher schon die "Ware Leben", sprich seichte Kolportagen, welche die Kinokassen klingeln lassen und unserer Gemütsverflachung ungewollt aber nachhaltig Vorschub leisten. Die ganze massive Verkrampftheit der im einschlägigen Kino vorkommenden Sexualität, sieht man mal von einigen gnädigen Ausnahmen wie Lars von Trier ab, zeigt direkt zurück auf die Mentalität der Kund/innen, welche hier bedient werden.
dürfen Sie alles sein und alles erlebt haben, werte Foristin, auch Einhorn, Programmiererin, Schachgenie - Aber dass ich wegen Ihnen nun morgens von meinen geliebten Schoko-Aufstrich auf Honig werde umsteigen müssen, um diese Bilder aus dem Kopf zu bekommen, verzeihe ich Ihnen so leicht nicht...fast wäre ich geneigt, #metoo zu rufen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vera gehlkiel 11.10.2018, 15:07
59. @polza_mancini

Zitat von polza_mancini
haben Sie eigentlich eine eigene Festplatte mit vorbereiteten, inhaltsfreien Aufsätzen oder gehts einfach nicht kürzer? Sie unterschlagen geflissentlich, dass Sie und die anderen "starken Frauen" die aktuellen Dynamiken und Tendenzen leider gleich mitliefern - nur möchten offenbar (siehe bisherige Forenbeiträge) etwa 95 % nicht unbedingt dabei mitspielen, dass sich eine stinknormale Filmkritik innerhalb der metoo-gender-bubble abspielt. Btw: wenn eine Frau im Film eine Ohrfeige bekommt, nackt durchs Bild läuft oder gar enthauptet wird, dann will ich das durchaus sehen - wenn es denn einen Bezug zur Story hat... aber danke für Ihren weitergehenden Betreuungsversuch....
Entweder verstehen sie die digitale Welt wirklich nicht, oder sie tun nur so, als würde gerade die massive Kritik respektive Abwertung dieses Artikels durch Menschen eines einschlägigen Milieus nicht in erster Linie dazu dienen, die Klickzahlen hochzusetzen. Was mich nicht interessiert, etwa "Tichys Einblicke" oder "Achgut" von Broder, dort surfe ich, allein schon aus Zeitmangel, aber auch wegen ganz allgemeiner Unverträglichkeit, und weil ich vor allem keine Lust habe, solche Blogs aufzuwerten, gar nicht erst herum. Das ist bei ihnen ganz anders, wahrscheinlich suchen sie halbe oder ganze Tage das Internet nach dem weiblichen Orgasmus, Kindergartenbetreuung, Kontroversen über den sexistischen Gehalt etablierter Kunst oder den Gender Pay Gap etc.pp. ab, um überall, im eingebildeten Auftrag der abstrakten "Peergroup", durch nonchalantes Herrschaftswissen zu glänzen. Das immer einzig und allein den einen Zweck hat, das ist bei einem Fussballtrainer nicht anders als wie bei uns Bloggern, ein Gefälle im Sinn einer steilen Hierarchie zwischen Sprechendem und Angesprochenem festzustellen. Was das mit ihrem realen Leben zu tun hat, ist dabei komplett irrelevant. Dass sie, in einer Kneipe etwa, einer Frau wie mir in kaum einer Hinsicht das Wasser reichen können (ausser vielleicht, sie sind, haha, der Kellner), brauche ich gar nicht erst erwähnen, und lassen wir deswegen auch aussen vor, würde ich vorschlagen. Tatsache ist, dass ihre Methodik dermassen veraltet wirkt, dass es einen echt anrühren könnte. Würden sich halt nicht derartig viele Männer so hartnäckig daran anklammern, nicht anders wie Ertrinkende an ein gelbes Schlauchboot. Das allerdings mitten im Nichtschwimmerbecken dahintreibt. Sie bräuchten nur beide Beine vorsichtig tastend nach unten ausstrecken, schon wäre da wieder Grund. Aber leider, die freundlich zugewandte Bademeisterin ist ja nun einmal eine Frau, da kommt es ihnen dann so vor, als würden sie sich eine ganz dumme Blösse geben. Im übrigen, bezogen auf ihnen zweiten Post, hab ich wirklich, ganz sachlich gesagt, ein Paar ziemlich gute Brüste. Klein, aber schön rund, und alles sehr nett anzufassen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 6 von 7