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Depardieu-Komödie "Verliebt in meine Frau": Der Samen ist schon schwarz vor Lust
Christine Tamalet

Zwei Paare, ein Spargelessen, ein Schoko-Cumshot - und viele geile Männerfantasien: Die französische Komödie "Verliebt in meine Frau" tut ganz raffiniert und bildungsbürgerlich, ist aber ein ekelerregender Film.

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polza_mancini 11.10.2018, 15:34
60. Hmmm...

Zitat von vera gehlkiel
Entweder verstehen sie die digitale Welt wirklich nicht, oder sie tun nur so, als würde gerade die massive Kritik respektive Abwertung dieses Artikels durch Menschen eines einschlägigen Milieus nicht in erster Linie dazu dienen, die Klickzahlen hochzusetzen. Was mich nicht interessiert, etwa "Tichys Einblicke" oder "Achgut" von Broder, dort surfe ich, allein schon aus Zeitmangel, aber auch wegen ganz allgemeiner Unverträglichkeit, und weil ich vor allem keine Lust habe, solche Blogs aufzuwerten, gar nicht erst herum. Das ist bei ihnen ganz anders, wahrscheinlich suchen sie halbe oder ganze Tage das Internet nach dem weiblichen Orgasmus, Kindergartenbetreuung, Kontroversen über den sexistischen Gehalt etablierter Kunst oder den Gender Pay Gap etc.pp. ab, um überall, im eingebildeten Auftrag der abstrakten "Peergroup", durch nonchalantes Herrschaftswissen zu glänzen. Das immer einzig und allein den einen Zweck hat, das ist bei einem Fussballtrainer nicht anders als wie bei uns Bloggern, ein Gefälle im Sinn einer steilen Hierarchie zwischen Sprechendem und Angesprochenem festzustellen. Was das mit ihrem realen Leben zu tun hat, ist dabei komplett irrelevant. Dass sie, in einer Kneipe etwa, einer Frau wie mir in kaum einer Hinsicht das Wasser reichen können (ausser vielleicht, sie sind, haha, der Kellner), brauche ich gar nicht erst erwähnen, und lassen wir deswegen auch aussen vor, würde ich vorschlagen. Tatsache ist, dass ihre Methodik dermassen veraltet wirkt, dass es einen echt anrühren könnte. Würden sich halt nicht derartig viele Männer so hartnäckig daran anklammern, nicht anders wie Ertrinkende an ein gelbes Schlauchboot. Das allerdings mitten im Nichtschwimmerbecken dahintreibt. Sie bräuchten nur beide Beine vorsichtig tastend nach unten ausstrecken, schon wäre da wieder Grund. Aber leider, die freundlich zugewandte Bademeisterin ist ja nun einmal eine Frau, da kommt es ihnen dann so vor, als würden sie sich eine ganz dumme Blösse geben. Im übrigen, bezogen auf ihnen zweiten Post, hab ich wirklich, ganz sachlich gesagt, ein Paar ziemlich gute Brüste. Klein, aber schön rund, und alles sehr nett anzufassen.
Tichy und Broder standen bislang nicht auf meiner Lese-Liste, weil ich - Sie werden es kaum glauben - mit rechtslastigen Idioten nichts gemein habe. Aber das macht Ihre Welt und Ihre Ansichten natürlich einfacher, jemanden in diese Ecke zu schieben.
Und sich dann anhand meiner bisherigen Beiträge ein Bild über mein Privatleben machen zu wollen, ist schon arg billig - ich wiederum bin bei Ihren 2.500 Einträgen nicht geneigt, auch nur ansatzweise mal reinzuschauen. Aber sicher gibt es dort noch weitere, aufregende Geschichten der heißen, intellektuellen Superfrau zu entdecken. Jetzt haben Sie mir neben Nutella sogar die Lust auf Kneipenbesuche verhagelt.

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vulcan 17.10.2018, 22:23
61.

Ich dachte, hier geht es um eine Filmkritik (die, nebenbei bemerkt, genau das liefert, was ich erwartet habe - eine moralinsaure, genderpolitisch-en vogue 'korrekte' Betrachtung innerhalb einer extrem drögen Schablone, wie sie wohl derzeit sein muss. Ich denke, man kann es sich alsbald sparen, hier derlei überhaupt zu lesen; es sei denn, es geht um Tom & Jerry), warum muss ich dann hier die narzisstischen Eigenbetrachtungen von Frau Gehlkiel finden, die mich nicht die Bohne interessieren und mit dem Thema absolut nichts zu tun haben?
Der Inhalt: Das lustige Unwort 'Fremdschämen' kommt mir in den Sinn, aber vielleicht reicht 'peinlich' auch...

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