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Deutsche Kleiderordnung: Das Rudel frisst, was anders aussieht

Warum kleiden sich die Deutschen eigentlich so öde und ertragen so gar kein Stilbewusstsein? Weil sie nicht auffallen wollen. Hätten sich zum Beispiel die Piraten wie AfDler gekleidet, sie säßen heute im Parlament.

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hesse 18.10.2014, 12:12
1. Schon lange Tatsache.

Die Leute sind zwar angezogen, aber nicht gekleidet.

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andre_22 18.10.2014, 12:16
2. Liebe Frau Berg!

Stil ist das Ende vom Besen! Und schliesslich haben es die Grünen ja auch geschaft trotz Schafwollpulli, Palestinenser Schal und Turschuhen ins Parlament einzuziehen! Könnte es nicht doch daran liegen das Parteien wie zb. die Piraten einfach keinen Plan hatten? Nach dem Motto ,die Piraten sind zwar lustig aber Sinnfrei? Andere Frage? Müssen wir jeden Blödsinn totdiskutieren!?

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doskey 18.10.2014, 12:16
3. Naja...

Den Miss-Erfolg der Piraten auf deren Kleidung zurückführen, das ist doch sehr blauäugig. Was war denn mit den Grünen, z.B... ?

Sorry, aber dieser Artikel ist einfach nur peinlich. Als Satire wuerde er noch halb durchgehen.

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Xangod 18.10.2014, 12:16
4. Glaubt Frau Berg das wirklich?

Die Piraten waren zwar nun wahrlich keine Stilikonen, ich erinnere mich noch an die Sandalen mit selbstgestrickten Socken von dem Ponander. Aber deswegen habe ich die Piraten bei aller anfänglicher Sympathie nicht nicht gewählt, obwohl ich eine Alternative zu den entsetzliche Altparteien gesucht habe. Es lag schlicht daran, weil die Piraten außer ausgerechnet die Aufhebung des Urheberechtes (nicht nur meine Existenzgrundlage) überhaupt keine politischen Themen hatten. Nur irgendetwas diffus-linkes und ein bißchen Netzbla,bla. Davon gibt es aber in D mehr als genug. Nun gibt es aber Gott sei Dank die AfD. Die haben genau die Themen, an die sich die Altparteien nicht heranwagen. Mögen auch die Klamotten auch von C& A sein!

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zynik 18.10.2014, 12:16
5.

Schön beobachtet, Frau Berg. Umgekehrt stellt sich die Frage, wäre die Bankenrettung genauso alternativlos gewesen, wenn die Vertreter der Banken und der ökonomischen Forschung nicht so "seriös" gekleidet daher gekommen wären? Die Uniformiertheit hat System und hat sich längst in den Köpfen festgesetzt. Ich muss da immer an Momos graue Herren denken. Fehlen nur die Zeitzigarren.

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Atheist_Crusader 18.10.2014, 12:17
6.

Ich finde es auch merkwürdig, was sich da als Kleiderordnung für Öffentlichkeits- oder auch bloß Büroarbeit durchgesetzt hat. Das ist aber kein deutsches Phänomen, sondern ist praktisch global zu finden. Auf den Straßen sehen die Leute aus wie sie wollen, aber je weiter es nach oben geht, desto gleichförmiger wird es. Von ein paar kleinen Ländern in Afrika und Asien mal abgesehen fiele mir spontan kein bekannter Politiker ein, der ohne Anzug und Krawatte auskommt.
Gerade Krawatten, diese Pest von einem Kleidungsstück. Irgendwo zwischen Hundeleine und Phallussymbol und unpraktisch bis zum Gehtnichtmehr. Und da gibt es ernsthaft noch Leute, die sich über unpraktische weibliche Accessoires lustig machen.

Aber ich schätze, niemand vertraut einem Politiker im Sweatshirt. Die müssen ja die Illusion aufrechterhalten, dass sie nicht die gleichen unsicheren, halbkompetenten Stümper sind wie die Leute auf der Straße.

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Abronzius 18.10.2014, 12:19
7. Piraten und AfD-Bekleidung

Lag es bei den Piraten nur am äußerlichen Aufzug oder an den linksradikalen Thesen( antideutsche Fraktion)?Und bei der AfD: Lag es wirklich nicht daran- wie Gabriel meinte - dass ein paar alte Männer um ihr Geld fürchteten( also knallharte materielle Interessen als Wahlmotiv).Die Story mit der Bekleidungsordnung stellt meines Erachtens die deutschen Wähler in die Ecke der Doofies.. zu Unrecht.

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Pixopax 18.10.2014, 12:20
8.

Na, schauen Sie sich doch einmal an, was es da für den Herren zu kaufen gibt. Grau, Schwarz, Dunkelblau, Anzug Anzug Anzug. Was anderes fällt den Modeschöpfern seit 300 Jahren nicht ein.

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madtv 18.10.2014, 12:21
9. Sorry, das ist Blödsinn

die Piratenpartei ist am grenzenlosen Egoismus einiger Mitglieder bis in die Führung (Klick mich...pffff) kaputt gegangen, und an ihrer hilflosen Reaktion auf die Snowden Enthüllungen, und Herr Friedman hat seinen Abstieg seinem zweifelhaften Privatleben zu verdanken, nicht seinem Schneider. Dass Hass, Angst und Neid aus der gleichen Ecke kommen und sich einander bedingen ist natürlich unbestritten.
Jetzt warte ich auf die Schlaumeier, die hier gleich den Deutschen an sich geisseln, und sich in ihrer angeblichen Toleranz baden.

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