Forum: Kultur
Deutsche Traditionen: Nach alter Väter Brauch und... bitte?
DPA

Was wird aus Deutschland, wenn immer mehr Menschen einwandern? Und was aus seinen guten alten Traditionen? Bevor wir uns darüber Sorgen machen, sollten wir wissen: Deutsche Kultur ist weder besonders alt noch besonders deutsch.

Seite 2 von 52
Ich heisseAnders 06.12.2015, 17:17
10. Coca Cola..

wird traurig sein, wenn wir den Weihnachtman abschaffen, schließlich hat das Unternehmen ihn erfunden.

Beitrag melden
poetnix 06.12.2015, 17:18
11. Kleinnationalinskis

Der zu beobachtende Rückzug europäischer Staaten auf kleinnationalistische Strukturen, ist ein provinzieller
Offenbarungseid in der Globalisierung.

Er schadet den europäischen Völker in der immer dichter werdenden Vernetzug der Welt und ist ein Rückfall auf Provinztraditionen, wie "Eichenwald, Liedgut, Trachten etc.", was man heute kleingeistig
als Kulturgut bezeichnet.
Vergessen scheint, dass es wesentlich mehr auf gemeinsame Denkstrukturen ankommt, die sich besonders für Europäer aus dem Denken der griechischen Philosophie ergeben.

Daneben könnte jeder im engen Europa 100 Km weiter
ein "Ausländer" sein, wenn mit den Tausend Kriegen
andere Grenzen festgelgt worden wären.

Beitrag melden
taglöhner 06.12.2015, 17:19
12. Dönerpizza

Nun ist der Kreis derer, die Knödel, Haxe und Christbaum bedroht sehen wohl eher überschaubar.

"Wir" machen uns bestimmt keine Sorgen darum.

Ausgeräumt werden müssen Ängste vor Nebengesellschaften, totalitärem Gedankengut, um Aufklärung, Laizismus, Emanzipation, die innere Sicherheit und Sozialabbau bzw. -Stagnation. Egal, wie jung solche "Traditionen" hier verankert sind.

Beitrag melden
cherrypicker 06.12.2015, 17:21
13. Alles richtig, aber dennoch am Thema vorbei

Natürlich werden Traditionen immer neu ausgehandelt. Gay-Pride-Paraden gehörten vor 50 Jahren gewiss noch nicht zur deutschen Pop-Kultur, heute aber schon. Und ich habe überhaupt nichts gegen orientalische Küche, die schmeckt ganz hervorragend. Aber ab und an dürfen es halt auch Schweinswürstel sein. Genau damit haben aber manche Migranten ein Problem, ebenso wie mit nackten Hintern auf Werbeflächen, nur so als Beispiel. Das Problem ist doch nicht unsere angebliche Intoleranz, sondern die Intoleranz derjenigen, denen wir uns gegenüber tolerant aufführen wollen/dürfen/sollen. Ich warte auf den Tag, an dem sich ein Muslim darüber beschwert, dass ihn lautes Kirchengeläute beim Beten stört. Ganz nebenbei: Dasselbe gilt auch für christliche Fanatiker und links-grüne Zwangsbeglücker, rohkost-faschistische Gesundheitsapostel, militante Tierschützer oder sendungsbewusste Veganer: kurz, um alle Spaßbremsen da draußen, die meinen, ihren Mitbürgern das Leben diktieren zu dürfen. Denn die Besserwisser sind die wahren Intoleranten. Vor mir aus dürfen alle leben, wie sie wollen. Nur sollen sie mir bitte nicht mit ihrem Sendungsbewusstsein auf den Wecker gehen. Danke.

Beitrag melden
Linda2014 06.12.2015, 17:23
14. Sonnenwende

Die Sonnenwende, bei Weihnachten geht es um die Wintersonnenwende, wird seit Ewigkeiten gefeiert. Das Weihnachtsfest wurde kurz nach der Wintersonnenwende (21. + 22.12.) festgelegt.

Im Grunde genommen gibt es somit keinen kirchlichen Ursprung und auch Hitler tauchte erst Tausende nach den Sonnenwendfeiern auf...
Das Fest (die Wintersonnenwende) kann somit von jedem gefeiert werden, geht es doch um die Sonne:)

Mit Weihnachten haben wir auch nichts am Hut, aber was spricht gegen den Sonnenkalender?

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende

Und falls daraus nun auch wieder ein angebliches Nazifest gemacht werden soll: Die Nazis waren Christen und feierten Weihnachten!

Beitrag melden
dresdner1970 06.12.2015, 17:24
15. Sehr richtig

Ich finde den Artikel sehr gut getroffen, den viele der vermeintlich "deutschen" Traditionen haben wirklich nur regionale Ausprägung. Wenn ich Faschingsumzüge sehe, die Osterreiter in der Lausitz oder das Oktoberfest dann denke ich als "Deutscher" immer nur "interessant, dass das auch Deutschland sein kann, aber es ist nichts für mich." Tut mir leid ich kann einfach nicht das Geringste mit der Faschingshysterie der Rheingegend oder mit dem Wettsaufen auf dem Oktoberfest anfangen. Am ehesten schaue ich mir dann noch die schönen Osterreiter an, die sind wenigstens auch optisch ansprechend. Dies alles sind dennoch nur regionale Spezialitäten, die sich so auch nie deutschlandweit durchgesetzt haben, einfach weil die Menschen in anderen Gegenden sich damit nicht identifizieren können und wollen. Befremdlich finde ich hierbei eher, dass manche Leute reflexartig losheulen, wenn man gegen vermeindliche Traditionen ist. Wenn man selber Traditionen pflegt, ist das in Ordnung, nur sollte man den anderen auch erlauben, diese zu ignorieren.
Weihnachten ist dafür ein gutes Beispiel. Ja wir sind ein, historisch gesehen, christlich geprägtes Land, doch mal ehrlich, warum wohl gehen immer weniger Leute in die Kirche, weil sie mit Religion und christlichen Traditionen nichts mehr anfangen können. Nur an Weihnachten und Ostern sind die Kirchen voll. Ich gehe auch nur am 24.12. in die Kirche, weil ich meiner Oma eine Freude machen möchte. Ansonsten sind Kirchen für mich nur architektonisch interessante Gebäude, die ich mir nur von innen anschaue, ob die Ausschmückung und den Baustil zu bewundern.

Beitrag melden
sean100 06.12.2015, 17:28
16. Oh mein Gott!

Traditionen die in Wirklichkeit keine sind? Wie weit sollen wir denn noch gehen? Ich bin Jahrgang `62 und mit Traditionen aufgewachsen. Gerade die Festtage empfand ich als Warm und geborgen! Als Freude, die Jahr für Jahr statt gefunden hat!
Mir ist es egal, was hier irgend jemand schreibt! Für mich ist es Tradition. Und es war für meine Eltern und Großeltern Tradition!
Und jetzt soll ich meinen Kindern oder meinem Kind beibringen, das es nicht so ist? Aus reiner Rücksicht, nicht Menschen zu verletzen die einen anderen Glauben haben?
Wo bitte bleibt der Respekt? Wenn ich in einem anderen Land leben möchte und selbst dort nur meinen Urlaub verbringen will, so muss ich doch die dortige Lebensgewohnheit und Religion respektieren!!! Ich kann doch nicht erwarten, das sich alles mir anpasst!
Wir wollen niemanden verletzen. Geht das soweit das wir uns selbst verletzen? Uns und unsere Traditionen aufgeben?
Wenn hier z. B. ein St. Martins Tag gefeiert wird, dann ist es der ST. Martins Tag und kein Sternnudelsuppentag! Es wird niemand gezwungen mit zu feiern! Genauso wenig wie ich gezwungen werde, den Ramadan einzuhalten! Jedem das seine, sage ich! Punkt!

Beitrag melden
Wetterumschwung 06.12.2015, 17:28
17. Tendenziöser Artikel

Nicht alt? Mir hat es die letzten 50 Jahre so gefallen. Deutschland ist trotz zweier verlorener Kriege ein gut funktionierendes christliches Land. Das ist mir Tradition genug.

Da woher die Menschen jetzt zu uns kommen liegt alles in Trümmern, herrscht Not. Was sollen wir also gegen was tauschen oder ändern, weil diese Menschen uns kommen?

Aber wie die Vorredner schon festgestellt haben. Tendenziöser Artikel. Immer weiter immer wieder.

Beitrag melden
Normaler Wutbürger 06.12.2015, 17:28
18. Mal wieder ...

... gehts um die Deutschen und derer befindlichkeiten, die ja eigentlich völlig übertrieben und unsinnig sein sollen. Wie immer profiertieren wir ja von allem "neuen", in diesem Fall nun mit überarbeiteter Tradition.

Wann werde ich mal einen Artikel erleben, der unseren Migranten und Neubürgern ans Herz legt, ihre eigenen Traditionen zu hinterfragen, und ihrer Religion den Stellenwert der Deutschen anzupassen, nämlich einen untergeordneten.

Beitrag melden
eisbärchen_123 06.12.2015, 17:29
19. Wie durchschaubar....

Wieder mal ein Artikel mit der Kernaussage: "Deutsche Werte und Traditionen sind allesamt Mist! Habt deshalb keine Angst vor Veränderungen ihr Angsthasen." ....Warum nur versucht man uns die aufgezwungene, brachial mit der Brechstange herbeigeführte Veränderung nur so dermaßen schmackhaft zu machen, wo doch eine Islamisierung angeblich überhaupt nicht stattfindet??

Beitrag melden
Seite 2 von 52
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!