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Deutsches Nationalgericht: Donnerstag muss Dönerstag werden
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Der Döner ist längst mehr als ein Imbiss - er ist ein demokratischer Lackmustest. Wer ihn isst, ohne sich dafür zu schämen oder um sich zu ballern, steht zum Einwanderungsland Deutschland.

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hahnenbusch 17.10.2019, 16:15
110. Was soll das

Die Rechten sind diejenigen, die sich über das Dönermotiv aufregen. Bin ich jetzt ein Rechter? Fremdenfreundlichkeit ist jener der Döner isst? Kann man also am Essen das hohe Maß an Migration zum türkischen oder deutschen erkennen. Da bin ich doch lieber die beleidigte „Leberwurst“. Das ist ein Niveau.

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sven2016 17.10.2019, 16:22
111. Und ich dachte bisher, Bananen waren

der erste Kauf im Westen ...

Aber da ich noch nie einen gegessen habe, bin ich auch nicht fachinformiert.

„Dönertag“ wäre genauso albern wie „Currywursttaf“ oder der katholische Fisch-Freitag.

Man muss doch nicht jeden Aspekt hypen.

Esst, was ihr wollt und lasst die Ideologie weg.

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PriseSalz 17.10.2019, 16:24
112. In den çöp!

Dieser Artikel machte genau das was er anderen vorwirft: Nationales Geschwurbel. Weil es aus der Türkei kommt, geht es nicht unter der Umbenennung eines Tages der Woche in Deutschland. Sehr geehrte Frau Ataman, den Glatzen spielt genau so eine Aussage in die Karten, ist Ihnen das eigentlich bewusst? 'Migranten fordern türkische Bezeichnung für deutschen Wochentag'. Diesen Artikel könnte man übrigens genau so schreiben, Döner durch Pizza und türkisch durch italienisch ersetzt, oder durch Gyros, oder was sonst noch und gehört deshalb, ja, genau, in den çöp.

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leseoma 17.10.2019, 16:26
113.

Ich bin schon sehr alt, aber ich liebe Döner! Allerdings kann ich ihn nicht essen, ohne mich vollzukleckern, manierlich geht es nicht, und sonst schmeckt er auch nicht richtig. Also hole ich ihn und esse ihn zuhause, aber mit Genuß.

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gg0815 17.10.2019, 16:29
114.

Zitat von iris b.
Glauben Sie, Ihre Anti-Islam-Haltung sei besser als Antisemitismus?
Antiislamisch soll das sein ? Nein das sind lediglich Tatsachen.
Mit dem Islam hat das nichts zu tun. Das sagen ausreichend gläubige Muslime in meinem Umfeld.

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OhMyGosh 17.10.2019, 16:32
115.

Ja, Deutschland i s t Einwanderungsland Aber den Döner-Test verweigere ich dennoch. Ich mag Döner einfach nicht, ebenso wenig wie Gyros. Allein schon der Geruch. Wenn schon Teigtasche mit Füllung, dann eine Falafel. Habe sie mit 19 Jahren während eines mehrwöchigen Studienprojektes in Jerusalem entdeckt und bin dem Zeug sofort verfallen. Auch im jüdischen Viertel in Paris ist eine Falafel oder auch zwei immer eine Pflicht, der ich begeistert nachkomme.

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willnurwassagen 17.10.2019, 16:37
116. die können besser

Leider wird die türkische Küche hierzulande auf Döner reduziert( für Deutsche wohl vollkommen ausreichend). Der Besuch in einem guten türkischen Restaurant lohnt sich immer. Man wird mit einem guten Angebot und noch besserem Service belohnt. Teuer ist es auch nicht, probiert`s mal aus!

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iris b. 17.10.2019, 16:44
117. Worum geht es hier eigentlich?

Es geht doch nicht darum, ob man Döner nun mag oder nicht und aus welchem Grund diese persönliche Vorliebe oder Abneigung denn nun vorhanden ist. Es geht nicht um Gammelfleisch, auch nicht um das Essen von Fleisch generell, es geht nicht um Erdogan und es geht schon gar nicht um Bratwurst.

Der "Dönerstag für Diversität", wie die Autorin im letzten Absatz präzisiert, würde ein Zeichen setzen. Ein Zeichen der Solidarität der deutschen "Eingeborenen in fünfter Generation" mit den hier lebenden Muslimen. Und nicht nur mit den Muslimen - Gyros geht auch, wie die Autorin betont - sondern ein Zeichen dafür, dass die Deutschen für ein weltoffenes Land sind. Der Döner eignet sich deshalb dafür, weil er von so vielen Deutschen - sogar Nazis - gern verspeist wird. Wer ihn nicht mag, bestellt sich im Döner-Imbiss einfach etwas anderes und setzt so ein Zeichen.
Welcher Rechtsradikale wird einen Döner-Imbiss noch angreifen, wenn er damit vor allem Deutsche aller Schichten, Glaubens- oder Nichtglaubens-Richtungen (oder mit dessen Worten "sein eigenes Volk") angreift?
Der Dönerstag für Diversität wäre der beste Schutz für andere Kulturen/Ethnien.
Und wenn man jetzt noch ein bisschen weiterdenkt, sollte jeder Tag ein "Dönerstag" sein. Damit ist nicht gemeint, dass jeder jeden Tag einen Döner essen soll. Man könnte auch gemeinsam mit dem türkischen/kurdischen/arabischen/griechischen Nachbarn am Freitag Bratfisch oder am Samstag Brathähnchen essen (soll ähnlich beliebt sein wie Bratwurst).

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gg0815 17.10.2019, 17:10
118. niedlich ..

Zitat von iris b.
Welcher Rechtsradikale wird einen Döner-Imbiss noch angreifen, wenn er damit vor allem Deutsche aller Schichten, Glaubens- oder Nichtglaubens-Richtungen (oder mit dessen Worten "sein eigenes Volk") angreift?
bei Terroristen findet sich definitiv in allen jenen die Hassgestalt welche angegriffen oder gar ausgelöscht werden muss. Auch in letzter Zeit kann man das in allen terroristischen Lagern beobachten.

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phg2 17.10.2019, 17:15
119.

Zitat von iris b.
Es geht doch nicht darum, ob man Döner nun mag oder nicht und aus welchem Grund diese persönliche Vorliebe oder Abneigung denn nun vorhanden ist. Es geht nicht um Gammelfleisch, auch nicht um das Essen von Fleisch generell, es geht nicht um Erdogan und es geht schon gar nicht um Bratwurst. Der "Dönerstag für Diversität", wie die Autorin im letzten Absatz präzisiert, würde ein Zeichen setzen. Ein Zeichen der Solidarität der deutschen "Eingeborenen in fünfter Generation" mit den hier lebenden Muslimen. Und nicht nur mit den Muslimen - Gyros geht auch, wie die Autorin betont - sondern ein Zeichen dafür, dass die Deutschen für ein weltoffenes Land sind. Der Döner eignet sich deshalb dafür, weil er von so vielen Deutschen - sogar Nazis - gern verspeist wird. Wer ihn nicht mag, bestellt sich im Döner-Imbiss einfach etwas anderes und setzt so ein Zeichen. Welcher Rechtsradikale wird einen Döner-Imbiss noch angreifen, wenn er damit vor allem Deutsche aller Schichten, Glaubens- oder Nichtglaubens-Richtungen (oder mit dessen Worten "sein eigenes Volk") angreift? Der Dönerstag für Diversität wäre der beste Schutz für andere Kulturen/Ethnien. Und wenn man jetzt noch ein bisschen weiterdenkt, sollte jeder Tag ein "Dönerstag" sein. Damit ist nicht gemeint, dass jeder jeden Tag einen Döner essen soll. Man könnte auch gemeinsam mit dem türkischen/kurdischen/arabischen/griechischen Nachbarn am Freitag Bratfisch oder am Samstag Brathähnchen essen (soll ähnlich beliebt sein wie Bratwurst).
Der Nazi geht dann aber nicht mehr Döner essen und dann.......?
Vielleicht sollte nicht immer alles politisiert werden, wer hat denn schon Lust und Laune gleich ein Statement zu geben wenn er irgendwo was essen geht?
Klar, in einen Dönerladen in dem ein Erdogan Bild hängt würde ich nicht gehen und in ne' Kneipe wo ne'n Höcke Bild hängt auch nicht.
Aber ansonsten?

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