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Deutschland im Wandel: Für die offene Gesellschaft
DPA

Viele halfen, als die Geflüchteten kamen. Jetzt wird der Sommer 2015 von rechts als Staatsversagen verunglimpft - dabei war ein das Gegenteil: ein Staatsgelingen, findet SPIEGEL-Autor Georg Diez. Hier ein Auszug aus seinem neuen Buch.

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so-long 17.09.2018, 11:25
1. Pfeifen im Wald

Schönreden hilft nichts. Jeder, der PRAKTISCHE Erfahrung im persönlichen Umgang mit den Flüchtlingen hat, weiß, dass da noch gewaltige Probleme warten. Nur sind bis dahin alle jetzt dafür Verantwortliche längst von der politischen Bühne verschwunden. Details erwünscht? Lieber nicht.

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vox veritas 17.09.2018, 11:26
2.

Ich hätte nicht gedacht, daß der Spiegel Online seinen Autoren Platz einräumt, um für die eigenen Bücher Werbung zu machen.

Man sollte dann aber den Artikel zumindest als Werbung kennzeichnen.

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Nachtsegler 17.09.2018, 11:28
3. Warum ein anderes Land?

Deutschland, so wie es ist, möchten es die meisten Deutschen haben.

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advocatus diaboĺi 17.09.2018, 11:36
4. Ein interessanter Artikel

aber ist da nicht auch zu viel Schwarzmalerei? Gerade hat Spon auf eine Studie hingewiesen, nach der der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung der Situation 2015 positiv gegenübersteht und die großen Chance der Einwanderung für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung des Landes begreift. Man sollte sich nicht von den Schreihälsen auf der Straße, den ewig gestrigen Politikern und den "intellektuellen" Brunnenvergiftern blenden lassen. Nicht wer am lautesten schreit, repräsentiert auch die Mehrheit im Land.

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Hammelinda 17.09.2018, 11:47
5. Kein Versagen ist noch lange kein Gelingen

Ist es nicht genau diese extreme Dissonanz in der Wahrnehmung, die das Land gerade auseinander reißt? Die eine Seite sieht ein totales Versagen - und Herr Diez ein buntes Gelingen. Am Ende ist es vielleicht doch eine etwas komplexere Angelegenheit.

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Entgrenzt 17.09.2018, 12:03
6. Einfach Elfenbeinturmhaft

Dass ausgerechnet auf Spiegel online immer nur zwischen Schwarz und Weiß unterschieden wird, wo man doch gerade die Simplifizierung komplexer Vorgänge den Populisten anhängen will, finde ich persönlich langsam ziemlich entlarvend. Tatsächlich gibt es eine Vielzahl zu berücksichtigender Faktoren die auch bei dieser Betrachtung wieder unter den Tisch fallen sollen.

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Barças Superstar 17.09.2018, 12:05
7. Offene Gesellschaft ...

... oder Geschlossene Anstalt. Wir haben die Wahl. Jedem AfD-Wähler sollte man Zugang zu Leistungen verwehren, die die Menschen mit Migrationshintergrund habebn, erbringen. Dann stünde für die Chauvinisten aber viel still, bzw. nicht zur Verfügung. Ich würde den Politikern raten, nicht die AfD Politiker im Parlament anzugreifen (das ist nur Futter für die) sondern deren Unterstützer und Wähler bloßzustellen. Einleitender Satz jeweil: " Wie blöd muss man eigentlich sein, um ....". Das wirkt.

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gis 17.09.2018, 12:05
8. Die Grenzen sind

schon lange nicht mehr offen. Orban, Erdogan und Salvini machen für uns die Drecksarbeit und wir können uns weiter für die Guten halten. Wie sähe die Situation wohl aus, wenn weiterhin 10000 am Tag zu uns gekommen wären? Ich gebe so-Long Recht. Wir haben schon gewaltige Probleme, die noch mit der gut laufenden Wirtschaft, kaschiert werden können. Die kriminellen Araber-Clans sind in den 80er Jahren zu uns als Flüchtlinge gekommen. Jetzt kommen hundertausende junger Männer aus Krisengebieten zu uns. Es ist mehr als wahrscheinlich, dass sich daraus auch wieder kriminelle Strukturen aufbauen werden.

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im_ernst_56 17.09.2018, 12:06
9.

Der Auszug aus dem Buch lässt nicht darauf schließen, dass das Buch von Herrn Diez auf empirischen Untersuchungen beruht. Vielmehr hat Herr Diez wohl wieder "philosophiert". Und noch was: Deutschland ist keine Insel. Entwicklungen wie bei uns gibt es schon längere Zeit in den westlich und nördlichen Nachbarländern. Ich befürchte, dass der Erkenntnisgewinn aus dem Buch von Herrn Diez eher gering sein dürfte. Diejenigen, die seine Weltsicht teilen, werden sich bestätigt fühlen, die anderen ratlos mit Schultern zucken.

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