Forum: Kultur
Die Flüchtlingskrise in den Medien: Durch Gefühle ändert sich nichts

Es droht ein schrecklicher Herbst: Das gefühlsduselige Palaver zur Flüchtlingsfrage hat Überhand gewonnen. Dabei brauchen wir vor allem eine Neugründung Deutschlands aus dem Geist eines ernsthaften Multikulturalismus.

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HighFrequency 11.09.2015, 15:05
10.

"...die Werte eben, aus denen erst die Freiheit entsteht, die die Flüchtlinge kommen lässt..." - Entschuldigung, aber ist das denn nicht auch "gefühlsduseliges Palaver", nur in neuer Verkleidung?

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josho 11.09.2015, 15:08
11. Eine wirklich spannende Thematik...

...aber warum wird sie erst diskutiert, wenn die Flüchtlinge schon da sind? Die im Artikel angesprochene Freiheit, zu entscheiden, was man tun oder lassen soll, gab es doch in unserem Land nicht.

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TangoGolf 11.09.2015, 15:08
12. eine Neugründung

Deutschlands im Geist des Multikulturalismus? Kleiner ging es nicht, lieber Herr Diez oder? Zwar mag das den Träumen vieler meist linker Multikulti-Utopisten entspringen - doch genau das Gegenteil ist der Fall. Es geht viel mehr darum, jetzt erst Recht zu deutschen "Werten" und "Kultur" zu stehen. Es darf nicht verwässert werden, sondern wir müssen den Neu-Deutschen zeigen, dass wir ein tolles Land sind, zu dem es sich Lohnt dazuzugehören. Von dem man ein Teil sein möchte, auf den man Stolz ist. Multikulturalismus macht aber genau das Gegenteil - er betont nämlich auch die Unterschiede.

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Don_Draper 11.09.2015, 15:08
13. Was versteht

der Autor eigentlich unter "Gefühlen"? Der Mensch besteht aus Emotionen, ob will oder nicht.
Das Gefühl, Flüchtlinge erstmal willkommen zu heißen ist die Grundlage dafür, überhaupt sich in eine Richtung zu bewegen.
Das heißt doch nicht, dass man glücklich lächelnd vor sich hinsabbert und nichts unternimmt, wofür man Logik braucht.
Aber ohne Empathie anderen Menschen helfen zu wollen, gibt es keine Motivation etwas zu tun.
Das gilt doch auch umgekehrt, wenn die Menschen kein Mitgefühl haben, bzw. Hass oder ablehnung verspüren, dann geht es in die andere Richtung des Handelns.
Grundlage ist abe rimme rdie emotion.
Mr. Spock gibt es nur bei Raumschiff Enterprise.

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Freidenker10 11.09.2015, 15:10
14. Merkel kanns nicht aussitzen!

Toll finde ich in diesem Zusammenhang den Realitätssinn unserer Politik. Am 24.9 will man sich zusammensetzen um Lösungsvorschläge zu beraten... Bis dahin sind dann weitere 100.000 Flüchtlinge da. Dann fängt das wochenlange Palavern an und schwupps sind weitere 200.000 da. Merkel kommt klar an ihre Grenzen, da dies das erste Problem sein wird, dass sie nicht aussitzen kann! Bin mal gespannt!

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daktaris 11.09.2015, 15:11
15. Hallo, geht es noch?

Ich bin Deutscher. Ich will keine "Neugründung Deutschlands aus dem Geist eines ernsthaften Multikulturalismus"!

Und wenn so etwas anstehend sollte, möchte ich darüber bitte abstimmen dürfen. Das ist mein Recht als steuerzahlender Bürger dieses Landes. Und das Mindeste, was ich von den Politikern verlange.

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MrSpinalzo 11.09.2015, 15:13
16. Nein!

Wir brauchen keine Neugründung Deutschlands! Weil, auch das gibt es, mir mein Land so wie es ist mit all seinen Errungenschaften gut gefällt.

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Anti-Ideologe 11.09.2015, 15:13
17. Hippierepublik

Mit einem hat Diez recht: Gefühle (und Empathie) lösen gar nichts. Seine Schlussfolgerungen sind aber - wie immer - falsch. Der englische Politologe hat leider Recht. Deutschland erweckt den Anschein einer Hippierepublik, die den Verstand und die Weitsicht verloren hat. Wobei ich arg bezweifle, dass die "Kein-Mensch-ist-illegal-Fraktion" urplötzlich die Mehrheit im Land stellt. Medien und Linke berauschen sich an ihren moralischen Träumereien. Das Problem: Nach jedem Rausch kommt der Kater. Und der wird für uns alle teuer. Finnland hat schon einen Flüchtlingssoli und weitet diesen nun aus. Wer glaubt, dass Ähnliches nicht auch hier kommt, macht sich etwas vor. Der grölende rechte Pöbel hat uns mal wieder einen Bärendienst erwiesen. Kritik, die Finanzierungsfrage, gesellschaftliche Verwerfungen, immense Verschlechterung der Sicherheitslage im Land - all das kommt in der öffentlichen Diskussion nicht mehr zur Geltung, weil (verständlicherweise) niemand in einer Reihe mit den "Freitalern" stehen möchte. Nur die CSU erhebt noch halbherzig die Stimme. Meine Familie wird dank höherer Steuern und Sozialabgaben nicht nur weniger Geld haben in den kommenden Jahren. Auch die alltägliche Sicherheit wird ein großes Thema. Aber in Deutschland bin ich ja neuerdings Rassist, wenn ich meinen relativen Wohlstand, die Interessen meiner Familie und mein Land wichtiger finde als die unbegrenzte Aufnahme fremder Menschen, für deren Situation ich nichts kann. Hat uns irgendwer gefragt, ob wir die "Veränderung" unserer Heimat wollen? Ach ja: Sarrazin hat(te) doch recht! Deutschland schafft sich tatsächlich ab! Nur eben noch schneller als er es damals erahnen konnte...

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conocedor 11.09.2015, 15:17
18. Auch schon mitbekommen?

Herrn Diez zur Empfehlung, den Spiegel und seine Online-Schwester der letzten Wochen noch mal gründlich durchzugehen.
Da findet er neben den öffentlichen-rechtlichen Sendern und weiteren Qualitätsmedien aus Hamburg, Berlin und München eines der stärksten Kanonenrohre, aus denen „gefühlsduseliges Palaver“ im Stundentakt auf Deutschlands Medienkonsumenten abgefeuert wurde.
Nun scheint man aus der Willkommensbesoffenheit langsam wieder zur Besinnung zu gelangen.
Die Menschen in Deutschland und der Rest Europas danken es.

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headaches 11.09.2015, 15:17
19. Always look at the bright side of life.

Wie auch immer, Merkel hat das soziale Umfeld und die Arbeitsbedingungen für IS-Fachkräfte in Westeuropa nachhaltig verbessert.

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