Forum: Kultur
Die schnelle Analyse: Was hat sich Hollywood dabei gedacht?
Warner Bros.

"Gravity" holt sieben Oscars, "12 Years a Slave" ist zum "Besten Film" gekürt worden: In unserer Schnellanalyse erfahren Sie, welche Filmemacher von Hollywood belohnt oder ignoriert wurden - und auch, ob Sie zum Nachsitzen noch mal ins Kino müssen.

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soalso 03.03.2014, 08:40
1.

Zitat von sysop
"Gravity" holt sieben Oscars, "12 Years a Slave" ist zum "Besten Film" gekürt worden: In unserer Schnellanalyse erfahren Sie, welche Filmemacher von Hollywood belohnt oder ignoriert wurden - und auch, ob Sie zum Nachsitzen noch mal ins Kino müssen.
wer meint, McConaughey habe im buyers club eine tolle leistung erbracht, der sollte sich auf jeden fall die serie 'true detective' zu gemüte führen. dort legt er mindestens eine schippe drauf...

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Sackaboner 03.03.2014, 09:03
2.

Gravity, ein langweiliger Film. Müsste eigentlich heißen: Warum George Clooney sterben muss. Da hätte man mehr draus machen können. Und das Ende ebenso schwammig. Muss Sandra Bullock in der menschenleeren Einöde verhungern oder ist die Rettung nahe? Sandra Bullock spielt wie immer: nervig, fahrig, fummelig, hysterisch bis an die Schmerzgrenze. Wer's mag.

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holtor 03.03.2014, 09:06
3. 12 years a slave

Ist ja schön, dass die Amis sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, aber soo interessant ist das Thema für unsereins vielleicht nicht, dass man sich den x-ten Film darüber antuen muss. Und Gravity; ein SciFi, bei dem Regisseur durchgehend die doch sehr dünne Wiedergeburts-Story über die Science triumphieren lässt und auch sonst viel Unfug über die Verhältnisse im Orbit erzählt. Und dieser Trickfilm; was wäre denn so schlimm daran, sich mal an die Originalgeschichte zu halten? Die Filmindustrie ist viel zu US-orientiert geworden, Europa braucht Strategien dagegen.

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stefansaa 03.03.2014, 09:45
4.

Zitat von holtor
Ist ja schön, dass die Amis sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, aber soo interessant ist das Thema für unsereins vielleicht nicht, dass man sich den x-ten Film darüber antuen muss. Und Gravity; ein SciFi, bei dem Regisseur durchgehend die doch sehr dünne Wiedergeburts-Story über die Science triumphieren lässt und auch sonst viel Unfug über die Verhältnisse im Orbit erzählt. Und dieser Trickfilm; was wäre denn so schlimm daran, sich mal an die Originalgeschichte zu halten? Die Filmindustrie ist viel zu US-orientiert geworden, Europa braucht Strategien dagegen.
Zum Glück interessiert sich die Academy auch nicht für den aktuellen Tatort oder Rosamunde Pilcher Teil 34234234. Es ist eine amerikanische Veranstaltung, für den amerikanischen Film. Genauso wie der deutsche Filmpreis o.ä. Sich daher darüber aufzuregen, dass die Amerikaner nur sich selbst feiern ist irgendwie ziemlich dämlich.

Auch lässt sich über Geschmack bekanntlich wenig streiten. Gravity war sicherlich kein schlechter Film und haben Sie mal daran gedacht, dass das schwammige Ende genau so gedacht war? Bleiben Sie weiterhin bei den Filmen die Sie mögen aber versuchen Sie nicht alles zu verstehen was ein Regisseur Ihnen oder anderen mitteilen will. Manchmal muss man einfach seine Phantasie spielen lassen. Ich hoffe, dass Sie das können oder ist Ihr Horizont schon so beschränkt?

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marianne52 03.03.2014, 09:45
5. Captain Phillips

Dieser Film war keinesfalls so schwarz-weiss wie hier beschrieben, die Piraten wurden sehr menschlich dargestellt. Im Mittelpunkt stand des Verhältnis des Kapitäns zu seinem somalischen Entführer, der keinesfalls als nur böse dargestellt wurde. Hier hat jemand nicht richtig hingeschaut. Ich würde den Film auch nicht als Action Film bezeichnen, es war ein Drama, und man hatte Mitleid mit derSituation der Somalis, auch das Entführungsopfer selbst. Ich fand den Film wunderbar und wünschte, er hätte einen Oskar bekommen. Aber Geschmäcker sind verschieden. Gravity. Naja. Fand ich langweilig und ehrlich gesagt, man mag es gar nicht sagen, 12 Years a Slave fand ich auch nicht so dolle.

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mangeder 03.03.2014, 10:08
6. Jury belohnt Selbstverstümmelung

Die Preise für Matthew McConaughey und Jared Leto finde ich zumindest fragwürdig, denn sie bestätigen und verschärfen nur die schon in den letzten Jahren sich verfestigende Unart, Schauspieler regelmäßig dafür zu belohnen, wenn sie ihrem Körper vorsätzlich möglichst viel Schaden zufügen.

In kurzer Zeit radikal 30 Kilo abzunehmen und damit gesundheitliche Schäden zu akzeptieren wird damit gefördert und belohnt. Das wird damit für Nachwuchsschauspieler etwas nachahmenswertes und erstrebenswertes.

Was kommt als nächstes: Ein Schauspieler, der sich als Pirat tatsächlich ein Beim amputiert, damit ein Holzbein "echter" aussieht oder sich die Augen aussticht, damit er überzeugender einen Blinden spielen kann?

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itolduso 03.03.2014, 10:10
7. Sandra Bullock verhungert nicht!

Zu SACKABONERS Kommentar und dem offenen Ende und dem eventuellen Hungertod von Sandra Bullock: Ich habe ihn im Orginal gesehen und deswegen vor allem nicht alle Funksprüche verstanden, aber war da nicht kurz vor dem Aufprall auf die Erde zu hören, dass man die Kapsel geortet hatte und Hilfe unterwegs sei!?

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Hesekiel 03.03.2014, 10:26
8. .

Oh man.. Captain Phillips ist also ein "Actionkracher", da wäre ich ohne die SPON Kulturredaktion garnicht drauf gekommen! Und Werbefilm für die Seals? Gerade die Beendigung der Geiselnahme ist nunmal ziemlich genau so abgelaufen, hätte man das jetzt anders darstellen müssen um sich nicht wieder die typisch-deutsche Kritik vom Werbefilmchen für den amerikanischen Militärkomplex anhören zu dürfen?

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holtor 03.03.2014, 10:28
9.

Zitat von stefansaa
Auch lässt sich über Geschmack bekanntlich wenig streiten. Gravity war sicherlich kein schlechter Film und haben Sie mal daran gedacht, dass das schwammige Ende genau so gedacht war?
Ja, was denn nun, kann man über Geschmack nicht streiten oder war Gravity "sicherlich" nicht schlecht? Wiederspruch in nur einem Satz? Über das Ende habe ich doch gar nichts gesagt, es war auch nicht "schwammig" (ein bisschen wässrig vielleicht), weil die Kavallerie sich ja per magischem Funkspruch auf der chinesischen Frequenz angekündigt hatte. Ein bisschen weniger persönliche Beschimpfungen, ein bisschen mehr Nachdenken wäre vielleicht angebracht.

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